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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 29.06.2011

"The Way Back"

Kraftvolles und berührendes Leinwand-Epos

Von Jörg Taszman

Ed Harris und Colin Farrell bei der Premiere von "The Way Back" (picture-alliance / dpa)
Ed Harris und Colin Farrell bei der Premiere von "The Way Back" (picture-alliance / dpa)

Mitten im Zweiten Weltkrieg gelingt es einer bunten Truppe von Insassen aus einem sowjetischen Gulag zu fliehen und sich bis nach Indien durchzuschlagen. Dabei müssen sie über 6000 Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Peter Weir, der sich schon immer für Extreme, für Individualisten in einer rigiden Gesellschaft oder Abenteurer und Außenseiter interessierte, hat auch diesmal ein bildgewaltiges und emotional packendes Epos geschaffen. Er verzichtet dabei auf eine übermäßige Heroisierung der Protagonisten.

Auch wenn es sich um eine US Produktion mit Stars wie Ed Harris oder Colin Farrel handelt, bemüht sich Peter Weir um Authentizität. So redet Colin Farrell in der englischen Originalfassung ganz passabel Russisch und beeindruckt in der Rolle eines russischen Kriminellen.

Um Politik geht es hier nur am Rande, mehr darum welche Mühen Menschen auf sich nehmen, um frei zu sein. Auch wenn dieser Weg in den Tod führen kann. Kraftvoll, berührend und vor allem auf der großen Leinwand beeindruckend.

USA 2010, Regie: Peter Weir, Darsteller: Mark Strong, Ed Harris, Colin Farrell, Sebastian Urzendowsky, Gustaf Skarsgård, Jim Sturgess, Saoirse Ronan, Alexandru Potocean, Dragos Bucur, 133 Minuten

Filmhomepage

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