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04.07.2015, 17:30 Uhr Tacheles
„Das Haus ist nicht schuldig“ - Der verhüllte Reichstag und die deutsche Demokratie
Michael S. Cullen, Architektur-Historiker und Publizist, stellt sich den Fragen von Patrick Garber
Vor 20 Jahren verhüllte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude das Berliner Reichstagsgebäude - ein Kunst-Event, das fünf Millionen Besucher in seinen Bann schlug und den Deutschen einen neuen Blick auf das Gebäude und seine komplizierte Geschichte eröffnet hat. Die Idee, den Reichstag einzupacken, stammte von dem in Berlin lebenden amerikanischen Galeristen und Historiker Michael S. Cullen. Auch an der Diskussion um das Holocaust-Mahnmal und andere Orte des Erinnerns nahm Cullen, der einer jüdischen Familie entstammt, prominent teil.

Warum faszinierte der „Wrapped Reichstag“ so viele Menschen, am Ende sogar ursprüngliche Gegner des Projekts? Hat das Ein- und wieder Auspacken des Hohen Hauses die Deutschen mit der teilweise unrühmlichen Geschichte der Demokratie in diesem Land versöhnt? Ist der Reichstag heute als Parlamentssitz ein geschichtsvergessenes Haus? Und welche Bilanz ist nach zehn Jahren Holocaust-Mahnmal in Berlin zu ziehen?

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