Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 10.11.2013

Sterben ist gar nicht so einfach

Aktive und passive Sterbehilfe in Deutschland

Von Svenja Pelzel

Ein Angehöriger leistet einem unheilbar Kranken Beistand (picture alliance / dpa)
Ein Angehöriger leistet einem unheilbar Kranken Beistand (picture alliance / dpa)

Laut einer Forsa Umfrage vom August 2012 sind 77 Prozent der Deutschen für den sogenannten assistierten Suizid. Dabei hilft ein Arzt einem Schwerkranken beim Selbstmord. Doch vor allem die Standesvertretung der Ärzte macht derzeit vehement gegen den assistierten Suizid mobil.

Sie verklagt sogar eigene Mitglieder, wenn sie offen zugeben, diese legale Form der Sterbehilfe zu praktizieren.

Doch was bedeutet Sterbehilfe eigentlich genau für Patienten und Ärzte? Für ihre Reportage hat Svenja Pelzel Menschen getroffen, für die "Sterben" und "Sterbehilfe" keine leeren Begriffe sind.

Svenja Pelzel (privat)Svenja Pelzel (privat)"Mich hat berührt, wie sehr die Menschen, die ich getroffen habe, am Leben hängen. Der Zeitpunkt für ein selbstbestimmtes Ende, dieser allerletzte Moment, ist offenbar unglaublich schwer zu finden. Und manche verpassen ihn sogar."





Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Hinweis: Svenja Pelzel hat am Freitag, 8. November 2013, den Arthur-Koestler-Peis für die Reportage "Sterben ist gar nicht so einfach" gewonnen.


Mehr zum Thema:

Wenn das Leiden zu groß wird
Belgien will aktive Sterbehilfe bald auch für Minderjährige (DLF)

Die ethischen Defizite des neuen Sterbehilfegesetzes
Der Medizinethiker Axel W. Bauer warnt vor der zweifelhaften Logik der neuen Sterbehilfeparagraphen (DKultur)

Darf im Sterbebett gelacht werden?
"Abschied braucht Zeit. Palliativmedizin und Ethik des Sterbens" (DKultur)

Die Reportage

Kirche heuteJedes Schäfchen zählt
Die junge Pfarrerin Katrin Berger mit ihrem Hund Perla (Deutschlandradio Kultur / Elin Rosteck )

Katrin Berger hat ihren "Entsendungsdienst" als Pfarrerin in der tiefsten Provinz Westfalens absolviert. 14 Jahren dauerte ihre Ausbildung. Ob sie einmal eine feste Stelle bekommt, ist unklar. Sie will etwas bewegen, gerade in dieser Zeit, in der sich ihre Kirche bewegen muss.Mehr

Exorzismus in PolenAuf Teufel komm raus
Nationaler Besinnungstag: Gläubige empfangen den Heiligen Geist.  (Deutschlandradio / Stefan Kobe)

Siebenmal musste Reporterin Nadine Wojcik nach Polen reisen, bis sie eine junge Frau traf, die glaubte, vom Teufel gequält zu werden und sich verschiedenen Exorzisten anvertraute. Dabei sind Teufelsaustreibungen in Polen durchaus üblich, sie boomen sogar. Mehr

Michael Henry aus BostonDer König der Bettler
Der Bettler Michael Henry ist in Boston eine kleine Berühmtheit. (Nora Sobich)

Seit gut 20 Jahren steht der Bettler Michael Henry in Bostons historischem Beacon Hill, in einer der feinsten Ecken Amerikas. Immer wieder gewinnt Michael die Herzen und täglich mehrere hundert Dollar, so die Legende. Unsere Autorin hat ihn getroffen.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur