Seit 12:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 12:07 Uhr Studio 9
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 25.11.2009

"Stille Hochzeit"

Jörg Taszman über die Komödie von Horatiu Malaele

Nach Stalins überraschendem Tod werden in Rumänien sämtliche Feste und Feiern verboten. So sehen sich die Hochzeitsgäste gezwungen, heimlich zu feiern, bis sie von russischen Besatzern unterdrückt werden.

Rumänien/Luxemburg/Frankreich 2008; Regie: Horatiu Malaele; Darsteller: Meda Andreea Victor, Alexandru Potocean, Doru Ana, Iona Anastasia, Alexandru Marian Bindea, Tamara Buciuceanu; Länge: 87 Minuten

Ein rumänisches Dorf 1953. Nach Stalins überraschendem Tod werden im Land sämtliche Feste und Feiern verboten, auch Hochzeiten. So sehen sich die Hochzeitsgäste gezwungen, heimlich und stumm zu feiern, bis sie von den russischen Besatzern und rumänischen Mitläufern erwischt und brutal unterdrückt werden.

Der Film kippt von einer wilden, durchgeknallten Komödie sehr ins Tragische, beruht allerdings auf einer wahren Begebenheit, die der Schauspieler Horatiu Malaele in seiner ersten Regiearbeit wie einen reißenden Sog inszeniert. In der Kritik am kommunistischen System etwas klischeehaft, aber dennoch ein sympathischer, sehenswerter Film.

Filmhomepage Stille Hochzeit

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

62. Verleihung der Goethe-MedaillenMigration als Motor
Der nigerianische Fotograf Akinbode Akinbiyi  (Emeka Okereke)

"Migration der Kulturen - Kulturen der Migration" - dies war das Motto der 62. Verleihung der Goethe-Medaillen. Ausgezeichnet wurden der Schriftsteller Juri Andruchowytsch, der Fotograf Akinbode Akinbiyi und der Direktor des georgischen Nationalmuseums David Lordkipanidze.Mehr

Dokumentarfilm über Immobilienboom"Ein System der Gier"
Zahlreiche Baukrähne sind in Berlin zu sehen - vor allem bezahlbare neue Wohnungen werden gebraucht. (dpa / Jörg Carstensen)

"Muss ein Hartz-IV-Empfänger am Potsdamer Platz wohnen?", fragt einer der Protagonisten im Dokumentarfilm "Die Stadt als Beute". Filmemacher Andreas Wilcke hat vier Jahre lang den Immobilienboom in Berlin beobachtet - und zeigt eindringlich, wie Wohnraum zur Ware verkommt.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur