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Deutschlandrundfahrt | Beitrag vom 07.02.2016

Spurensuche in der alten BundesrepublikBella Italia in Deutschland

Von Winfried Roth

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Lächelnd stehen drei italienische Gastarbeiter 1961 vor einem modernen Junggesellenheim in Braunschweig. Sie bewohnen dort ein Zimmer im 11. Stock. In dem Wohnblock stehen rund 250 Betten für alleinstehende, ausländische Arbeitnehmer zur Verfügung. Die Zimmer, die mit ein bis drei Mann belegt werden, liegen im 9. bis 11. Stockwerk und kosten inklusive Heizung und Wäsche zwischen 55 und 62 Mark.  (dpa / picture-alliance)
Wo leben heute die Kinder und Enkel der ersten Gastarbeiter aus Italien? (dpa / picture-alliance)

Über 800.000 Menschen mit italienischem Hintergrund leben heute zwischen Ostsee und Schwarzwald. Wo leben heute die Enkel der ersten Gastarbeiter? Die Spurensuche führt nach Wolfsburg, Düsseldorf, Mannheim und München.

Viele kamen als Gastarbeiter in den 50er- und 60er-Jahren aus den Dörfern vor allem des italienischen Südens, um sich in Deutschland ein besseres Leben aufzubauen. Aber schon Jahrhunderte vorher beeinflusste italienische Architektur das Bild deutscher Städte. Romane, Opern und Filme aus "Bella Italia" haben das Leben der Berliner oder Münchnerinnen ebenso bereichert wie Spumante, Gucci-Blusen oder FIATs. Und was ist heute davon geblieben?

Gut 60 Jahre, nachdem Deutschland und Italien den Vertrag unterzeichnet haben, damit italienische Arbeitskräfte in die Bundesrepublik kamen? Wie viel Italien steckt noch in Deutschland? Gibt es italienisch geprägte Stadträume? Und wo leben sie überhaupt, die Kinder und Enkel der ersten Gastarbeiter? Die Spurensuche führt nach Wolfsburg, Düsseldorf, Mannheim und München.

 

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