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Literatur

Französische RevolutionTugend, Terror, Traumfabriken
Johannes Willms , aufgenommen am 09.10.2014 auf der 66. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen). (picture alliance / dpa-Zentralbild)

Ein deutsch-französisches Gespräch über Freiheit und Blut, über Tragödie und Farce, über Politik und Gedächtnisräume. Gäste sind der Historiker Johannes Willms, Autor des Buchs "Tugend und Terror", sowie die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy.Mehr

Abgründe der LiteraturLob der Angst
Stephen King zeigt bei einer Lesung in Hamburg sein Buch "Doctor Sleep"  (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

Der moderne Horror hockt in den Rissen des Lebens. Er spielt sich nicht mehr − wie noch bei "Dracula" − in beruhigender Ferne ab, sondern im Alltag. Wir machen Ausflüge zu den Nachtseiten der Literatur mit Elfriede Jelinek, Georg Klein, Stephen King, Paul Auster und Doris Lessing.Mehr

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Literatur / Archiv | Beitrag vom 02.09.2012

"Tell us" Gesslers alter Hut

500 Jahre Wilhelm Tell

Von Paul Stänner

Wilhelm Tell wird gleich auf seinen Sohn Walter (mit dem Apfel), auf Geheiss des Landvogts Geßler mit dem Pfeil einer Armbrust einen Apfel vom Kopf schiessen. (picture alliance / dpa / epa Keystone)
Wilhelm Tell wird gleich auf seinen Sohn Walter (mit dem Apfel), auf Geheiss des Landvogts Geßler mit dem Pfeil einer Armbrust einen Apfel vom Kopf schiessen. (picture alliance / dpa / epa Keystone)

Ein "hüpsch Spyl gehalten zu Ury in der Eidgenossenschaft" hatte man aufgeführt. Das war vor fünfhundert Jahren - mittlerweile ist der "Tell", vor allem durch die Bearbeitung durch den Nicht-Eidgenossen Friedrich Schiller, eine Symbolfigur des Widerstands gegen Tyrannei und Diktatur geworden.

Das Problem mit den Denkmalen ist gemeinhin, dass sie unbeweglich auf ihren Sockeln stehen. Dies versucht die Schweizer Gemeinde Altdorf zu vermeiden, in dem sie den "Tell" in die politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart holt: Was bedeutet uns der Freiheitsmythos heute? Wie verbindet er sich zum Beispiel mit der so genannten "Arabellion", den Freiheitsbewegungen in der arabischen Welt?

Eine Autorin aus Mozambique hat zum Geburtstag ein Drama verfasst, eine Theatergruppe aus Teheran bereitet mit einer Schweizer Truppe ein gemeinsames Stück vor, in dem die Freiheits-Kämpfer-Epen beider Kulturen miteinander verglichen werden. Paul Stänner verfolgte Proben und Diskussionen.

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"Er war ein Popstar"
Geflügelte Worte