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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 27.05.2009

"The Limits of Control"

Jörg Taszman über einen handlungsarmen Film von Jim Jarmusch

In einem Café irgendwo in Spanien sitzt ein geheimnisvoller Afrikaner, trinkt Espresso und wartet. Er trifft auf seltsame Gestalten und muss auch einen Auftrag ausführen. Jim Jarmusch gibt sich hier keine Mühe, eine kohärente Geschichte zu erzählen.

USA 2009. Regie: Jim Jarmusch. Darsteller: Isaach De Bankolé, Alex Descas, Jean-François Stévenin, Luis Tosar, Paz de la Huerta, Tilda Swinton, Youki Kudoh, John Hurt, Gael García Bernal, 116 Minuten

Irgendwie war schon klar, dass der New Yorker Kultregisseur Jim Jarmusch nach seinem bisher größten, kommerziellen Erfolg mit "Broken Flowers" sicher einen ganz anderen Film drehen würde. Und so hat er diesmal in Spanien ein völlig entschleunigtes Roadmovie gedreht um einen geheimnisvollen Afrikaner, gespielt mit fast nur einem einzigen, stoischen Gesichtsausdruck von Isaach de Bankolé. Dieser Mann ohne Namen sitzt hauptsächlich in einem Café, trinkt dort täglich zwei Tassen Espresso und trifft auf seltsame Gestalten, die meist ein Musikinstrument mit dabei haben. Er hat, das weiß man seit Beginn des Films, einen Auftrag(smord) auszuführen, aber Jarmusch gibt sich 116 Minuten lang nicht die geringste Mühe, eine halbwegs kohärente Geschichte zu erzählen.

Zuwenig kann auch einmal nicht genug sein, selbst wenn man Jim Jarmusch heißt. Der mit Abstand schwächste Film des Regisseurs seit Jahren, produziert hier und da ein sanftes Lächeln, hinterlässt leider jedoch sehr viel Leere.

Filmhomepage "The Limits of Control"

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