Samstag, 1. August 2015MESZ09:43 Uhr

Feature

HeimatAuf der Usedomer Straße
Farbenfroh ist die Fassade von Wohnhäusern Am Nordufer in Berlin-Wedding gestaltet. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Seit knapp 40 Jahren leben Yevsi und seine Eltern in Berlin, in ein und derselben Straße. Sie erzählen, was es für sie bedeutet hat, in Deutschland anzukommen, sich zu integrieren und gleichzeitig ihre kulturelle Identität zu bewahren. Mehr

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Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 22.01.2014

Swing-High, Swing-Low

Von Ian Bild

Ein Paar tanzt vor Publikum. (picture alliance / dpa / Günter Bratke  )
Tanzen als Lebensstil (picture alliance / dpa / Günter Bratke )

Neben der "Hitlerjugend" und dem "Bund Deutscher Mädel" gab es in der Nazi-Zeit auch die "Swing-Jugend" - sie versuchte, einen eigenen Lebensstil zu entwickeln.

Während der Nazizeit dominierten die Hitlerjugend und der Bund Deutscher Mädel das tägliche Leben der Jugend. Es gab aber auch junge Leute, die einen anderen Weg einschlugen und versuchten, ohne den diktatorischen Einfluss der Nazis einen eigenen Lebensstil zu entwickeln. Beispielsweise die Swing-Jugend. Sie war hauptsächlich in den Großstädten zu finden, hatte kaum direktes Interesse an Politik, aber ihre soziale und kulturelle Lebensweise führte unweigerlich zum Konflikt mit der Nazi-Parteilinie.

In dem Feature erzählen ehemalige Swing-Boys, Swing-Girls und ein Swing-Musiker über ihre Jazz-Besessenheit, über Happenings und Inhaftierungen.

Ian Bild, 1954 in London geboren, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Bristol University, veröffentlichte Bücher zu sozialgeschichtlichen Themen. Er arbeitet als Autor und Regisseur für Fernsehen und Hörfunk und als Antiquar, lebt in Worpswede.

Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Kerstin Reimann, Maximilian Held
Ton: Stephen Erickson
Produktion: DLR Berlin/SWF 1998
Länge: ca. 54’30
(Wdh. v. 07.11.1998)