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Fazit / Archiv | Beitrag vom 30.05.2012

Schicksalsgemeinschaft im Gefängnis

"Meine Freiheit, Deine Freiheit" von Diana Naecke

Von Anke Leweke

"Meine Freiheit, Deine Freiheit" begleitet zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennengelernt haben. (AP)
"Meine Freiheit, Deine Freiheit" begleitet zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennengelernt haben. (AP)

Zwei Frauen, die sich im Gefängnis kennenlernen, und ein Gefängnisleiter, der mit unorthodoxen Methoden vorgeht: Diana Naecke weckt durch ihre Dokumentation Mitgefühl für die Frauen, zeigt aber auch viel über die Institution Gefängnis.

Über mehrere Jahre verfolgt die Regisseurin das Schicksal zweier Frauen, die sich in einem Gefängnis kennenlernen. Kübra ist quasi im Gefängnis aufgewachsen, dort begegnet sie der aus Äthopien stammenden Salema.

Während ihrer gemeinsamen Haftzeit treffen sie auf den Gefängnisleiter Matthias Blümel, der mit ungewöhnlichen und auch unorthodoxen Methoden bei seiner Arbeit vorgeht.

Die Kamera wird hier zur mitfühlenden Komplizin, so dass sich die beiden Frauen öffnen, und uns mit in ihre Lebensgeschichte nehmen. Gleichzeitig ist "Meine Freiheit, Deine Freiheit" aber auch eine Studie über die Institution Gefängnis.

Dokumentarfilm, Deutschland 2012, 84 Minuten

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Externe Links:

Filmhomepage "Meine Freiheit, Deine Freiheit"

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