Samstag, 25. Oktober 2014MESZ05:37 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsÜber das Verschwinden
Ein Helikopter landet auf dem Deck eines chinesischen Marineschiffes, das mit der Suche nach der verschollenen Boeing 777-200 im südchinesischen Meer beauftragt ist.

Die "Neue Zürcher Zeitung" und die "FAZ" widmen sich der US-amerikanischen Serie "The Leftovers", die vom Umgang mit dem Unerklärlichen handelt, etwa wenn Menschen einfach so verschwinden. In Wien verschwindet laut "NZZ" der Dialekt.Mehr

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Fazit

AusstellungEin Minimalist schaut auf sich selbst
Der Künstler Imi Knoebel 2014 vor seinen Werken "Aliaaa" (l, 2002) und "Ich Nicht X" (2006) in der Ausstellung "Imi Knoebel. Werke 1966-2014" im Kunstmuseum in Wolfsburg.

Der Beuys-Schüler Imi Knoebel gehört zu den wichtigsten Vertretern der Minimal Art in Deutschland. Zum 75. Geburtstag des Künstlers zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg eine umfassende Werkschau, inszeniert von Imi Knoebel selbst. Mehr

TheaterDas ist der Mensch!
Die "Woyzeck"-Inszenierung am Münchner Volkstheater ist ein Wagnis.

Schon unzählige Male kam Büchners Woyzeck auf die Bühne. Am Münchner Volkstheater hat der Regisseur Abdullah Kenan Karaca den Stoff völlig neu zusammengesetzt. Die kühne Inszenierung folgt der Frage: Was ist der Mensch?Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 10.12.2012

Suhrkamp Verlag kritisiert seinen Gesellschafter Barlach als "unliterarisch"

Verlagsanwalt Raue sieht Abberufung der Geschäftsführung als nicht rechtskräftig an

Die Taschenbuchreihe des Suhrkamp Verlags leuchtet in den Farben des Regenbogens.
Die Taschenbuchreihe des Suhrkamp Verlags leuchtet in den Farben des Regenbogens. (picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt)

Der Suhrkamp-Anwalt Peter Raue hat den vor Gericht erfolgreichen Minderheitsgesellschafter Hans Barlach ein "Unglück" für den Verlag genannt. Allerdings würde, so Raue, auch die von Barlach betriebene Abberufung der Geschäftsführung nicht das Ende des Suhrkamp Verlags bedeuten.

Der Anwalt des Suhrkamp-Verlags, Peter Raue, hat nach dem Urteil des Landgerichts Berlin den Minderheitsgesellschafter Hans Barlach scharf angegriffen. Dieser wolle aus dem Verlag eine "Cash Cow" machen, sagte Raue.

Die Aufnahme von Barlach als Gesellschafter sei von Anfang an ein Unglück gewesen. Es wäre sehr viel "gescheiter" gewesen, wenn Barlach in ein Startup-Unternehmen investiert hätte, um dann dort Geld rauszupressen, sagte Raue. "Es ist ein unverlegerischer, unliterarischer, unintellektueller Anspruch von Barlach", so der Anwalt. Die Entscheidung des Landgerichts, mit der Suhrkamp-Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz als Geschäftsführerin des Verlags abberufen worden war, sei nicht rechtskräftig und ohne Wirkung, betonte Raue.

Selbst wenn das Worst-Case-Szenario eintrete und die Geschäftsführung nach einer Berufung endgültig abberufen werde, sei das nicht das Ende des Verlags: "Dann wird man einen anderen Geschäftsführer einsetzen, der die Verlagspolitik weiter macht", sagte Raue.

Das vollständige Gespräch mit Peter Raue können Sie bis zum 10. Mai 2013 als MP3-Audioin unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.