Freitag, 31. Juli 2015MESZ13:20 Uhr

Feature

HeimatAuf der Usedomer Straße
Farbenfroh ist die Fassade von Wohnhäusern Am Nordufer in Berlin-Wedding gestaltet. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Seit knapp 40 Jahren leben Yevsi und seine Eltern in Berlin, in ein und derselben Straße. Sie erzählen, was es für sie bedeutet hat, in Deutschland anzukommen, sich zu integrieren und gleichzeitig ihre kulturelle Identität zu bewahren. Mehr

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Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 29.08.2012

Today Your Love, Tomorrow the World

Der Mythos Ramones

Von Veit König

Eine Band wie aus dem Bilderbuch - Johnny Ramone von den Ramones.  (AP)
Eine Band wie aus dem Bilderbuch - Johnny Ramone von den Ramones. (AP)

Sie haben das erreicht, wovon alle Musiker träumen: Ihr Sound wurde von Millionen kopiert. Und sie waren Geburtshelfer für Punk. Nach jedem one-two-three-four klangen sie wie eine Eins, doch sie wurden nicht reich, sie wurden nicht glücklich, sie wurden nicht alt. Sie wurden Kult.

Ihr Logo wurde weltweit auf T-Shirts und Taschen verbreitet – aber so richtig viele Alben verkauft haben sie eigentlich nie. Sie sahen alle gleich aus, gaben sich alle den Nachnamen Ramone, und sie waren wie Brüder: Sie hassten sich innig. Eine Band wie aus dem Bilderbuch, ein Image wie aus einem Comic, der Sound eine Betonmauer.

Regie: Matthias Kapohl
Mit Oliver Krietsch-Matzura, Jonas Baeck, Dustin Semmelrogge, Daniel Wiemer u.a.
Ton: Benno Müller vom Hofe
WDR 2011/52’39