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Sein und Streit

28.08.2016

Motivation von Attentätern und AmokläufernWir leben Aggressivität vor

Der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Josef Ackermann, macht vor Beginn des Mannesmann-Prozesses im Landgericht in Düsseldorf das Victory-Zeichen. (dpa/ picture-alliance/ Oliver Berg)

Auch in modernen Gesellschaften sei Gewalt allgegenwärtig, meint der Soziologe Harald Welzer. Der "kampfbereite und siegerprobte Einzelkämpfer" werde in der Wirtschaft gefeiert und der "Ego-Shooter" zum Idealtypus erhoben. Bei der Suche nach den Ursachen von Terror und Amok werde das gern übersehen.

Schreibtisch von Martin Heidegger in der Berghütte des Philosophen in Todtnauberg im Schwarzwald (Baden-Württemberg). (dpa / picture alliance / Rolf Haid)

Denk-RäumeWas Heideggers Hütte über den Philosophen verrät

Die Berufung nach Berlin lehnte Martin Heidegger ab. Stattdessen blieb eine Hütte im Schwarzwald sein Denk- und Schreibort. Die Entscheidung begründete er 1934 - ganz im Sinne der NS-Blut-und-Boden-Ideologie - mit der "Bodenständigkeit" seines Denkens. Ein Besuch von Heideggers Hütte.

Die Anzeige auf einem Smartphone weist auf zahlreiche ungelesene Mails, verpasse Anrufe, anstehende Kalenderereignisse und SMS hin. (dpa/ picture-alliance/ Michael Kappeler)

Sein und Streit - die ganze SendungVon der Krise der Aufmerksamkeit

Und ständig dieser Blick aufs aufs Smartphone: Ruinieren wir unsere Aufmerksamkeit - mit Chats, Twitter, Facebook? "Das Phänomen einer Zerstreuung gibt es schon lange", meint dazu der Philosoph Andreas Rauh. Schlimm werde es erst, wenn uns das "Umschalten in andere Aufmerksamkeitsformen" nicht mehr gelinge.

21.08.2016
Eine junge Frau sitzt lesend auf der Couch im Wohnzimmer. (Imago / Westend61)

Sinnvolle LebensführungMuße muss sein

Wer sich keine Muße gönnt, entzieht seinem Leben den Sinn. Das meint der Glücksforscher Wilhelm Schmid und rät dazu, sich Zeit zu nehmen - zum Nachdenken, Überdenken und Neudenken.

Walter Benjamin (dpa / picture alliance / Heinzelmann)

Philosophische OrteWalter Benjamin in Paris

Der Philosoph Walter Benjamin lebte von 1933 bis 1940 als Exilant in Paris. Hier arbeitete er an seiner Geschichtsphilosophie des 19. Jahrhunderts - dem "Passagenwerk", das unvollendet blieb. Jürgen König hat in der französischen Hauptstadt Wohn- und Lebensorte des Denkers aufgespürt. Was ist von Benjamin geblieben?

Leerer Blick: Eine Frau schaut durch ein verregnetes Fenster. (imago/blickwinkel)

Sein und Streit – ganze SendungDie Sehnsucht nach Lebendigkeit

Gestresst, irgendwie unzufrieden und gelangweilt: Kulturpessimisten attestieren den heutigen Menschen trotz allen Überflusses einen Mangel - es fehle vielen an Tiefe und Lebendigkeit. Warum fühlen wir uns wie Zombies? Darüber sprechen wir mit dem österreichischen Philosophen Peter Strasser.

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Das Philosophiemagazin

u.a. Philosophische Orte:
Carl Schmitt in Plettenberg
Von Stefan Osterhaus

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