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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 16.12.2011

Terror von rechts und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland

Fahndungsfotos der Mitglieder der sog. Zwickauer Zelle: Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (v.l.). (picture alliance / dpa /Frank Doebert)
Fahndungsfotos der Mitglieder der sog. Zwickauer Zelle: Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (v.l.). (picture alliance / dpa /Frank Doebert)

Die Verbrechen der sogenannten Zwickauer Zelle und ihrer Helfer werfen nach wie vor eine Vielzahl von Fragen auf:

Warum konnte der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) über eine so lange Zeit unbehelligt mordend durch die Lande ziehen? Wie viele Unterstützer hatten die Täter? Warum waren die Behörden so offenkundig blind auf dem rechten Auge? Welche Rolle spielten die V-Leute der Verfassungsschützer? Wie eng war die Verbindung zwischen den Mördern und der NPD? Wie erfolgversprechend ist ein Verbot dieser Partei?

Und ließe sich über ein Parteienverbot der rechte Sumpf wirklich austrocknen? Wie sehr sind Fremdenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft verankert? Ist tatsächlich etwa jeder zehnte Deutsche "durch und durch rechts", wie es in einer neuen Studie heißt? Wie groß ist die Bedrohung, die vom rechten Rand ausgeht?

Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel:

Prof. Hans-Gerd Jaschke, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin;
Memet Kilic, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen;
Toralf Staud, Freier Journalist und Buchautor;
Britta Schellenberg, Centrum für angewandte Politikforschung.

Moderation: Marcus Pindur

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