Dienstag, 30. September 2014MESZ19:51 Uhr

Feature

Die K. – Szenen eines Drogenstrichs
Polizisten begleiten bei einem Polizeieinsatz mit Durchsuchungen am 08.11.2013 in der Kurfürstenstraße in Berlin eine Frau zu einem Kontrollpunkt.

Die Kurfürstenstraße, die "K", in Berlin steht für Drogen, Straßenstrich und Zuhälterei. Wir begegnen Prostituierten und Drogendealern auf Hinterhöfen und in Toiletten. Mehr

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Hörspiel

Ein Palimpsest
Ein Mann sitzt am 04.08.2013 auf einem Steg am Selenter See (Schleswig-Holstein).

Ein Mann wird von Erinnerungen heimgesucht. Immer wieder drängen sich ihm Szenen auf, die er mit seinem Leben nicht in Zusammenhang bringen kann. Mit Hilfe eines Freundes, der als Restaurator arbeitet, findet er zu seiner Geschichte.Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 22.01.2014

Swing-High, Swing-Low

Von Ian Bild

Ein Paar tanzt vor Publikum.
Tanzen als Lebensstil (picture alliance / dpa / Günter Bratke )

Neben der "Hitlerjugend" und dem "Bund Deutscher Mädel" gab es in der Nazi-Zeit auch die "Swing-Jugend" - sie versuchte, einen eigenen Lebensstil zu entwickeln.

Während der Nazizeit dominierten die Hitlerjugend und der Bund Deutscher Mädel das tägliche Leben der Jugend. Es gab aber auch junge Leute, die einen anderen Weg einschlugen und versuchten, ohne den diktatorischen Einfluss der Nazis einen eigenen Lebensstil zu entwickeln. Beispielsweise die Swing-Jugend. Sie war hauptsächlich in den Großstädten zu finden, hatte kaum direktes Interesse an Politik, aber ihre soziale und kulturelle Lebensweise führte unweigerlich zum Konflikt mit der Nazi-Parteilinie.

In dem Feature erzählen ehemalige Swing-Boys, Swing-Girls und ein Swing-Musiker über ihre Jazz-Besessenheit, über Happenings und Inhaftierungen.

Ian Bild, 1954 in London geboren, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Bristol University, veröffentlichte Bücher zu sozialgeschichtlichen Themen. Er arbeitet als Autor und Regisseur für Fernsehen und Hörfunk und als Antiquar, lebt in Worpswede.

Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Kerstin Reimann, Maximilian Held
Ton: Stephen Erickson
Produktion: DLR Berlin/SWF 1998
Länge: ca. 54’30
(Wdh. v. 07.11.1998)