Freitag, 31. Oktober 2014MEZ22:22 Uhr

Die Reportage

Französisches RuinendorfLebendige Erinnerung
Das französische Ruinendorf Oradour-sur-Glane war 1944 Schauplatz eines Kriegsverbrechens der Waffen-SS, bei dem der komplette Ort zerstört und fast alle seine Einwohner ermordet wurden.

Deutsche Stimmen in den Ruinen des französischen Dorfes Oradour: Wo vor 70 Jahren auf Deutsch befohlen wurde, alle Einwohner zu ermorden, arbeiten jetzt freiwillige Helfer der Aktion Sühnezeichen gegen den Zerfall der Mauern an.Mehr

TV-TalksFrau Illner und Herr Huber

800 Sendungen in zwölf Jahren: Erich Huber sitzt regelmäßig im Publikum von TV-Talkshows - und das mit Leidenschaft. Wir haben ihn durch seine Fernsehwoche begleitet.Mehr

ParaguayMusik aus Abfall
Das Schild am Eingang der "Escuela de Música" in der Armensiedlung Bañado in Paraguays Hauptstadt Asunción.

Cateura liegt am Rande der Hauptstadt Paraguays – und ist die Müllkippe der Stadt. Kein Ort für Musik? Der Abfallexperte und Hobbygitarrist Favio Chavez hatte eine geniale Idee: aus Müll Instrumente zu machen. Mehr

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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 23.12.2012

Tief durchatmen

Menschen und Tiere im Weihnachtsstress

Von Susanne Arlt, Johannes Nichelmann und Tina Hüttl

Paketzusteller im Winterdienst
Paketzusteller im Winterdienst (picture alliance / dpa - Stephanie Pilick)

Schon wieder Weihnachten. Spätestens jetzt, 24 Stunden vor dem Fest, sollten wir innehalten und tief durchatmen. Und langsam anfangen zu entspannen. Vielleicht lässt sich der eigene Stress ja besser abbauen, wenn man sich mal zurücklehnt und hört, was andere so für Stress haben.

Mitarbeiter bei der Bahn zum Beispiel, die sich in den Tagen vor Weihnachten durch volle Züge quälen müssen und all den gestressten Menschen auch noch erklären müssen, warum ihr Zug Verspätung hat. Oder Paketzusteller. Oder der Koch, der sich darauf spezialisiert hat, Weihnachtsgänse auf den Punkt gebraten ins Haus zu liefern.


<strong>Die Ruhe vor dem Sturm</strong>
Unterwegs mit einer Zugchefin
Von Susanne Arlt

Stress vor Weihnachten – irgendwie fällt einem da sofort die Bahn ein. Überfüllte Züge, genervtes Personal. Lautsprecherdurchsagen auf zugigen Bahnsteigen, in denen es schon von vorne herein heißt: Wir danken für ihr Verständnis – noch bevor sich überhaupt mal jemand für die Verspätung entschuldigt. Wie begegnet die Bahn dieser Herausforderung?


<strong>Trepp auf - Trepp ab</strong>
Unterwegs mit einem Paketzusteller
Von Johannes Nichelmann

Eine IT-gestützte Software hat errechnet, dass ein Postbote exakt vier Sekunden hat, um einen Brief zuzustellen. In Internetforen klagen Briefträger deshalb über schlaflose Nächte, in denen sie ihre Touren planen, weil sie nicht wissen, wie sie das Pensum sonst bewältigen sollen. Ein Job, in jedem Fall so stressig, dass Reporter Johannes Nichelmann bei seiner Reportage fast mitgeholfen hätte, den Postwagen zu beladen.


<strong>Braten ante portas</strong>
Martin Hasselberger liefert fertige Weihnachtsgänse
Von Tina Hüttl

Etwa sechs Tonnen Enten und Gänse wird der Berliner Koch Martin Hasselberger bis morgen gebraten haben. Von seiner Küche aus beliefert er das Enten- und Gänsetaxi, ein Lieferservice, der die fertig gebratenen Weihnachtsvögel inklusive der Knödel, Rot- und Grünkohl bis vor die eigene Haustür bringt. Tina Hüttl war zu Besuch bei einem, der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass Weihnachten endlich vorbei ist.

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Trepp auf - Trepp ab
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