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Fazit / Archiv | Beitrag vom 25.11.2009

"Stille Hochzeit"

Jörg Taszman über die Komödie von Horatiu Malaele

Nach Stalins überraschendem Tod werden in Rumänien sämtliche Feste und Feiern verboten. So sehen sich die Hochzeitsgäste gezwungen, heimlich zu feiern, bis sie von russischen Besatzern unterdrückt werden.

Rumänien/Luxemburg/Frankreich 2008; Regie: Horatiu Malaele; Darsteller: Meda Andreea Victor, Alexandru Potocean, Doru Ana, Iona Anastasia, Alexandru Marian Bindea, Tamara Buciuceanu; Länge: 87 Minuten

Ein rumänisches Dorf 1953. Nach Stalins überraschendem Tod werden im Land sämtliche Feste und Feiern verboten, auch Hochzeiten. So sehen sich die Hochzeitsgäste gezwungen, heimlich und stumm zu feiern, bis sie von den russischen Besatzern und rumänischen Mitläufern erwischt und brutal unterdrückt werden.

Der Film kippt von einer wilden, durchgeknallten Komödie sehr ins Tragische, beruht allerdings auf einer wahren Begebenheit, die der Schauspieler Horatiu Malaele in seiner ersten Regiearbeit wie einen reißenden Sog inszeniert. In der Kritik am kommunistischen System etwas klischeehaft, aber dennoch ein sympathischer, sehenswerter Film.

Filmhomepage Stille Hochzeit

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