Seit 04:00 Uhr Nachrichten
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 04:00 Uhr Nachrichten
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 25.11.2009

"Stille Hochzeit"

Jörg Taszman über die Komödie von Horatiu Malaele

Nach Stalins überraschendem Tod werden in Rumänien sämtliche Feste und Feiern verboten. So sehen sich die Hochzeitsgäste gezwungen, heimlich zu feiern, bis sie von russischen Besatzern unterdrückt werden.

Rumänien/Luxemburg/Frankreich 2008; Regie: Horatiu Malaele; Darsteller: Meda Andreea Victor, Alexandru Potocean, Doru Ana, Iona Anastasia, Alexandru Marian Bindea, Tamara Buciuceanu; Länge: 87 Minuten

Ein rumänisches Dorf 1953. Nach Stalins überraschendem Tod werden im Land sämtliche Feste und Feiern verboten, auch Hochzeiten. So sehen sich die Hochzeitsgäste gezwungen, heimlich und stumm zu feiern, bis sie von den russischen Besatzern und rumänischen Mitläufern erwischt und brutal unterdrückt werden.

Der Film kippt von einer wilden, durchgeknallten Komödie sehr ins Tragische, beruht allerdings auf einer wahren Begebenheit, die der Schauspieler Horatiu Malaele in seiner ersten Regiearbeit wie einen reißenden Sog inszeniert. In der Kritik am kommunistischen System etwas klischeehaft, aber dennoch ein sympathischer, sehenswerter Film.

Filmhomepage Stille Hochzeit

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDie Mühen der Literaturkritik
Menschenschtraube: Andrang beim Bachmann-Preis in Klagenfurt (Deutschlandradio / Kolja Mensing)

Ist ein Stück Literatur, das keines sein will, schon deshalb zwangsläufig Literatur und keinesfalls banal? Das fragt sich der "Tagesspiegel" anlässlich des Auftritts von Stefanie Sargnagel in Klagenfurt und mutmaßt: Darauf fällt die Jury nicht rein.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

Tschaikowsky"Eugen Onegin" in der Semperoper
Die Semperoper in Dresden am 19.1.2015 (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

Intensive Sängerdarsteller machen aus Markus Bothes Dresdner Inszenierung von Tschaikowskys "Eugen Onegin" große Oper, meint Bernhard Doppler. Eine Aufsehen erregende Neuinterpretation Tschaikowskys sei aber weder Bothe noch Dirigent Inkinen gelungen. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur