Freitag, 19. Dezember 2014MEZ08:17 Uhr

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Karl der GroßeKunstsinniger Barbar
Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen. 

Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

DDR-GeschichteSieg über den Ort des Grauens
Der ehemalige politische Gefangene Gilbert Furian in einer Gefängniszelle der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg).

Weil er in der DDR Interviews mit Punks publizierte, kam Gilbert Furian in den Cottbuser Knast. In der heutigen Gedenkstätte wird er nun in der Oper "Fidelio" mitsingen - um einen "großen Rucksack Bitterkeit" erleichtert.Mehr

Agenturfotos"Das ist sicher ein Aufbruch"
Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin des US-amerikanischen Internetkonzerns Facebook 

Die Karrierefrau, die am Schreibtisch sitzt, oder das schamlose Zeigen von Terroropfern in Afrika - Sheryl Sandberg von Facebook und Pam Grossman von der Bildagentur Getty Image wollen solchen Klischeefotos etwas entgegensetzen. Sie haben die Datenbank "Lean In Collection" gegründet. Mehr

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Thema / Archiv | Beitrag vom 30.05.2012

Technikforscher: Computervirus Flame hat politische Dimension

Sandro Gaycken hält Staaten und Wirtschaften für intensiv verwundbar

Computervirus Flame breitet sich vor allem im Nahen Osten aus.
Computervirus Flame breitet sich vor allem im Nahen Osten aus. (picture alliance / dpa / Kaspersky)

Der Computervirus Flame, der sich derzeit im Nahen Osten und vor allem im Iran ausbreitet, hat nach Ansicht des Technik- und Sicherheitsforschers Sandro Gaycken eine "politische Dimension". Flame sei zwar nur ein "Spionagewurm" und kein Sabotageangriff. Doch die Spionage sei so ausgerichtet, dass sie auf Nachrichtendienste hinweise.

So könne der Cyber-Virus Handys im Raum erkennen, um eine Person zu identifizieren. Gaycken, der am Institut für Informatik der Freien Universität lehrt, hält es für möglich, dass Flame weiter verbreitet ist als bisher bekannt. Der Virus könne überall sein, wenn man genauer hinschaue. Nach Einschätzung des Technikexperten stellen derartige Computerviren eine große Gefahr dar. Im Moment sehe es so aus, "dass die Staaten und die Wirtschaften tatsächlich sehr intensiv verwundbar sind". Es komme darauf an, ob man alle kritischen wirtschaftlichen oder militärisch-strategischen Informationen an seine Computer hänge.

Dies könne "eine ganze Reihe von Akteuren auf den Plan" rufen, die sich dafür interessierten. Schwellen- und Entwicklungsländer etwa würden den "cyber war" dafür nutzen, um mit dem Westen gleichzuziehen, gab Gaycken zu bedenken.

Das vollständige Interview können Sie noch mindestens bis zum 30. November 2012 in unserem Audio-On-Demand-Angebothören.

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"Er ist einfach viel zu komplex für Hobbyhacker"