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Literatur

"Max und Moritz" wird 150Rache tut not!
Das erste Bild der sieben Streiche von Max und Moritz, erdacht und gezeichnet von Wilhelm Busch, aufgenommen am 11.09.2014 in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Die Ausstellung "Streich auf Streich" "150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz". (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

Wilhelm Busch ist der "große deutsche Humorist". Seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran "Max und Moritz". Eine Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen. Mehr

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Literatur / Archiv | Beitrag vom 02.09.2012

"Tell us" Gesslers alter Hut

500 Jahre Wilhelm Tell

Von Paul Stänner

Wilhelm Tell wird gleich auf seinen Sohn Walter (mit dem Apfel), auf Geheiss des Landvogts Geßler mit dem Pfeil einer Armbrust einen Apfel vom Kopf schiessen. (picture alliance / dpa / epa Keystone)
Wilhelm Tell wird gleich auf seinen Sohn Walter (mit dem Apfel), auf Geheiss des Landvogts Geßler mit dem Pfeil einer Armbrust einen Apfel vom Kopf schiessen. (picture alliance / dpa / epa Keystone)

Ein "hüpsch Spyl gehalten zu Ury in der Eidgenossenschaft" hatte man aufgeführt. Das war vor fünfhundert Jahren - mittlerweile ist der "Tell", vor allem durch die Bearbeitung durch den Nicht-Eidgenossen Friedrich Schiller, eine Symbolfigur des Widerstands gegen Tyrannei und Diktatur geworden.

Das Problem mit den Denkmalen ist gemeinhin, dass sie unbeweglich auf ihren Sockeln stehen. Dies versucht die Schweizer Gemeinde Altdorf zu vermeiden, in dem sie den "Tell" in die politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart holt: Was bedeutet uns der Freiheitsmythos heute? Wie verbindet er sich zum Beispiel mit der so genannten "Arabellion", den Freiheitsbewegungen in der arabischen Welt?

Eine Autorin aus Mozambique hat zum Geburtstag ein Drama verfasst, eine Theatergruppe aus Teheran bereitet mit einer Schweizer Truppe ein gemeinsames Stück vor, in dem die Freiheits-Kämpfer-Epen beider Kulturen miteinander verglichen werden. Paul Stänner verfolgte Proben und Diskussionen.

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