Samstag, 20. September 2014MESZ18:00 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den Feuilletons"Eine Religion der Beliebigkeit"
Unterstützer der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) mit Fahne. 

Es gibt über zehn anerkannte Lesarten des Koran. Wer will, kann sich daraus seinen eigenen Islam basteln, schreibt die Publizistin Necla Kelek in der NZZ - auch radikale Gruppen wie der IS können ihre Taten mit ihm begründen. Mehr

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Fazit

FestivalRatlos auf der Reeperbahn
Eröffnungsfeier des Reeperbahn-Festivals am 17.9.2014

Das Reeperbahn-Festival in Hamburg hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem der bedeutendsten Treffs der Musikbranche entwickelt. Auch in diesem Jahr zeigte sich: Die Branche ist noch immer auf der Suche nach dem Kurs für die Zukunft. Mehr

Abstrakte MalereiEin wahr gewordener Traum
Das Bild "Komposition mit Linien und Farben III" von Piet Mondrian hängt am 30.01.2014 im Museum Bucerius Kunst Forum in Hamburg in der Ausstellung "Mondrian. Farbe". Die Ausstellung ist vom 01.02.2014 bis zum 11.05.2014 für Besucher geöffnet. 

Beide malten abstrakt und beeinflussten sich, obwohl sie sich wahrscheinlich nie getroffen haben: Rothko und Mondrian. In Den Haag kann man nun eine Ausstellung mit Werken beider Künstler sehen. Mehr

Neues FormatTheater-Spielzeit-Auftakt-Konferenz
Sewan Latchinian, der Intendant des Rostocker Volkstheaters

Es häufen sich die spannenden Theaterpremieren. Zum Spielzeitbeginn sind es so viele, dass "Fazit" die Theater-Spielzeit-Auftakt-Konferenz ins Leben gerufen hat. Analog zur Bundesliga-Konferenz schalten wir uns von Kritiker zu Kritiker.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 01.03.2012

Staeck: Liste mit Ausnahmen eine Lösung

Präsident der Akademie der Künste zu der EU-Forderung nach höheren Steuern auf Kunst

Der Künstler Klaus Staeck posiert vor einigen seiner bekanntesten Arbeiten im Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder.
Der Künstler Klaus Staeck posiert vor einigen seiner bekanntesten Arbeiten im Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder. (AP)

Die Forderung der EU-Kommission, den Mehrwertsteuersatz für Kunstwerke und Sammlungsstücke von sieben auf 19 Prozent anzuheben, hat Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, kritisiert. Eine derartige Erhöhung bedeute eine schwer zu verkraftende Einkommenseinbuße für Künstler.

"Der normale Künstler lebt schon an der Armutsgrenze", macht Staeck deutlich. Eine mögliche Lösung sieht Staeck in Ausnahmeregelungen. Kunstgegenstände sollten demnach in eine Liste aufgenommen werden, auf der auch Bücher stünden.

"Dann wäre es ja wieder möglich, einen ermäßigten Steuersatz beizubehalten. Das ist das Praktischste, was man tun kann", zeigte sich Staeck überzeugt. Allerdings sei die Frist von zwei Monaten, die der Bundesregierung von der EU gesetzt wurde, "doch sehr kurz - wenn man bedenkt, dass Jahrzehnte lang unsere Praxis nun mal gängig war und man sich auch darauf verlassen konnte."

Das vollständige Gespräch mit Klaus Staeck können Sie mindestens bis zum 01.08.2012 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

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"Staatlich verordnete Preissteigerung" für Kunst <br> Deutscher Kulturrat warnt vor Mehrwertsteuer-Anhebung im Kunsthandel

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"Staatlich verordnete Preissteigerung" für Kunst