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Feature

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Nach dem Bau der Mauer war der Weg in den Westen von einem Tag auf den anderen versperrt. Zeitzeugen erzählen über Erfolg und Tragödie rund um den Tunnelbau. Mehr

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Hörspiel

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Elfriede Jelinek, 2004

Geschrieben als Reaktion auf Asylproteste in Wien im Dezember 2012, als eine Gruppe von Flüchtlingen die Votivkirche besetzte, wurde der Text durch Zusätze zur Flüchtlingssituation auf Lampedusa erweitert. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 20.10.2012

Stalins Stimme

Jurij Borisowitsch Levitan (Ursendung)

Von Günter Kotte

Josef Stalin
Josef Stalin (AP)

Der 1914 in Wladimir geborene Jurij Borisowitsch Levitan soll schon als Kind durch seine klare, durchdringende Stimme aufgefallen sein. Mit 16 zieht es ihn nach Moskau: Er will Schauspieler werden. Doch Jurij landet beim Rundfunk - als Junge für alles und als Aushilfssprecher.

Dann macht ihn Stalin zur 'Stimme der Sowjetunion' und es beginnt ein unaufhaltsamer und lebensgefährlicher Aufstieg. Stalin behandelt den schmächtigen Juden wie sein Eigentum.
Kaum einer der Hörer kennt Levitan von Angesicht.

Das Feature erinnert an einen Mann, dessen Leben eine Gratwanderung war. Levitan starb 1983.


Regie: der Autor
Mit: Wolfgang Winkler, Sergej Gladkich, Jörg Gudzuhn, Uta Laudahn
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DKultur/MDR 2012
Länge: ca. 54‘30


Günter Kotte, geboren 1949 in Pirna, Studium an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. 1983 Übersiedlung nach Westberlin. Dokumentarfilmer, Maler, Hörspielautor, Regisseur. Zuletzt: 'Wenn die Zeit still steht oder: Langweilen sich Fische eigentlich auch' (MDR 2011).


Audio-Ausschnitt: "Stalins Stimme"

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