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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 10.12.2010

Speculum Speculi

Anschließend: Celestial Road (Ausschnitt)

Von Jacob Kirkegaard

Jacob Kirkegaard untersucht Resonanzen und Reflektionen leerer Räume (Stock.XCHNG / Matteo Discardi)
Jacob Kirkegaard untersucht Resonanzen und Reflektionen leerer Räume (Stock.XCHNG / Matteo Discardi)

Der dänische Klangkünstler Jacob Kirkegaard untersucht Resonanzen und Reflektionen leerer Räume. Inspiriert wurde er dazu von den akustischen Forschungen Athanasius Kirchers ebenso wie von Alvin Luciers Epoche machendem Experiment "I am sitting in a room".

Sein Werk "Speculum Speculi" ist eine Operation am offenen Herzen des Radios: Mit feingeschliffenen akustischen Lupen und Spiegeln, mit Verstärkungsprozessen und Rückkoppelungen belauscht er leere Produktionsstudios im Funkhaus von Deutschlandradio Kultur. Der verborgene Atem der "schalltoten Räume" trifft dabei auf den Sound der Wüste: "Singende Dünen" aus dem Oman kontrapunktieren die Klänge der Rundfunkstudios. Ein akustischer Dialog aus dem Nichts.

Komposition und Realisation: Jacob Kirkegaard
Produktion: DKultur 2009
Länge: 44’44

Jacob Kirkegaard, geboren 1975 in Dänemark, arbeitet mit den wissenschaftlichen und ästhetischen Aspekten von Resonanz, Zeit und Gehör. Seine Installationen, Kompositionen und Performances verwenden akustische Räume und Phänomene am Rande der Wahrnehmbarkeit. Zahlreiche Ausstellungen, CD-Veröffentlichungen und Vorträge.

Anschließend:
Celestial Road (Ausschnitt)
Von Jacob Kirkegaard
Aufzeichnung vom Cut & Splice Festival London, 5. November 2010

Ausschreibung:

Europa - Ein Klangpanorama
Internationaler Klangkunst-Wettbewerb
Komponiere Deine Klanglandschaft und gewinne einen Workshop mit Thomas Köner - eine Initiative von Deutschlandradio Kultur, Goethe-Institut Belgrad, ZKM | Institut für Musik und Akustik Karlsruhe und der EBU Ars Acustica Group
Infos unter www.zkm.de/klangpanorama

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