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Kulturpresseschau

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Fazit

SexualwissenschaftOrgasmusforschung und Orgon-Energie
Die Ausstellung "Sexology" zeigt Arbeiten der Pioniere der Sexualforschung sowie erotische Kunst aus mehreren Jahrhunderten.

Die Londoner Wellcome Gallery, laut Eigenwerbung der Ort für unheilbar Neugierige, präsentiert in einer Ausstellung die Anfänge der Sexualforschung. Neben Messinstrumenten für den weiblichen Orgasmus gibt es auch erotische Kunst diverser Epochen zu sehen.Mehr

TanzStumme, starke chinesische Frauen
Eine Frau erntet Baumwolle auf einem Feld in China.

Die Tanzproduktion "Listening to Third Grandmother’s Stories" zeigt, wie Frauen im ländlichen China seit den 1940er-Jahren leben. Doch die Frau, die diese Geschichten von Folter und Unterdrückung erzählt, ist nicht verbittert, sondern lacht.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 19.07.2012

Schmerzlich vermisst: Berts brummiges Timbre

Die Schlagerwelt trauert um Norbert Berger

Jan Feddersen im Gespräch mit Gabi Wuttke

Das Schlagerduo Cindy & Bert im Partnerlook, aufgenommen im Mai 1972
Das Schlagerduo Cindy & Bert im Partnerlook, aufgenommen im Mai 1972 (picture alliance / dpa / Peter Becker)

Nach Einschätzung des Musikjournalisten Jan Fedderson bleibt das Schlagerduo Cindy und Bert aus den 70er-Jahren im Gedächtnis als das deutsche Pendent zu Sonny und Cher. Allerdings sei das Duo auch sehr schnell von vielen angefeindet worden wegen der so seichten Klänge: "Das ist für alle die damals Rock und Beat hörten eine Art Antiformel gewesen."

Feddersen erklärte, wenige Stunden nachdem der Tod des Schlagersängers Norbert Berger bekannt wurde, dass Bert mit seinem eher brummigen Timbre dem Duo seinen Charakter verliehen habe: "Bert hat man eigentlich nicht gehört. Man könnte sagen: Später, als Cindy Berger alleine sang, solistisch, hat man eigentlich Bert schmerzlich vermisst."

Bergers Vorhaben sei es gewesen, die gute amerikanische, die gute englische Rockmusik herüber nach Deutschland zu bringen, sagte Feddersen. Allerdings habe sich das in Deutschland nicht verkauft. Erst nach diesem Misserfolg habe das Duo es mit Schlager probiert: "72 waren beide mit einem heute noch extrem gut hörbaren Gospelsong beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix gescheitert und ihr Produzent hat gesagt: Und wenn ihr damit jetzt scheitert, und wenn ihr dann im Grunde genommen immer noch kein richtiges Geld mit verdienen könnt, dann müsst ihr 'Immer wieder sonntags' singen. Und so geschah das." Mit diesem Lied seien sie dann so richtig berühmt und wohlhabend geworden.

Das vollständige Interview können Sie bis zum 19. Dezember 2012 in unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.