Dienstag, 16. September 2014MESZ02:56 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDer Müll des John Updike
Der amerikanische Schriftsteller John Updike im Jahr 1985.

Ein Eisverkäufer hat regelmäßig den Müll des US-Autors John Updike durchwühlt. Diese "Fundstücke" sind jetzt nachlesbar. Außerdem in der Kulturpresseschau: Der Roman "Ein ganzes Leben" und die Verfilmung der "Schoßgebete". Mehr

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Fazit

Lemberger BuchforumBücher und Kriegsdebatten
Blick auf die Stadt Lviv, ehemals Lemberg, im Westen der Ukraine

Die Stimmung bei der größten ukrainischen Buchmesse war in der Spätsommerhitze harmonisch und geschäftig. Bestimmendes Thema der Debatten in Lviv: der Krieg im Osten des Landes und seine Folgen für das Selbstverständnis der Ukraine.Mehr

OperEmpört stammelt die Sängerin
Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main

In Rolf Riehms Oper krachen die Künste lustvoll aufeinander: Mit Musik, Akrobatik, Gesang und Video hat er einen klassischen Stoff in eine kunstvolle Performance umgewandelt. Die Tragödie ist an manchen Stellen sogar witzig geworden.Mehr

Maxim Gorki Theater BerlinSex-Ulk und heftige Hiebe
Thomas Wodianka und Orit Nahmias spielen in der Fotoprobe am 10.09.2014 eine Szene aus dem Stück "Erotic Crisis" von Yael Ronen  im Maxim Gorki Theater in Berlin. 

Leichtgewichtig startet das Berliner Maxim Gorki Theater in die Saison: In "Erotic Crisis" wird am frisch gekürten "Theater des Jahres" wenig originell gestöhnt. Die ambitionierte Choreografie "Fallen" schmerzt beim Zuschauen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 30.05.2012

Schicksalsgemeinschaft im Gefängnis

"Meine Freiheit, Deine Freiheit" von Diana Naecke

Von Anke Leweke

"Meine Freiheit, Deine Freiheit" begleitet zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennengelernt haben.
"Meine Freiheit, Deine Freiheit" begleitet zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennengelernt haben. (AP)

Zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennenlernen, und ein Gefängnisleiter, der mit unorthodoxen Methoden vorgeht: Diana Naecke weckt durch ihre Dokumentation Mitgefühl für die Frauen, zeigt aber auch viel über die Institution Gefängnis.

Über mehrere Jahre verfolgt die Regisseurin das Schicksal zweier Frauen, die sich in einem Gefängnis kennenlernen. Kübra ist quasi im Gefängnis aufgewachsen, dort begegnet sie der aus Äthopien stammenden Salema.

Während ihrer gemeinsamen Haftzeit treffen sie auf den Gefängnisleiter Matthias Blümel, der mit ungewöhnlichen und auch unorthodoxen Methoden bei seiner Arbeit vorgeht.

Die Kamera wird hier zur mitfühlenden Komplizin, so dass sich die beiden Frauen öffnen, und uns mit in ihre Lebensgeschichte nehmen. Gleichzeitig ist "Meine Freiheit, Deine Freiheit" aber auch eine Studie über die Institution Gefängnis.

Dokumentarfilm, Deutschland 2012, 84 Minuten

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Externe Links:

Filmhomepage "Meine Freiheit, Deine Freiheit"