Donnerstag, 2. Oktober 2014MESZ12:37 Uhr

Hörspiel

Krieg und TraumataNiemandsland (Teil 1)
Nach der Bekanntgabe des Waffenstillstands am 11. November 1918 versammelt sich eine Menschenmenge vor der Londoner Börse und der Bank of England um das Ende des Ersten Weltkriegs zu feiern.

Der britische Dichter und Leutnant Siegfried Sassoon meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegseinsatz, doch 1917 veröffentlichte er in einem Akt bewusster Missachtung der militärischen Autorität seine Stellungnahme "Schluss mit dem Krieg". Mehr

Krieg und TraumataNiemandsland (Teil 2)
Undatiertes Foto als Briefmarke (2014) zum 100.jährigen Gedenken an den Ersten Weltkrieg (1914)

Der aus dem Bergarbeitermilieu stammende Leutnant Billy Prior, ein weiterer Patient von Dr. Rivers, leidet an Erinnerungslücken. Zwischen ihm und seinem Psychiater entsteht eine spannungsreiche Verbindung.Mehr

UrsendungDas Tangotier oder Reibung erzeugt Wärme
Andra Joeckle

"Wir vertanzten uns ineinander. Wir veratmeten uns ineinander. Es ist Lust, gierig zu sein. Wir schliefen miteinander Tango. Wir machten das zweirückige Tier, das tanzt. Elegant, souverän, frei." Eine Leidenschaft verbindet Meret mit Alexander. Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 12.09.2012

Souterrain

Von Josep M. Benet i Jornet

Darsteller Martin Engler und Regisseur Jörg Jannings (v.l.) bei der Aufnahme von "Souterrain".
Darsteller Martin Engler und Regisseur Jörg Jannings (v.l.) bei der Aufnahme von "Souterrain". (Deutschlandradio - Jonas Maron)

Ein Mann sucht nach seiner Frau, die ihn verlassen hat. In einem kleinen Provinzort findet er das Haus mit vermauertem Souterrain, in dem er seine verschwundene Frau vermutet. Der Besitzer des Hauses zeigt sich hilfsbereit und entwickelt als Psychologe ein professionelles Interesse an der Geschichte.

Aus dem höflichen Gespräch wird jedoch bald eine gefährliche Konfrontation. Der Ehemann verdächtigt den Psychologen krimineller Praktiken und gerät zugleich selbst unter Druck, weil der andere etwas über seinen Auslandseinsatz zu wissen scheint.

Übersetzung aus dem Katalanischen: Klaus Laabs
Regie: Jörg Jannings
Komposition: Jakob Diehl
Darsteller: Detlev Jacobsen, Martin Engler, Linda Olsansky
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Länge: 47’12

Josep M. Benet i Jornet, geboren 1940 in Barcelona. Studierte Philologie, begann früh zu schreiben, vorwiegend Theaterstücke. Er zählt zu den wichtigsten katalanischen Autoren der Gegenwart.


Anschließend:
"Josep M. Benet i Jornet im Porträt", Sendung von Davide Carnevali und Sabine Wollowski (DKultur 2010) / 7"25