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Feature

Die Todesstrafe ist angemessen
Berliner bewerfen einen sowjetischen Panzer in der Leipziger Straße nahes des Potsdamer Platzes in Berlin mit Steinen. Nach Streiks in Ost-Berlin kam es am 17.06.1953 zum Volksaufstand, der von sowjetischen Truppen niedergeschlagen wurde.

Als am 17. Juni 1953 die Arbeiter in der DDR demonstrierten, war auch der Gärtner Ernst Jennrich aus Magdeburg dabei. Kurz darauf wurde er verhaftet. In einem Schauprozess sollte er zum Tode verurteilt werden, der Rundfunk zeichnete die Verhandlung auf. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 20.10.2012

Stalins Stimme

Jurij Borisowitsch Levitan (Ursendung)

Von Günter Kotte

Josef Stalin
Josef Stalin (AP)

Der 1914 in Wladimir geborene Jurij Borisowitsch Levitan soll schon als Kind durch seine klare, durchdringende Stimme aufgefallen sein. Mit 16 zieht es ihn nach Moskau: Er will Schauspieler werden. Doch Jurij landet beim Rundfunk - als Junge für alles und als Aushilfssprecher.

Dann macht ihn Stalin zur 'Stimme der Sowjetunion' und es beginnt ein unaufhaltsamer und lebensgefährlicher Aufstieg. Stalin behandelt den schmächtigen Juden wie sein Eigentum.
Kaum einer der Hörer kennt Levitan von Angesicht.

Das Feature erinnert an einen Mann, dessen Leben eine Gratwanderung war. Levitan starb 1983.


Regie: der Autor
Mit: Wolfgang Winkler, Sergej Gladkich, Jörg Gudzuhn, Uta Laudahn
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DKultur/MDR 2012
Länge: ca. 54‘30


Günter Kotte, geboren 1949 in Pirna, Studium an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. 1983 Übersiedlung nach Westberlin. Dokumentarfilmer, Maler, Hörspielautor, Regisseur. Zuletzt: 'Wenn die Zeit still steht oder: Langweilen sich Fische eigentlich auch' (MDR 2011).


Audio-Ausschnitt: "Stalins Stimme"

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