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Feature / Archiv | Beitrag vom 26.04.2008

Too many Geister

Eine jüdische Enkelin auf Spurensuche in Berlin (Ursendung)

Von Daniela Gerson und Wibke Bergemann

Wiedereröffnung der größten deutschen Synagoge in der Berliner Rykestraße. (AP)
Wiedereröffnung der größten deutschen Synagoge in der Berliner Rykestraße. (AP)

Eigentlich wollte Daniela Gerson während ihres Deutschlandstipendiums über Einwanderungspolitik berichten. Doch in Berlin angekommen, wird die 28-jährige New Yorker Jüdin sofort von der Vergangenheit eingeholt. Der Neonazi in ihrer Nachbarwohnung ist nur der Anfang.

Zwei Straßen weiter findet Daniela Stolpersteine, die an ermordete Familienmitglieder erinnern. Daniela entscheidet sich, die Orte der Vergangenheit zu besuchen - auch das Lager für Displaced Persons, in dem ihr Vater aufwuchs. Sie begegnet jungen und alten Deutschen und beginnt, auch deren Geschichte in Frage zu stellen.

Regie: Friederike Wigger
Mitwirkende: Winnie Böwe, Ingo Kottkamp, Ingeborg Medschinski

Ton: Thomas Monnerjahn
Redaktion: Ingo Kottkamp
Regieassistenz: Marlene Küster

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: 54’19

Daniela Gerson, geboren 1977, arbeitete für die New York Sun und das WNYC New York Publik Radio. Im Sommer 2006 kam sie als Bundeskanzler-Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Berlin.

Wibke Bergemann, geboren 1972, arbeitet als Journalistin und freie Autorin für Printmedien und Hörfunk in Berlin.

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Audio Links:

Ausschnitt: Too many Geister

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