Dienstag, 2. September 2014MESZ19:04 Uhr

Länderreport

BücherschatzRevolutionäres Aschebuch
Journalisten fotografieren am 15.08.2014 im Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar (Thüringen) die wiederentdeckte Erstausgabe des Hauptwerks von Nikolaus Kopernikus "De Revolutionis Orbium coelestium, Libri VI" von 1543.

Zwischen Tausenden Pappkisten mit verbrannten Büchern aus der Anna Amalia Bibliothek in Weimar wartet eine Entdeckung: Kopernikus' "De revolutionibus", in dem er ausführte, dass sich die Erde um die Sonne dreht.Mehr

2. September 2004"Nun sollte all das zerstört sein?"
Der Dachstuhl der zum Weltkulturerbe gehörenden Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar steht am 02.09.2004 in Flammen.

Am Unglücksabend lauschte Henry Bernhard in der Weimarer Stadtkirche Bachkantaten - das Heulen der Feuerwehrsirenen draußen störte immens. Erst zuhause begriff er, was da gebrannt hatte. Nun hat er jene getroffen, die damals vor Ort waren. Mehr

Wahl in SachsenSpannung bis zum Abwinken
Der FDP-Bundesvorsitzende, Christian Lindner, sitzt am 06.08.2014 in Erfurt (Thüringen) bei einer Wahlkampfveranstaltung vor einem Wahlplakat der Thüringer FDP auf dem steht: "Wir sind dann mal weg. Genauso wie der Mittelstand"

Unseren Autor Julius Stucke erwischt die Sachsenwahl beim Herumzappen im Dämmerzustand wie ein Dampfhammer. Er lauscht den Politiker-Kommentaren und freut sich schon auf die Krimi-Fortsetzung in Thüringen und Brandenburg.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 28.06.2012

Starke Bauchschmerzen

Die Länder, die Schulden und der Fiskalpakt

Von Andreas Baum

Die finanzielle Lage von Ländern und Kommunen wird nicht komfortabler.
Die finanzielle Lage von Ländern und Kommunen wird nicht komfortabler. (picture alliance / dpa /)

Der europäische Fiskalpakt wird die Schuldendisziplin für Kommunen und Länder um ein erhebliches verschärfen. Statt ab 2020 wären für sie neue Kredite schon ab 2014 tabu. Vier Länder, Bayern, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, sind darauf im Prinzip eingestellt, schon im vergangenen Jahr kamen sie ohne neue Schulden aus.

Bei Brandenburg ist die Lage anders, da würde der Fiskalpakt alle finanziellen Pläne für die Zukunft über den Haufen werfen. Und auch für die Kommunen wird die Lage nicht komfortabler. Gerade bei ihnen ist die Neuverschuldung besonders stark gestiegen. Das ist die Ausgangslage vor der Abstimmung im Bundesrat über den europäischen Fiskalpakt.


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