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In Concert / Archiv | Beitrag vom 09.02.2015

Soul-PopDie Soul-Seeking-Songs der Sängerin Y’akoto

Y'akoto beim Abschlusskonzert in Hamburg (Pascal Kerouche)
Y'akoto beim Abschlusskonzert in Hamburg (Pascal Kerouche)

"Meine Themen sind Menschen: Warum sie kommen, warum sie gehen. Warum sie sich verlieben." So beschreibt die junge Sängerin und Songschreiberin Y’akoto die Themen ihrer Lieder, für die sie sogar ein neues Genre kreierte: Soul Seeking Music.

Eine bizarre Mischung aus Pop, Folk, Blues und Soul, die getragen wird von der samtenen, kraftvoll angerauten  Stimme der charismatischen Sängerin. 1988 in Hamburg als Tochter deutsch-ghanaischer Eltern geboren, verbrachte Jennifer Yaa Akoto Kieck ihre Kindheit in verschiedenen Ländern Afrikas. Erfahrungen, die sie prägten - musikalisch und menschlich.

 Y'akoto (Pascal Kerouche)Y'akoto beim Abschlusskonzert in Hamburg (Pascal Kerouche)


Nach ihrer Rückkehr sorgte Y'akoto 2012 mit ihrem Debütalbum "Babyblues" für eine große Überraschung, tourte damit durch Deutschland, Frankreich und Polen und stand mit ihren großen Kolleginnen Erykah Badu, Nneka oder Joy Denalane auf der Bühne.

Dann, 2014, kam mit dem Nachfolgealbum "Moody Blues" vielleicht der große Durchbruch. Mit weniger Pop und mehr Soul und mit Liedern über Bootsflüchtlinge, Freitod oder eine gescheiterte Liebe überzeugte Y'akoto einmal mehr als empfindsame Beobachterin der Menschen um sie herum. Mit Songs aus beiden Alben waren Y'akoto und ihre Band im Dezember des vergangenen Jahres auf einer umfangreichen und erfolgreichen Deutschland-Tournee, deren glanzvolles Abschlusskonzert wir in Hamburg mitgeschnitten haben.

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