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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 20.05.2013

Tintenfisch-Orakel, Talismane und sonstige Ticks

Aberglaube im Sport

Von Dieter Jandt

Oktopus Paul während der Fußball-WM 2010. (AP)
Oktopus Paul während der Fußball-WM 2010. (AP)

Der eine muss zwingend vor jedem Spieltag fünf Minuten in die Badewanne, der andere unbedingt ein Hühnchen verzehren, bevor es auf den Platz geht. Sportler scheinen wie kaum ein anderer Berufszweig abergläubisch bis hin zum Okkultismus. Da gibt es Nationaltrainer, die stellen die Mannschaft nach Sternkreiszeichen auf, und andere, die gehen monatelang nicht zum Friseur oder weigern sich den Pullover zu wechseln, bis ihre Mannschaft dann doch ein Mal verliert.

Selbst die Fans kommen ohne Aberglaube nicht aus: Von den Medien reichlich geschürt, wurde bei der Fußball-WM 2010 täglich ein Tintenfisch nach dem Ausgang des kommenden Spiels befragt. Und siehe da: seine Prophezeiungen stimmten. Wie soll man da nicht an Gespenster glauben?

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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