Freitag, 25. Juli 2014MESZ17:27 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den Feuilletons"Einen Schritt aufeinander zugehen"
Daniel Barenboim dirigiert das West-Eastern Divan Orchestra

Gerade die Hoffnungslosigkeit der Situation könne einen Ausweg aus dem Gaza-Konflikt weisen, schreibt Dirigent Daniel Barenboim in der "Welt". Und mehrere Rezensenten schütteln den Kopf über die "Überwachungsanleitung" der amerikanischen Geheimdienste.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

Walker EvansMit Bildern arbeiten

Eine Berliner Ausstellung zeigt mehr als 200 Originalabzüge des berühmten amerikanischen Fotokünstlers Walker Evans. Mit seinen Aufnahmen hat Evans die Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts mitgeschrieben.Mehr

FestivalNeue Töne in Savonlinna
Die bekannteste Sehenswürdigkeit Savonlinnas: die Burg Olavinlinna. Hier finden die Opernfestspiele statt.

Die Opernfestspiele im finnischen Savonlinna sind wegen ihres ihres idyllischen Austragungsort weltbekannt: Die Burg Olavinlinna. Der neue Festspielleiter Jorma Silvasti will nun das nationale Profil des Festivals neu beleben.Mehr

Theater in Dessau Der Mohr kann gehen
André Bücker steht zu Beginn seiner Amtszeit als Generalintendant im April 2009 vor dem Anhaltischen Theater Dessau-Roßlau.

Eigentlich sollte das Anhaltische Theater in Dessau seine Sparten Ballett und Schauspiel ganz aufgeben. Generalintendant André Bücker hat das verhindert - und wird dafür nun "entsorgt".Mehr

weitere Beiträge

Fazit / Archiv | Beitrag vom 01.03.2012

Staeck: Liste mit Ausnahmen eine Lösung

Präsident der Akademie der Künste zu der EU-Forderung nach höheren Steuern auf Kunst

Der Künstler Klaus Staeck posiert vor einigen seiner bekanntesten Arbeiten im Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder.
Der Künstler Klaus Staeck posiert vor einigen seiner bekanntesten Arbeiten im Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder. (AP)

Die Forderung der EU-Kommission, den Mehrwertsteuersatz für Kunstwerke und Sammlungsstücke von sieben auf 19 Prozent anzuheben, hat Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, kritisiert. Eine derartige Erhöhung bedeute eine schwer zu verkraftende Einkommenseinbuße für Künstler.

"Der normale Künstler lebt schon an der Armutsgrenze", macht Staeck deutlich. Eine mögliche Lösung sieht Staeck in Ausnahmeregelungen. Kunstgegenstände sollten demnach in eine Liste aufgenommen werden, auf der auch Bücher stünden.

"Dann wäre es ja wieder möglich, einen ermäßigten Steuersatz beizubehalten. Das ist das Praktischste, was man tun kann", zeigte sich Staeck überzeugt. Allerdings sei die Frist von zwei Monaten, die der Bundesregierung von der EU gesetzt wurde, "doch sehr kurz - wenn man bedenkt, dass Jahrzehnte lang unsere Praxis nun mal gängig war und man sich auch darauf verlassen konnte."

Das vollständige Gespräch mit Klaus Staeck können Sie mindestens bis zum 01.08.2012 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Links bei dradio.de:

"Staatlich verordnete Preissteigerung" für Kunst <br> Deutscher Kulturrat warnt vor Mehrwertsteuer-Anhebung im Kunsthandel

Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

"Staatlich verordnete Preissteigerung" für Kunst