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Spanische Verhältnisse

Zwangsräumungen und Bürgerproteste

Von Julia Macher

An einem Haus in Merida hängt ein Schild: "se vende - zu verkaufen".
An einem Haus in Merida hängt ein Schild: "se vende - zu verkaufen". (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Die Zwangsräumungen sind in Spanien zum traurigen Symbol der Krise geworden. Weil sie ihren Job verloren haben oder weil ihnen die Schulden schlicht über den Kopf gewachsen sind, können Hunderttausende ihre Hypothek nicht mehr bedienen.

Die Zwangsvollstreckung - und schlimmstenfalls - die Räumung droht. Allein im letzten Jahr verhängten die spanischen Gerichte 167.000 Zwangsvollstreckungen, so viel wie in keinem anderen europäischen Land. Inzwischen macht sich dagegen Widerstand breit: Für den 16. Februar sind im ganzen Land Demonstrationen angekündigt.

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