Donnerstag, 31. Juli 2014MESZ07:28 Uhr

Länderreport

Gleichberechtigung(K)eine Schule für alle?
In einer Schul-Klasse sitzt ein Junge im Rollstuhl.

Fünf Jahre nach Inkrafttreten der UN-Konvention für Behindertenrechte hinkt inklusives Lernen weiter hinter den Vorgaben zurück. In Niedersachen haben Eltern erst seit knapp einem Jahr das Recht, behinderte Kinder auf eine Regelschule zu schicken.Mehr

ProtestBallern oder leben
Das ehemalige "Bombodrom" in Brandenburg

Ob in Brandenburg oder in der "Serengeti Ostwestfalens": Der Krieg ist in manchen Regionen noch lange nicht vorbei. Bombenabwurfplatz oder Schießstand direkt neben einem Kloster, es formiert sich Widerstand in der Bevölkerung. Mehr

Wendezeit"Die Fenster aufgestoßen"
Berlin erlebt am 4. November 1989 die größte Demonstration für eine andere DDR. Eine halbe bis eine Million Demonstranten ziehen durch die Innenstadt, vorbei am Palast der Republik mit dem Sitz der Volkskammer und am Staatsratsgebäude zu einer Abschlusskundgebung auf dem Alexanderplatz. "Wende", "Wer ewig schluckt stirbt von Innen" oder "Krenzmann" steht auf Transparenten der Demonstranten.

Berlin, 4. November 1989, Alexanderplatz. Die größte Wende-Demonstration und wohl auch die bunteste. Demonstranten überreichten Blumen an Polizisten, Transparente mit Sprüchen und Forderungen bestimmten das Bild.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 09.11.2012

Tatort Gedenkstätte

Wo und wie gedenkt man in der Hauptstadt?

Von Wolf-Sören Treusch

Nicht nur des Mauerfalls 1989 wird am 9. November gedacht.
Nicht nur des Mauerfalls 1989 wird am 9. November gedacht. (AP)

Der 9. November - ein geschichtsträchtiges Datum. Beginn der Novemberpogrome gegen die Juden in Deutschland. Und Tag des Mauerfalls. Ein Tag also, der vielerlei Anlass gibt zu Gedenken: der Toten des Faschismus, der Toten der Berliner Mauer, der Opfer verschiedener deutscher Diktaturen.

Aber wie gedenkt man - und wo? Wie gestaltet man Gedenkstätten? Berlin bietet mittlerweile, besonders im Zentrum, eine Reihe von Gedenkorten, Mahnmalen. Fußläufig für Touristen zu erreichen - wer fährt noch zu den Tatorten, etwa den Konzentrationslagern? Was bewirkt die Häufung von Gedenkstätten im Zentrum und was will man bewirken? Erinnern oder das Gewissen beruhigen?

Ein Länderreport über die Frage des "richtigen" Gedenkens bis hin zur Frage: gibt es die perfekte Gedenkstätte?

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