Freitag, 31. Oktober 2014MEZ08:46 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSein und Online
Ein Internetnutzer hat ein Tablet auf dem Schoß, darauf ist eine Facebook-Illustration zu sehen. Seine Beine sind über eine Sofalehne geschwungen. 

Im Computer gibt es keine große Pause wie im Theater: Der Besucherschwund der Analog-Bühnen beschäftigt heute mehrere Feuilletonisten. Sind Twitter und Facebook schuld oder gar die "Blogwarte", von denen einer schreibt? Mehr

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Fazit

Goethe 2.0Das Leben eines Universalgenies digital
Auf dem Bild "Goethe in der römischen Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein liegt Goethe hingebettet vor einer italienischen Landschaft

Es ist eines der größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik: "Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica", nennt es sich. Wird der moderne Mensch den alten Dichter durch die digitalen Medien besser verstehen? Mehr

Filme der WocheSolidarität in den 80ern und heute
Die belgischen Brüder Jean-Pierre (l) and Luc Dardenne (r) bei der Vorstellung ihres Films "Zwei Tage, eine Nacht" beim Valladolid International Film Festival in Spanien, aufgenommen am 18.10.2014

Engagement, Kooperation und Mitgefühl auf der Leinwand: Das mitreißende britische Sozialdrama "Pride" punktet mit Spaß und Pointen; "Zwei Tage, eine Nacht" der Gebrüder Dardenne zeigt den Kampf einer Angeschlagenen in einem Klima sozialer Kälte.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 01.03.2012

Staeck: Liste mit Ausnahmen eine Lösung

Präsident der Akademie der Künste zu der EU-Forderung nach höheren Steuern auf Kunst

Der Künstler Klaus Staeck posiert vor einigen seiner bekanntesten Arbeiten im Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder.
Der Künstler Klaus Staeck posiert vor einigen seiner bekanntesten Arbeiten im Museum Junge Kunst in Frankfurt an der Oder. (AP)

Die Forderung der EU-Kommission, den Mehrwertsteuersatz für Kunstwerke und Sammlungsstücke von sieben auf 19 Prozent anzuheben, hat Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, kritisiert. Eine derartige Erhöhung bedeute eine schwer zu verkraftende Einkommenseinbuße für Künstler.

"Der normale Künstler lebt schon an der Armutsgrenze", macht Staeck deutlich. Eine mögliche Lösung sieht Staeck in Ausnahmeregelungen. Kunstgegenstände sollten demnach in eine Liste aufgenommen werden, auf der auch Bücher stünden.

"Dann wäre es ja wieder möglich, einen ermäßigten Steuersatz beizubehalten. Das ist das Praktischste, was man tun kann", zeigte sich Staeck überzeugt. Allerdings sei die Frist von zwei Monaten, die der Bundesregierung von der EU gesetzt wurde, "doch sehr kurz - wenn man bedenkt, dass Jahrzehnte lang unsere Praxis nun mal gängig war und man sich auch darauf verlassen konnte."

Das vollständige Gespräch mit Klaus Staeck können Sie mindestens bis zum 01.08.2012 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

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"Staatlich verordnete Preissteigerung" für Kunst <br> Deutscher Kulturrat warnt vor Mehrwertsteuer-Anhebung im Kunsthandel

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"Staatlich verordnete Preissteigerung" für Kunst