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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 22.06.2011

"The Bang Bang Club"

Solides, konventionelles Erzählkino mit viel Nervenkitzel

Von Jörg Taszman

Ein wenig in der Tradition von Filmen wie "Under fire” oder "Salvador” geht es in dieser Hollywoodproduktion, die in Südafrika spielt, um Fotografen, die sich im Apartheidsstaat positionieren müssen.

Vier junge Männer, die das Abenteuer lieben, trauen sich in die Ghettos der Schwarzen, geraten zwischen die Fronten zwischen Inkartha und ANC, werden Zeugen von brutalen Racheakten auf beiden Seiten. Dabei müssen sie sich immer mehr Fragen stellen und gefallen lassen. Geht es Ihnen nur um den Kick, das schnelle Geld und den Ruhm oder muss man als Fotograf auch einmal eingreifen?

Gut gespielt - vor allem Ryan Philippe ist eine positive Überraschung - braucht der Film eine Weile, um den Betrachter zu packen und zu fesseln. Dann aber lohnt es sich. Solides, konventionelles Erzählkino mit viel Nervenkitzel und dem Anspruch, eine wahre Geschichte zu erzählen.

Kanada/Südafrika 2010, Regie: Steven Silver, Darsteller: Ryan Phillippe, Malin Akerman, Taylor Kitsch, Patrick Lyster, Frank Rautenbach, 107 Minuten

Filmhomepage

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