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Feiertag / Archiv | Beitrag vom 31.07.2011

"Seid gastfrei ohne Murren"

Über Erfahrungen mit der Gastfreundschaft

Von Pfarrerin Jutta Schreur, Berlin

Touristen in Venedig (AP)
Touristen in Venedig (AP)

Gastfreundschaft ist etwas Wunderbares. Manchmal aber wird sie auf eine harte Probe gestellt. Gerade zu Urlaubszeiten. Touristen kommen als Gäste in fremde Städte und Länder. Die einheimischen Gastgeber profitieren davon, finanziell zum Beispiel. Sie leiden aber auch darunter.

Mittagszeit. Die Sonne brennt vom Himmel. Ein Mann sucht Schutz vor der Hitze im Schatten seines Zeltes. Träge schaut er in die flimmernde Luft. Mittagsruhe. Niemand, der auf die Idee käme, jetzt unterwegs zu sein. Oder doch? Sind das etwa Wanderer da drüben auf dem Weg? Der Mann vor seinem Zelt schirmt seine Augen mit der Hand ab. Tatsächlich. Drei Männer nähern sich.

"Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde und sprach: Herr, habe ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so geht nicht an deinem Knecht vorüber. Man soll euch ein wenig Wasser bringen, eure Füße zu waschen, und lasst euch nieder unter einem Baum. Und ich will euch einen Bissen Brot bringen, dass ihr euer Herz labt; danach mögt ihr weiterziehen." (Gen 18,2-5a)

Eine Urgeschichte der Gastfreundschaft, erzählt im ersten Buch Mose der Bibel. Abraham ist es, der Stammvater Israels, der die drei fremden Reisenden so freundlich empfängt und bewirtet, ohne zu ahnen, wen er da zu Gast hat. Gott selbst nämlich ist es, so erzählt die Geschichte weiter, der mit seinen Boten bei Abraham einkehrt und ihm bei diesem Besuch die Geburt eines Sohnes verheißt. "Wer Gastfreundschaft übt, bewirtet Gott". Vielleicht hat das israelische Sprichwort in dieser Geschichte seinen Ursprung.

Gott inkognito, der als Gast bei den Menschen einkehrt, davon erzählt auch die griechische Sage um Philemon und Baucis. Hier sind es der Gott Jupiter und sein Sohn Hermes, die unerkannt an viele Türen klopfen und abgewiesen werden. Erst Philemon und Baucis öffnen ihnen und laden sie zu Tisch. Obwohl sie selbst arm sind. Auch in zahlreichen Märchen kommt dieses Motiv vor. Und immer werden die Menschen belohnt, die die unbekannten Fremden gastfrei und gastfreundlich aufnehmen und bewirten, ja, ihre letzten Vorräte auftischen und teilen. Gastfreundschaft dient nicht nur den Gästen, auch die Gastgeber haben etwas davon.

"Gastfrei zu sein vergesst nicht, denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt." (Hebräer 13,2)

so fasst der biblische Schreiber des Hebräerbriefs diese Erfahrung zusammen.

Elke: "Gastfreundschaft hat für mich viel zu tun mit Interesse an anderen Kulturen, anderen Lebensweisen. Ich sag immer, ich hab gern zu Hause die ganze Welt zu Gast. Das bedeutet nicht nur Menschen aus anderen Ländern, sondern auch Menschen, die anders leben. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch.”"

Die Welt zu Gast bei Freunden. Elke und ihr Mann Hans, Lehrerin und Lehrer in Berlin, haben das gelebt lange bevor es zum Motto der Fußball-WM 2006 wurde.

Elke: ""Bei uns waren schon Menschen aus der ganzen Welt zu Gast. Wir haben auch eine kleine Gästewohnung, die wir manchmal vermieten, und es ist ganz lustig, dass ganz oft Freundschaften entstanden sind aus Begegnungen mit Menschen, die als Touristen nach Berlin kamen und wir uns mit denen angefreundet haben."

Die Freundschaften, die so entstanden sind, sind der schönste Lohn für die Gastfreundschaft, die Elke und Hans anbieten. Aber sie haben nicht nur oft Gäste, sie sind auch selbst oft zu Gast in fremden Ländern. Ihre Neugier und Leidenschaft für das Reisen hat sie um die ganze Welt geführt. Asien, Amerika, Australien und Afrika haben sie genauso bereist wie Europa.
Die Gastfreundschaft, die sie selbst Berlin-Besuchern gewähren, hat sie auch schon mal zurück zu den eigenen Wurzeln geführt, erzählt Hans.

Hans: "Ich komm aus einem kleinen Dorf in Norddeutschland, habe 19 Jahre dort gelebt, und neulich rief jemand an, der dort acht Jahre lang mein Nachbar war. ... Wir haben uns dann spontan hingesetzt und so'n bisschen erzählt aus der Zeit als wir noch Kinder waren und miteinander spielten. Und ohne großen Aufwand fand ich das sehr interessant, auch mal wieder meine Kindheit in den Blickpunkt zu rücken und er ebenfalls, und das ist einfach, find ich, was sehr Schönes, wenn Leute einfach so spontan vorbeikommen und man mit ihnen über bestimmte Themen einfach so reden kann."

In weiter Ferne oder ganz nah – Gastfreundschaft ist eine Frage der Haltung. Auch in den biblischen Geschichten, die von Jesus als Gast und Gastgeber erzählen, wird immer wieder deutlich: Mit Menschen ins Gespräch zu kommen, aufmerksam und neugierig zuzuhören und eigene Erfahrungen mitzuteilen, das gehört zum Kern der Gastfreundschaft. Ob geplante Einladung oder spontaner Besuch, auf die Begegnung kommt es an.

Elke: "Ich selber bin jetzt zum Beispiel keine gute Hausfrau, ich könnte jetzt keinen selbst gebackenen Kuchen auf den Tisch stellen oder ein tolles Essen. Mir ist es schon wichtig, dass ich was anbieten kann, aber das steht bei mir jetzt nicht so im Mittelpunkt. Ich möchte zum Beispiel nicht die ganze Zeit in der Küche stehen. Mir ist es wichtiger, dass wir uns unterhalten und was von einander erfahren, das steht für mich eigentlich im Mittelpunkt. ... Da fällt mir ehrlich gesagt auch die biblische Geschichte ein von Maria und Martha, wo die eine kocht und nach außen tut und macht, aber nie da ist, und die andere nimmt sich Zeit fürs Gespräch. Das ist für mich eigentlich ein ganz gutes Bild für Gastfreundschaft: Sich die Zeit für sein Gegenüber zu nehmen."

Sich Zeit nehmen wie Maria, die merkt: Jetzt ist das Zuhören und Miteinander reden wichtiger als ein Festmahl. Wie Elke und Hans offen auf andere zu gehen, neugierig auf andere Menschen und Lebenswelten, interessiert an anderen Meinungen und Lebensarten. Wie der biblische Abraham sehen, was die Gäste brauchen: Wasser, um den Staub abzuspülen und den Durst zu löschen. Brot, um sich zu stärken. Einen schattigen Platz, um sich auszuruhen. Kurz: Auf die Bedürfnisse von Gästen eingehen.
Klingt einfach, ist es aber keineswegs. Das Wort für "Gast" bezeichnet im Lateinischen und Griechischen auch den Fremden, die Gastfreundschaft ist wörtlich übersetzt die Liebe zu Fremden. Und die war und ist nicht selbstverständlich, denn Fremde und Fremdes lösen oft zuerst einmal Ängste aus. Diese Angst zu überwinden und Fremden offen und freundlich zu begegnen, Gastfreundschaft zu üben, ist eine der ersten großen kulturellen Errungenschaften der Menschen. In allen Religionen hat sie einen hohen Stellenwert und war von Anfang an ein Kennzeichen der ersten christlichen Gemeinden.
Manchmal gehört aber auch heute ein bisschen Überwindung dazu, wenn man die Gastfreundschaft wahren und die Gastgeber nicht enttäuschen will.

Elke: "Ich wurde mal eingeladen in so einem Bergdorf in Bolivien, da wurde gerade so ein Indianerfest gefeiert, und wir kamen als Wanderer vorbei und wurden sofort eingeladen und wir sollten die Fahne tragen. Ganz am Anfang des Umzuges sind wir gegangen und haben die Fahne des Dorfes getragen. Das war natürlich ne große Sensation, und das war natürlich ein bisschen aufregend. Und im Endeffekt hatten wir dann auch die Ehrenplätze und haben dann auch das besondere Essen bekommen, und das war nun nicht unbedingt ein Essen, das ich zu meinen Leibgerichten zählen würde. Es gab Kohl und noch viele andere Dinge, die mir unbekannt waren und auch nicht unbedingt nach hygienischen Kriterien gekocht worden sind, die wir so kennen. Da musste ich schon so ein bisschen die Zähne zusammenbeißen und hab's aber probiert und dann aber gesagt, ich bin jetzt auch schon satt. Das muss man dann natürlich ein bisschen höflich vermitteln. Aber ich glaube, wenn man die Kultur wertschätzt, gelingt es auch."

Wer den Wert einer anderen Kultur schätzt wie Elke, wird versuchen, diese Kultur auch zu bewahren und sie nicht zu zerstören. Genau solche Zerstörung aber geschieht viel zu oft, meint die amerikanische Krimiautorin Donna Leon. Sie lebt in Venedig, der meistbesuchten Stadt Europas mit etwa 16 Millionen Gästen pro Jahr. In einem Interview zu einem ganz anderen Thema sprach Donna Leon versehentlich statt vom internationalen Terrorismus von der "Bedrohung durch den internationalen Tourismus" und machte sich danach in der Süddeutschen Zeitung Gedanken zu diesem Versprecher.

"Doch Moment mal – könnte hier nicht ein Fünkchen Wahrheit versteckt sein? Der internationale Tourismus leistet einen bedeutenden Beitrag zum Treibhauseffekt, tatkräftig unterstützt von den Billigfluggesellschaften, die Touristen durch die ganze Welt fliegen. Zigtausend Flüge verstopfen täglich die Luftstrecken; Touristen fahren Auto, unternehmen Kreuzfahrten, hocken in Bussen. .... Da ich in Venedig wohne, lebe ich direkt mit den Folgen des internationalen Tourismus. Die Abermillionen Touristen haben den Lebensstil, den die Bewohner der Stadt über tausend Jahre hinweg kannten, gänzlich vernichtet..... Hotelklötze in Nationalparks, Ferienhütten mit Plastikstrohdächern an den Küsten Italiens oder Griechenlands – ja, auch all das könnte man eine Art von Terror nennen." 1

Massen von Gästen, die sich nicht wie Gäste benehmen, sondern wie Eroberer, nach dem Motto "Was kostet die Welt" und "Nach mir die Sintflut" sind nicht nur Donna Leon und anderen Venezianern ein Dorn im Auge. "Der Zustrom von Gästen verdirbt die Gastfreundschaft", wusste schon Jean-Jacques Rousseau. Auch in Berlin, wo ich lebe, gibt es in Kreuzberg und anderen Szenevierteln Proteste gegen zu viele Touristen.
Die Mieten steigen, die alteingesessenen Bewohner werden vertrieben, und viele Besucherinnen nehmen zu wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse der Einheimischen, so lauten die Klagen.
Aber machen es die Deutschen so viel besser, wenn sie als Touristen – und alle Touristen sind ja Gäste - in anderen Ländern unterwegs sind?

Elke: "Manchmal hatte ich auch den Eindruck, gerade in den Wohlstandsländern, dass die Menschen meinen, gerade weil sie alles haben, sie wissen auch alles über die Welt. Dass sie sich so'n bisschen über die anderen Kulturen auch stellen und denken, so durch das Fernsehen und Filme, die Medien, wissen sie auch über alles Bescheid. Dabei ist das ja ein großer Unterschied, ob ich etwas erlebe, ob ich Menschen begegne, von Angesicht zu Angesicht, oder ob ich 'nen Film sehe im Fernsehen. ... Die wirkliche Betroffenheit, das Gefühl für ein Land, für die Menschen, bekomme ich nur, wenn ich rausgehe, wenn ich mit den Menschen spreche und auf die Menschen zugehe. Wenn ich die Wärme spüre von `nem Land, sowohl was die Temperaturen angeht als auch was die menschliche Wärme angeht."

Gäste, die in der Theorie gut informiert, in der Praxis aber überheblich sind – damit tun sich auch die freundlichsten Gastgeber schwer. So selbstverständlich in biblischen Geschichten Gastfreundschaft gewährt wird, so selbstverständlich ist es auch, dass die Gäste die Sitten und Gebräuche im Gastland respektieren. Auch die Fremden sollen am Sabbat nicht arbeiten, heißt es zum Beispiel in den Zehn Geboten. Respekt und die Bereitschaft, sich auf Land und Leute einzulassen, sollten Gäste im Reisegepäck haben, meinen Hans und Elke

Hans: "Ich glaube, dass es immer sehr wichtig ist, so ein paar Wörter aus dem Land zu lernen, das man so guten Tag, bitte, danke, die wichtigsten Wörter sagen kann in ihrer Sprache. Die Menschen freuen sich dann immer und sie merken, dass man Anteil nimmt an ihrer Sprache und ihrem Land."

Elke: "Ganz interessant fand ich auch, als ich in der Türkei unterwegs war, im Osten der Türkei. Wir sind damals auch viel gewandert, und es war sehr heiß, und ich hatte ein Kopftuch umgebunden: ich wusste, die Frauen tragen dort überall ein Kopftuch, und ich hatte mir gesagt, ich muss ja nicht gleich so von weitem auffallen, ich passe mich an und hatte mir auch ein Kopftuch umgebunden, und das war ja auch toll gegen die Hitze. Und es war dann sehr interessant festzustellen, dass ich dann immer wieder von den Frauen, die gerade auf dem Feldsassen und Pause machten, herein gewunken wurde in ihren Kreis. Der Freund, der damals dabei war, blieb dann in einiger Entfernung stehen und wartete, und ich wurde hineingerufen in den Kreis und die Frauen haben versucht, mit mir zu kommunizieren."

Viel können die Gäste selbst tun, damit ihr Aufenthalt gelingt. Sie müssen dafür gar keinen großen Aufwand betreiben. Aber mitunter liegt es auch an den Gastgebern, wenn eine Begegnung in schlechter Erinnerung bleibt.

Hans: "Ich habe Gastfreundschaft auch schon negativ erlebt, und zwar war ich vor vielen Jahren in Malaysia, und da traf ich einen jungen Mann, der mich fragte, ob ich aus Deutschland komme und sagte, dass er sich sehr dafür interessiert und seine Schwester wollte nach Deutschland kommen, um da zu studieren, und ob ich nicht Lust habe, mal einen Abend mit zu seiner Familie zu kommen, um da von Deutschland zu berichten.... Und dann kam er aber ziemlich bald zu Sache und erzählte er habe bei einem Spieleabend sehr viel Geld verloren und zwar gegen jemanden aus Saudi-Arabien. Aber jetzt gibt es da so einen Trick, und ich müsste der Spielleiter sein, und dann würde er sein Geld zurückbekommen und ich würde auch sehr viel Geld bekommen."

Auf das Geschäft hat Hans doch lieber verzichtet. Dieses Erlebnis blieb ein Einzelfall und wird aufgewogen durch viele andere gute Erfahrungen, die Elke und Hans auf ihren Reisen gemacht haben. Ganz besonders hat sie beeindruckt, was für eine herzliche und großzügige Gastfreundschaft sie gerade in armen Ländern erlebt haben.

Elke: "In der Ukraine haben wir auch erlebt, dass die Menschen, die ja wirklich nicht viel Geld hatten, alles zusammen gesammelt hatten, jeder hat was mitgebracht, und es gab eine Riesenfesttafel zu unseren Ehren. Mit Torte, mit Salaten, mit Fleisch –also, wenn man diese Festtafel gesehen hat, hätte man eigentlich denken müssen, die Leute leben hier in Saus und Braus. Aber es waren ja meine Verwandten, und ich wusste, dass sie sehr, sehr arm waren und dass es zum Teil sehr schwierig war, an bestimmte Lebensmittel zu kommen. Die ganzen Geschichten kannte ich, wie die alten Frauen nichts einkaufen konnten, weil sie keine Rente bekommen haben. Man musste also wirklich aus allen Ecken die Lebensmittel alle zusammen gesammelt haben, um so einen Festtisch aufzubauen, und das hat mich doch sehr, sehr berührt."

Arm oder reich – Gastfreundschaft ist eine Frage der Haltung, bei Gastgebern und Gästen . Weil sie dankbar sind für so viel erfahrene Gastfreundschaft, möchten Elke und Hans ihren Freunden in aller Welt dauerhaft etwas zurückgeben. Sie unterstützen Projekte in Afrika, den Sohn einer Freundin in Peru oder ein Patenkind in Asien. "Seid gastfrei, denn einige unter euch haben schon ohne ihr Wissen Engel beherbergt" – für manche ihrer ehemaligen Gastgeber und auch für viele ihrer Gäste mögen Elke und Hans zu solchen Engeln geworden sein. Wo sie gelingt, kann die irdische Gastfreundschaft ein Vorgeschmack himmlischer Gastfreundschaft sein. Denn wir alle sind ja "ein Gast auf Erden", so heißt es in einem evangelischen Kirchenlied, und der katholische Theologe Romano Guardini meinte einmal:

"...dies ist aller Gastfreundschaft tiefster Sinn: Dass ein Mensch dem andern Rast gebe auf der großen Wanderschaft zum ewigen Zuhause." ²

Und wenn Sie, liebe Hörerin, lieber Hörer in diesen Tagen unterwegs sind oder Gäste empfangen, wer weiß, welcher Engel Ihnen schon hier auf Erden begegnet?

Quellenangaben:
1 Süddeutsche Zeitung Magazin, Heft 45/2008, zitiert nach der Online-Ausgabe, http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/26954/2/1.
2 Wolfgang Vorländer, Gastfreundschaft als Gotteserfahrung, Amt für Missionarische Dienste der Ev. Kirche von Westfalen, Arbeitsheft "Markenzeichen Gastfreundschaft" , 2001, S. 7.

Musikangaben:
1 Eden-Stell Guitar Duo, Guitar Gala, Track 2 Domenico Scarlatti, Sonata in d-Moll.
2 D.R. Ecuador; Convergencia, Track 1, San Juan De Mi Tierra.
3 India Siddharta Chillout, Track 1, Ocean of Peace.
4 Narciso Yepes; Nächte in Spanischen Gärten, Track 1, Francisco Tarrega.
5 Narciso Yepes; Nächte in Spanischen Gärten Track 7, Francisco Tarrega.

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Pfarrerin Petra Schulze, Senderbeauftragte für Deutschlandradio und Deutsche Welle für den Medienbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland.

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