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Thema / Archiv | Beitrag vom 08.05.2014

Strompreis-Debatte"Langfristig ist die Energiewende für uns alle billiger"

Der Journalist Malte Kreutzfeldt über sein Buch "Das Strompreis-Komplott"

Moderation: Liane von Billerbeck

Menschen demonstrieren mit orangenen Plaktaten gegen die Ökostrom-Reformpläne von Sigmar Gabriel. (dpa/picture alliance/Daniel Naupold)
Den Verbrauchern rät Malte Kreuzfeldt, für die Energiewende zu kämpfen. (dpa/picture alliance/Daniel Naupold)

Die Gewinner der momentanen Strompreis-Situation versuchten gemeinsam, die Energiewende zu bremsen, sagt Malte Kreutzfeldt. Den Verbrauchern rät der Wirtschaftskorrespondent der "taz", politisch Druck gegen das Komplott von Industrie, konventionellen Stromkonzernen und Gewerkschaften zu machen.

Liane von Billerbeck: Warum ist das eigentlich so, dass Energie immer teurer wird, die Preise ständig steigen hierzulande? Zu Jahresbeginn hatte ja jeder Stromkunde einen Brief bekommen. Darin wurde ihm mit Krokodilstränen mitgeteilt, man bedaure, müsse aber die Preise erhöhen. Denn schuld daran sei die Energiewende, das weg vom Atomstrom also. Viele Verbraucher glauben das, nicht. Der, der jetzt hier im Studio sitzt: der Umwelt- und Wirtschaftskorrespondent der Tageszeitung "taz", Malte Kreutzfeldt. Er macht ein Strompreis-Komplott dafür verantwortlich und hat deshalb auch sein kürzlich erschienenes Buch so genannt. Ich grüße Sie, Herr Kreutzfeldt.

Malte Kreutzfeldt: Guten Morgen!

von Billerbeck: Fangen wir beim Geld an. Wie stark sind die Energiepreise in den letzten Jahren denn gestiegen?

Kreutzfeldt: Beim Thema Strom ist es so, dass wir da seit der Jahrtausendwende tatsächlich eine Verdoppelung in den Preisen, die wir bezahlen, beobachtet haben. Das waren damals 15 Cent, oder damals ja noch 30 Pfennig; heute sind es etwa 30 Euro-Cent, die wir pro Kilowatt-Stunde bezahlen für den Strom, also etwa doppelt so viel wie vor 14 Jahren.

von Billerbeck: Das ist ja eine drastische Teuerung. Da könnte man ja sagen, okay, wenn etwas sehr teuer wird, dann kann das ja auch positive Effekte haben, nämlich die, dass wir einfach weniger verbrauchen, weil wir weniger ausgeben wollen, und das ist ja dann ökologisch, oder?

Kreutzfeldt: Es ist tatsächlich so, dass natürlich Effizienz dadurch sich schneller lohnt, dass es sich schneller lohnt, sich einen weniger verbrauchenden Kühlschrank zu besorgen, oder sparsamere Beleuchtungsmittel oder so. Das ist richtig. Und ich war auch lange Zeit selber der Meinung, dass steigende Energiepreise eigentlich kein Problem, sondern was Gutes sind, habe mich da aber in der letzten Zeit so ein bisschen umorientiert, weil ich gesehen habe, dass es doch viele Leute gibt, für die das tatsächlich ein Problem wird, allmählich diese Preise zu bezahlen, wer ein sehr geringes Einkommen hat und sehr wenig Möglichkeiten hat. Man muss sich ja den neuen Kühlschrank und die neuen schicken LED-Lampen auch alle erst mal leisten können, wenn man denn sparen will. Einfach nur Abschalten ist ja auch bei vielen Geräten keine Option. Und ich habe das Gefühl, dass auch diese steigenden Preise, weil sie allein der Energiewende in die Schuhe geschoben werden, allmählich zu einem Problem werden, weil die Akzeptanz für dieses wichtige Projekt Energiewende darunter leidet, und deswegen, glaube ich, kann man da nicht die Augen verschließen und sagen, das ist alles kein Problem, sondern man muss mal genauer hingucken, wenn es eins ist, woran liegt es denn und was könnte man dagegen tun.

von Billerbeck: Nun ist es ja so, dass man früher den Strom vom lokalen Anbieter bezogen hat. Heute haben wir einen großen liberalisierten Markt. Warum wechseln die Leute einfach nicht den Anbieter, um weniger zu bezahlen für den Strom?

"Gut 40 Prozent haben schon mal gewechselt"

Kreutzfeldt: Ein Teil der Leute wechselt ja. Gut 40 Prozent haben schon mal gewechselt, entweder innerhalb ihres Anbieters in einen anderen Tarif, oder etwa 25 Prozent auch zu einem ganz anderen Anbieter. Das ist allerdings angesichts des vielen Geldes, das man mit einem Wechsel sparen kann, immer noch recht wenig, finde ich auch. Zum Teil gibt es, glaube ich, so ein bisschen irrationale Ängste, dass der Strom dann nicht mehr fließt. Man hat vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht mit Telefonanschlüssen, die dann ein paar Tage nicht gehen, wenn man wechseln wollte, und so. Beim Strom würde man so was nicht so gerne haben wollen. Da kann man aber alle beruhigen: Diese Gefahr besteht nicht, da ändert sich physisch an der Leitung überhaupt nichts, da kommt nur die Rechnung in Zukunft von wem anderes, technisch fließt der Strom genauso wie vorher. Diese Sorge ist unbegründet.

Aber es gibt auch eine ganze Menge Leute, die das vielleicht schlicht nicht hinkriegen. Man braucht eigentlich, um einen neuen Anbieter zu finden und auszuwählen, heute entweder eine Internet-Verbindung, oder eine Beratung von der Verbraucherzentrale, und auch jetzt nicht jeder Rentnerhaushalt, der vielleicht zu viel für seinen Strom zahlt, ist in der Lage, sich im Internet einen neuen Stromanbieter zu suchen. Manche Leute können auch gar nicht wechseln. Das ist gar nicht so bekannt. Gerade die günstigsten Stromanbieter machen eine Bonitätsprüfung, gucken sich die Schufa-Werte an, die man hat, und wenn man schon mal Rechnungen nicht bezahlt hat in der Vergangenheit, oder gar Privatinsolvenz hatte oder so, dann müssen die einen gar nicht aufnehmen. Das heißt, teilweise ist es so, dass gerade die Leute, die am wenigsten Geld haben, in den teuersten Tarifen gefangen sind.

von Billerbeck: Ist es denn nun immer noch so, dass die konventionellen Energieerzeuger billiger sind als die Ökostrom-Anbieter? Das ist ja immer so ein Argument.

Kreutzfeldt: Kommt darauf an, was man miteinander vergleicht. Wenn man jetzt guckt, bei den bestehenden Kraftwerken sind die sehr billig, weil die sind abgeschrieben, die Kraftwerke. Die stehen schon lange, die Investitionskosten sind eingespielt, da fällt jetzt wirklich nur das an an Kosten, was man da an Personal und an Brennstoff, also Kohle oder Uran oder so, verbraucht. Wenn man nur diese Werte rechnet, sind die immer noch billiger. Deswegen zahlen wir ja diesen Aufpreis für die erneuerbaren Energien, weil die im Vergleich dazu teurer sind. Wenn man es aber vergleicht, was eigentlich der ehrlichere Vergleich ist, wenn man neue Kraftwerke miteinander vergleicht, weil auch diese Braunkohle- oder Atomkraftwerke müssten ja in absehbarer Zeit ohnehin ersetzt werden. Wenn man da schaut, ein neu gebautes Windrad, eine neu gebaute Solaranlage vergleicht mit einem neu gebauten Kohle- oder Gaskraftwerk, dann sind die nicht mehr teurer. Dann liegen die auf dem gleichen Niveau. Noch viel besser wird der Vergleich, wenn man den ehrlichen Vergleich macht, wie ich finde, den man machen müsste, dass man nämlich nicht nur die realen betriebswirtschaftlichen Kosten anguckt, sondern die volkswirtschaftlichen Kosten und sich mal anguckt, was für Umwelt- und Gesundheitsschäden durch die Kraftwerke entstehen. Wenn man diese Kosten oben draufschlägt für Luftverschmutzung, für Klimaschäden, die beispielsweise durch Kohlekraftwerke entstehen, oder für die potenziellen oder realen Schäden bei Atomkraft, dann kosten Erneuerbare schon heute volkswirtschaftlich viel weniger.

von Billerbeck: Jetzt reden so viel über Preissteigerungen. Aber die eigentliche Frage steht doch immer: Warum steigt der Preis denn nun eigentlich?

"Ein Viertel des Preisanstiegs geht auf die Energiewende zurück"

Kreutzfeldt: Das ist eine gute Frage, die ich auch gerade mit dem Buch so ein bisschen beantworten will, weil ich diesem Gerücht oder dieser Behauptung, die ja absichtlich auch in die Debatte eingebracht wird, meiner Meinung nach, dass das ausschließlich an den erneuerbaren Energien liegt, ein bisschen was entgegensetzen möchte. Wenn man sich anguckt – ich habe ja gesagt, das hat sich verdoppelt seit der Jahrtausendwende -, von diesem Preisanstieg geht gerade mal ein Viertel tatsächlich auf die Energiewende zurück. Der Rest sind allgemeine Preissteigerungen im Rahmen von Inflation. Der Rest sind zu einem erheblichen Teil zusätzliche Gewinne, die die Stromkonzerne machen, die nämlich sinkende Preise nicht weitergeben durch die Energiewende – das ist ein bisschen kompliziert -, weil dann mehr Strom angeboten wird, der quasi kostenlos da erst mal zur Verfügung steht. In dem System, so wie es ist, sinken dann die Preise insgesamt an der Strombörse. Das wird zu einem erheblichen Teil nicht weitergegeben, sondern wird eingesteckt. Ein weiterer großer Teil, warum für die Verbraucher die Preise gesunken sind – und das ist ja auch die Debatte, die wir jetzt aktuell gerade wieder haben: Es gibt immer weniger Ausnahmen ...

von Billerbeck: ... warum für die Verbraucher die Preise gestiegen sind!

Kreutzfeldt: Gestiegen sind, Entschuldigung! – Das liegt daran, dass die Industrie immer weniger sich an den Kosten der Energiewende beteiligt und immer mehr Ausnahmen bekommen hat. In den letzten Jahren ist das immer weiter ausgeweitet worden, dass sehr viele Unternehmen, auch die das eigentlich gar nicht brauchen, von der Ökostrom-Umlage befreit werden. Da hatte man jetzt gehofft, dass sich nach dem Regierungswechsel was ändert. Seit gestern wissen wir, das ist nicht der Fall. Das wird die Bundesregierung so weitermachen, dass Unternehmen in erheblichem Ausmaß von diesen Kosten befreit werden und die Verbraucher das alles zusätzlich mitbezahlen müssen. Das ist ein weiterer wichtiger Punkt, warum die Preise so hoch sind.

von Billerbeck: Da gab es ja auch schon Kritik von der Opposition dagegen. Nun gehen Sie ja noch weiter und schreiben und sprechen sogar von einem Strompreis-Komplott. Das ist ja harter Tobak. Wer schmiedet denn da mit wem ein Komplott?

Kreutzfeldt: Da schmieden meiner Ansicht nach diejenigen ein Komplott, die bisher Gewinner dieser Strompreis-Situation sind, die wir haben. Das ist zum einen die Industrie, die sinkende Strompreise hatte in den letzten Jahren und trotzdem ein Riesengejammer veranstaltet, dass sie das alles nicht mehr bezahlen kann und mit Masseninsolvenzen und Entlassungen droht. Das sind die konventionellen Stromkonzerne, die mit ihren konventionellen Kraftwerken lange Zeit gutes Geld verdient haben und das jetzt zunehmend bedroht sehen durch die Erneuerbaren. Mit jeder Kilowatt-Stunde, die von einem Windrad produziert wird, kann man nicht mehr Gewinn mit seinen Kohlekraftwerken oder Atomkraftwerken in gleichem Ausmaß machen. Die tun sich zusammen, teilweise mit den Gewerkschaften, die auch diese, meiner Meinung nach falsche Strategie teilweise unterstützen, und haben ein sehr mächtiges Lobby-Netzwerk aufgebaut und in alle Parteien hinein versucht, ein Abbremsen dieser Energiewende durchzusetzen, und das nützt wie gesagt denen, die den konventionellen Strom produzieren und die Energiewende verlangsamen wollen.

Deswegen nützt es auch denen, die im Moment von der ungerechten Verteilung der Kosten profitieren. Natürlich kann man jetzt nicht im Einzelnen nachweisen, wer da was tut. Man hat das gesehen in der Vergangenheit, dass die durchaus dazu in der Lage sind. Damals bei der Atomlaufzeit-Verlängerung gab es schon mal eine ähnlich große öffentliche Kampagne, wo man allen einreden wollte, dann wird alles besser und billiger. Da ist im Nachhinein rausgekommen, dass da wirklich eine Agentur das ganze Drehbuch geschrieben hat und eine richtige gezielte Kampagne gesteuert hat. Ich gehe davon aus, dass es auch im Moment viele Leute gibt, die sich gezielt Gedanken machen, wie man denn in die Köpfe dieses Bild reinkriegt, Energiewende ist böse und teuer. Im Detail weiß man es nicht, aber wie stark die Lobbyisten da zu Gange sind sieht man, wenn man sich mal anguckt, wie die in der Politik ein- und ausgehen, wie die in den Koalitionsverhandlungen mitgewirkt haben und so weiter. Da gibt es eine recht starke Tendenz, die Energiewende zu bremsen mit dem Strompreisargument, und leider sieht es im Moment auch so aus, als wenn das erst mal teilweise erfolgreich ist.

von Billerbeck: Sie haben einen SPD-Abgeordneten zitiert, der sich einfach mal erkundigt hat, welche Lobbyisten da Termine bei Frau Merkel bekommen haben, und da ist das Verhältnis sehr drastisch. Ich glaube, es waren 70 von den konventionellen Stromanbietern und nur drei von den erneuerbaren Energien. Aber auch die Erneuerbaren werden ja subventioniert, etwas weniger jetzt durch das veränderte, novellierte Gesetz. Aber es könnte doch auch sein, wenn diese Subvention runtergefahren wird, dass die dann träge werden. Ist es nicht gut, so ähnlich wie wir es vorhin beim Preis besprochen haben, wenn man Subventionen runterfährt, wenn der Markt quasi gesättigt ist, und diese erneuerbaren Energien sich dann auch am Markt beweisen müssen?

Die Subventionen für Erneuerbare sind "gewaltig runtergegangen"

Kreutzfeldt: Im Prinzip ist das natürlich gut, und das passiert ja auch. Die Subventionen sind ja gewaltig runtergegangen. Wenn man sich das anguckt: eine Kilowatt-Stunde Sonnenstrom hat vor ein paar Jahren noch 50 Cent pro Kilowatt-Stunde gekriegt, jetzt kriegt er noch acht bis zehn Cent pro Kilowatt-Stunde. Das hat sich mehr als gefünftelt und es gibt dort einen automatischen Effekt, dass das jedes Jahr runtergeht. Das hat auch sehr gut funktioniert, so dass die wie gesagt, wenn es jetzt faire Bedingungen gäbe, eigentlich schon ohne Förderung auskommen könnten. Es ist allerdings so, dass man da immer gucken muss. Es gibt dort eine genaue Grenze. Wenn man die Vergütung stärker senkt als die tatsächlichen Produktionskosten, dann geht es auf null runter, was noch gebaut wird an neuen Anlagen. Das hat man auch in einigen Bereichen erlebt. Große Solaranlagen auf freien Flächen werden im Moment nicht mehr gebaut, weil man einfach zu wenig Geld dafür kriegt.

Das heißt, das ist ein relativ komplizierter Prozess, da die richtige Vergütungshöhe zu finden, und wenn man da in die falsche Richtung übersteuert, ist das genauso gefährlich, wie wenn man es nicht stark genug absenkt. Dann zahlt man zu viel. Wenn man es zu stark absenkt, wird aber einfach nichts mehr gebaut, was auch ein Problem ist.

von Billerbeck: Kurze Frage zum Schluss: Was kann der Verbraucher tun?

Kreutzfeldt: Der Verbraucher kann zum einen selber versuchen, seinen Verbrauch zu senken. Er kann seinen Anbieter wechseln. Das spart in der Regel, wenn man das noch nie gemacht hat, sehr große Summen. Man kann mit einigen Sachen sehr leicht Geld sparen, im Beleuchtungsbereich, im Kühlschrankbereich, wenn man ein Haus hat, bei der Heizungspumpe. Das sind alles Bereiche, wo sich eigentlich ein Austausch immer lohnt, wenn das Gerät ein paar Jahre alt ist. Ansonsten kann der Verbraucher selber erst mal nicht so viel tun, sondern er kann politisch Druck machen oder zumindest deutlich machen, dass er die ungerechte Kostenverteilung nicht akzeptabel findet, wie die im Moment ist, und das Ausbremsen der Energiewende, was jetzt geplant ist, auch nicht für den richtigen Weg hält. Denn langfristig – das ist, glaube ich, klar – ist die Energiewende volkswirtschaftlich für uns alle billiger.

von Billerbeck: Das war jetzt der Werbeblock für die Opposition, würde ich sagen. – Malte Kreutzfeldt hat analysiert, warum der Strompreis steigt. Sein Buch, "Das Strompreis-Komplott", ist bei Knaur erschienen, und das ist relativ preiswert. Es kostet sieben Euro. Danke Ihnen für das Gespräch.

Kreutzfeldt: Sehr gerne.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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