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Fazit / Archiv | Beitrag vom 01.06.2011

"Source Code"

Ein Thriller zwischen "Lola rennt" und "Avatar"

Von Jörg Taszman

Nach dem Erfolg des Independent-Streifens "Moon" ist der Regisseur und David-Bowie-Sohn Duncan Jones mit "Source Code" in die Liga der großen Hollywoodproduktionen aufgestiegen. Heraus gekommen ist ein spannender und unterhaltsamer Thriller.

Auch "Source Code" ist ein typischer Fall einer Hollywoodübernahme. Regisseur und David Bowie Sohn Duncan Jones konnte mit seinem Independent Film "Moon" seine handwerkliche Klasse unter Beweis stellen und durfte nun mit "Source Code" sehr viel mehr Dollar in die Hand nehmen.

Immer wieder explodiert in "Source Code" ein Zug in dieser "Lola rennt" meets "Avatar" Geschichte um einen eingeschleusten Ex- Soldaten (Jake Gyllenhaal) , der von einer geheimnisvollen Behörde immer wieder neu in den Zug geschickt wird, um die Bombe zu finden, zu entschärfen und Menschenleben zu retten. Dabei stehen ihm jedes Mal nur acht Minuten zur Verfügung….Ein verwirrend-faszinierendes Puzzle auf mehreren Zeitebenen beginnt. Aber was ist Traum, was ist Cyberwelt und was Realität?

Durchaus sehenswert wenn auch aus diversen Versatzstücken zusammengesetzt, entpuppt sich "Source Code" als unterhaltsamer, spannender Thriller, der sich jedoch manchmal durch etwas zu viele überraschende Wendungen selber ein wenig außer Gefecht setzt. So bleibt von dem Film am Ende nicht so viel zurück. Aber immerhin- Besseres Instant-Popcorn Kino!


USA 2011 Regie: Duncan Jones, Darsteller: Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan, Vera Farmiga, Jeffrey Wright, Michael Arden, Cas Anvar, Russell Peters, Brent Skagford, Craig Thomas, Gordon Masten, Susan Bain - FSK: ab 12

"Source Code"-Filmportal

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