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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 12.05.2013

"So schnell kann nur ein Schwarzer sein ..."

Rassistische Vorurteile im Sport

Von Manuel Waltz

Der jamaikanische 100-Meter-Sprinter Usain Bolt bei seinen Weltrekordlauf während der Leichtathlektik-WM 2009 in Berlin (AP)
Der jamaikanische 100-Meter-Sprinter Usain Bolt bei seinen Weltrekordlauf während der Leichtathlektik-WM 2009 in Berlin (AP)

Menschen afrikanischer Abstammung können schneller laufen als andere. Dieses rassistische Vorurteil hört man bei jeder Leichtathletik-WM. Athleten wie der Sprinter Usain Bolt werden in den Medien anatomisch analysiert und mit pseudowissenschaftlichen Erklärungsmustern gedeutet.

Der Bauchnabel und damit der Schwerpunkt bei Schwarzen liege durchschnittlich drei Zentimeter höher, sie hätten mehr Muskelfasern als Weiße, das sind nur zwei davon. Die Begründung: Weil die genetische Auslese an Bord der Sklavenschiffe und auf den Baumwollfeldern besonders stark war, seien schwarze Sportler in Amerika so erfolgreich.

Der Sport ist durchsetzt mit rassistischen Vorurteilen, die oft sogar gesellschaftsfähig sind. Doch analysiert man die Ergebnisse bei Wettkämpfen wie den Olympischen Spielen in London nach anderen Kriterien als der Hautfarbe, lassen sich diese Vorurteile leicht widerlegen.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

Nachspiel

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Max Liebermann: Pferderennen (in den Cascinen), 2. Fassung, 1909 (Kunstmuseum Winterthur, Geschenk von Georg Reinhart, 1924 / © Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich, Jean-Pierre Kuhn)

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