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Fazit | Beitrag vom 12.01.2016

Tod der Schauspielerin Ruth LeuwerikAlles andere als ein Heimchen am Herd

Filmkritiker Peter Claus im Gespräch mit

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Die deutsche Schauspielerin Ruth Leuwerik (1924-2016) in einer Aufnahme von 2004 (Picture Alliance / dpa / Horst Ossinger)
Die deutsche Schauspielerin Ruth Leuwerik (1924-2016) in einer Aufnahme von 2004 (Picture Alliance / dpa / Horst Ossinger)

Die Schauspielerin Ruth Leuwerik ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Sie habe in den 1950er-Jahren einen ganz neuen Frauentyp verkörpert, sagt der Filmkritiker Peter Claus. Sie sei emanzipiert aufgetreten und habe mit den populären Heimatfilmen wenig am Hut gehabt.

Ruth Leuwerik war eine prägende Schauspielerinnen für das Kinopublikum im Nachkriegsdeutschland. Ihre rollen waren voller Herzenswärme, aber keineswegs so simpel gestrickt und unterwürfig wie es in vielen Heimatfilmen der 1950er-Jahre üblich war.

Bundesweit bekannt wurde die am Dienstag in München verstorbene Theaterschauspielerin durch ihre ersten Filmrollen in dem Liebesfilm "Vater braucht eine Frau", in "Die Trapp-Familie" als angehende Nonne und in "Königin Luise". 

Leuwerik habe damals einen ganz neuen Frauentypus verkörpert, sagt der Filmkritiker Peter Claus. Sie habe nicht mehr das Heimchen am Herd, sondern eine emanzipierte Frau dargestellt. Im Gespräch mit Christine Watty geht der Journalist auch auch Ruth Leuweriks Neigung zum Neurotischen ein.

Das Gespräch hören Sie am Dienstag  in der Sendung "Fazit" ab 23:10 Uhr.

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(Deutschlandfunk, Kultur heute, 12.01.2016)

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