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Feature / Archiv | Beitrag vom 30.05.2012

Stoff hab ich genug

Das Leben und Sterben des Rainer Werner Fassbinder

Von Christiane Recht

Rainer Werner Fassbinder bei Dreharbeiten 1980 in München
Rainer Werner Fassbinder bei Dreharbeiten 1980 in München (AP Archiv)

"Es ist nie hinreichend über den Zusammenhang von Trostlosigkeit und Trotz nachgedacht worden", schrieb der Schriftsteller Gerhard Zwerenz einmal über Leben und Arbeit seines Freundes Rainer Werner Fassbinder.

Trostlosigkeit und ein Aufbegehren gegen die ständig zu stopfende Leere des Gefäßes "Gefühl" oder "Liebe" waren sicher ein bestimmendes Element seiner Kreativität und nahezu unerschöpflichen Schaffenskraft. In knapp 15 Jahren entstanden rund 40 Filme, Arbeiten, die die Kinoästhetik, aber auch unsere Sehgewohnheiten verändert haben.

Rainer Werner Fassbinder starb mit 37 Jahren am 10. Juni 1982. Freunde erinnern sich an Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit mit ihm.


Regie: die Autorin
Ton: Regine Schneider
Produktion: SWR 2007
Länge: 54‘00

Christiane Recht ist im Saarland aufgewachsen, war Tontechnikerin, studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Karlsruhe und arbeitet heute als Redakteurin und Autorin in der Redaktion Literatur und Feature beim Südwestrundfunk.