Sonntag, 23. November 2014MEZ04:39 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsViele Meinungen zum "Zeugenhaus"
Die Schauspieler Gisela Schneeberger, Edgar Selge, Iris Berben, Udo Samel und Jeff Burrell präsentieren den ZDF-Film "Das Zeugenhaus", der am 24. November ausgestrahlt wird.

Eine "scharfsichtige filmische Diagnose" zur Nachkriegszeit hat die NZZ gesehen. Ganz anders, nämlich als "quälend" erlebte die FAZ den prominent besetzten ZDF-Film "Das Zeugenhaus" nach einer wahren Geschichte, in dem KZ-Überlebende mit Nazis frühstücken. Mehr

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Fazit

"Rimini Protokoll"Hitzewelle auf der Hinterbühne
Die Umweltexperten Florian Rauser, Satya Bhowmik, Schirin Fahti, Kenneth Gbandi, Sabine Hain, Bernd Hezel und Ana Soliz Landivar Stange (l-r) agieren am 18.11.2014 in Hamburg auf der Fotoprobe von "Welt-Klimakonferenz". Das Projekt von Rimini Protokoll, bei dem die Zuschauer die Rollen der Teilnehmer einer internationalen Klimakonferenz übernehmen, feiert seine Uraufführung am 21.11.2014 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Foto: Markus Scholz

"Rimini Protokoll" gab mit der "Welt-Klimakonferenz" in Hamburg eine große Rollenspiel-Party, die zumindest anfangs sehr faszinierte. Wer sich einen Abend wie ein engagierter Delegierter gefühlt hat, wird die echten Klima-Verhandlungen künftig mit ganz anderen Augen sehen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 01.03.2012

Staeck: Liste mit Ausnahmen eine Lösung

Präsident der Akademie der Künste zu der EU-Forderung nach höheren Steuern auf Kunst

Der Künstler Klaus Staeck posiert vor einigen seiner bekanntesten Arbeiten im Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder.
Der Künstler Klaus Staeck posiert vor einigen seiner bekanntesten Arbeiten im Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder. (AP)

Die Forderung der EU-Kommission, den Mehrwertsteuersatz für Kunstwerke und Sammlungsstücke von sieben auf 19 Prozent anzuheben, hat Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, kritisiert. Eine derartige Erhöhung bedeute eine schwer zu verkraftende Einkommenseinbuße für Künstler.

"Der normale Künstler lebt schon an der Armutsgrenze", macht Staeck deutlich. Eine mögliche Lösung sieht Staeck in Ausnahmeregelungen. Kunstgegenstände sollten demnach in eine Liste aufgenommen werden, auf der auch Bücher stünden.

"Dann wäre es ja wieder möglich, einen ermäßigten Steuersatz beizubehalten. Das ist das Praktischste, was man tun kann", zeigte sich Staeck überzeugt. Allerdings sei die Frist von zwei Monaten, die der Bundesregierung von der EU gesetzt wurde, "doch sehr kurz - wenn man bedenkt, dass Jahrzehnte lang unsere Praxis nun mal gängig war und man sich auch darauf verlassen konnte."

Das vollständige Gespräch mit Klaus Staeck können Sie mindestens bis zum 01.08.2012 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

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"Staatlich verordnete Preissteigerung" für Kunst <br> Deutscher Kulturrat warnt vor Mehrwertsteuer-Anhebung im Kunsthandel

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"Staatlich verordnete Preissteigerung" für Kunst