Mittwoch, 23. Juli 2014MESZ22:22 Uhr

Feature

Brauch ich!
Chaos und Unordnung in einem Arbeitszimmer

Zugemüllte Wohnungen, verdreckte Küchen, Berge schmutziger Kleidung, Batterien leerer Flaschen - das sind die Fernsehbilder, mit denen Messies gerne vorgeführt werden. Doch solche Extremfälle sind nur die Spitze des Eisbergs. Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Wann wird das Horten zur Sucht - und wer sind die Süchtigen? Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 20.10.2012

Stalins Stimme

Jurij Borisowitsch Levitan (Ursendung)

Von Günter Kotte

Josef Stalin
Josef Stalin (AP)

Der 1914 in Wladimir geborene Jurij Borisowitsch Levitan soll schon als Kind durch seine klare, durchdringende Stimme aufgefallen sein. Mit 16 zieht es ihn nach Moskau: Er will Schauspieler werden. Doch Jurij landet beim Rundfunk - als Junge für alles und als Aushilfssprecher.

Dann macht ihn Stalin zur 'Stimme der Sowjetunion' und es beginnt ein unaufhaltsamer und lebensgefährlicher Aufstieg. Stalin behandelt den schmächtigen Juden wie sein Eigentum.
Kaum einer der Hörer kennt Levitan von Angesicht.

Das Feature erinnert an einen Mann, dessen Leben eine Gratwanderung war. Levitan starb 1983.


Regie: der Autor
Mit: Wolfgang Winkler, Sergej Gladkich, Jörg Gudzuhn, Uta Laudahn
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DKultur/MDR 2012
Länge: ca. 54‘30


Günter Kotte, geboren 1949 in Pirna, Studium an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. 1983 Übersiedlung nach Westberlin. Dokumentarfilmer, Maler, Hörspielautor, Regisseur. Zuletzt: 'Wenn die Zeit still steht oder: Langweilen sich Fische eigentlich auch' (MDR 2011).


Audio-Ausschnitt: "Stalins Stimme"

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