Donnerstag, 24. Juli 2014MESZ08:29 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSchnapsidee auf der Zunge
Die Flasche steht auf einer Handfläche.

Die Umwandlung der Beuys'schen "Fettecke" in fünfzigprozentigen Schnaps ist Thema in den Feuilletons. Die "Welt" lässt den Vorwurf, die Künstler hätten sich an Beuys versündigt, nicht gelten. Mehr

weitere Beiträge

Fazit

ShakespeareKleines Kino-Wunder
Filmszene aus "Viel Lärm um nichts" ("Much Ado About Nothing") von Joss Whedon

Es darf gestaunt werden: eine Shakespeare-Adaption, die im Hier und Heute spielt, dabei lustvoll die Sprachgewalt des Dichters feiert, nicht ins Grobe abgleitet, und die dennoch brüllend komisch ist.Mehr

Film Noir Originelle Mordmethoden
Der chinesische Schauspieler Fan Liao ("Bai Ri Yan Huo"/ "Feuerwerk am helllichten Tage") posiert am während der 64. Internationalen Filmfestspiele in Berlin mit dem Goldenenen und Silbernen Bären. Liao wurde mit dem Silbernen Bären als bester Darsteller ausgezeichnet, der Film gewann den Goldenen Bären.

"Feuerwerk am helllichten Tage" von Dao Yinan war der große Gewinner bei der letzten Berlinale. Aber abgesehen von einer der originellsten Mordmethoden der Filmgeschichte (Schlittschuh) hat Film eigentlich nichts, was den Preissegen rechtfertigt.Mehr

Porträt: Christian ClavierAsterix, Napoleon und Monsieur Claude
Die Schauspieler Christian Clavier und Gerard Depardieu küssen Model und Schauspielerin Laetitia Casta in Cannes, Archivfoto von 1998

In Frankreich gehört Christian Clavier seit Jahrzehnten mit Gerard Depardieu und Jean Reno zu den populärsten Schauspielern. Sein jüngster Film "Monsieur Claude und seine Töchter" lockte in Frankreich über zehn Millionen Zuschauer in die Kinos und ist ab Donnerstag in Deutschland zu sehen.Mehr

weitere Beiträge

Fazit / Archiv | Beitrag vom 30.05.2012

Schicksalsgemeinschaft im Gefängnis

"Meine Freiheit, Deine Freiheit" von Diana Naecke

Von Anke Leweke

"Meine Freiheit, Deine Freiheit" begleitet zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennengelernt haben.
"Meine Freiheit, Deine Freiheit" begleitet zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennengelernt haben. (AP)

Zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennenlernen, und ein Gefängnisleiter, der mit unorthodoxen Methoden vorgeht: Diana Naecke weckt durch ihre Dokumentation Mitgefühl für die Frauen, zeigt aber auch viel über die Institution Gefängnis.

Über mehrere Jahre verfolgt die Regisseurin das Schicksal zweier Frauen, die sich in einem Gefängnis kennenlernen. Kübra ist quasi im Gefängnis aufgewachsen, dort begegnet sie der aus Äthopien stammenden Salema.

Während ihrer gemeinsamen Haftzeit treffen sie auf den Gefängnisleiter Matthias Blümel, der mit ungewöhnlichen und auch unorthodoxen Methoden bei seiner Arbeit vorgeht.

Die Kamera wird hier zur mitfühlenden Komplizin, so dass sich die beiden Frauen öffnen, und uns mit in ihre Lebensgeschichte nehmen. Gleichzeitig ist "Meine Freiheit, Deine Freiheit" aber auch eine Studie über die Institution Gefängnis.

Dokumentarfilm, Deutschland 2012, 84 Minuten

Mehr bei deutschlandradio.de

Externe Links:

Filmhomepage "Meine Freiheit, Deine Freiheit"