Dienstag, 28. Juli 2015MESZ07:45 Uhr

Hörspiel

UrsendungIrgendwann geht alles kaputt
Autoreparatur (imago)

Die Zeit macht die Liebe kaputt. Die Uhr soll das Geticke sein lassen. Das Auto streikt. Nur die Liebe dürfte nicht kaputtgehen. "Ich würde es gern reparieren wollen. Dass es neu beginnt, das ganze Leben."Mehr

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

Reihe SpielregelnDas Tierspiel - Spiel für Sieben
Auf der Suchtstation des Städtischen Krankenhauses im brandenburgischen Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) sitzen Patienten während einer Gruppentherapie auf Stühlen im Kreis, aufgenommen am 12.02.2009. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Sieben Personen, die sich nicht kennen, verbringen ein gemeinsames Wochenende. Sie lernen sich in Gruppensitzungen kennen und erkunden durch Spielvorschläge des Psychologen Martin Siems Formen der zwischenmenschlichen Aktion. Mehr

weitere Beiträge

Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 24.03.2013

SAM und im Anschluss: "Mit meinen Farben hat das nichts zu tun"

Aus der Reihe Kunststücke

Von Katharina Schmitt & Thomas Groetz

Albert Oehlen: "Ausgänge", Mischtechnik auf Leinwand, 1998 (Stuttgarter Staatsgalerie)
Albert Oehlen: "Ausgänge", Mischtechnik auf Leinwand, 1998 (Stuttgarter Staatsgalerie)

Sam, ein Performance-Künstler aus New York, schließt sich für ein Jahr in einen Käfig ein. Sein Selbstexperiment der totalen Reduktion unterliegt strengsten Regeln. Im Anschluss: Generations- und Zeittypisches zu Beginn der 80er-Jahre.

I) Sam

Sam, ein Performance-Künstler aus New York, schließt sich für ein Jahr in einen Käfig ein. Sein Selbstexperiment der totalen Reduktion unterliegt strengsten Regeln.

Von Katharina Schmitt

Regie: Martin Schulze
Komposition: Dirk Raulf
Mit: Marek Harloff, Tonio Arango
Produktion: DKultur 2011
Länge: 40"14

Katharina Schmitt, geboren 1979 in Bremen, Theaterautorin und Regisseurin.



2) "Mit meinen Farben hat das nichts zu tun"

Eine Collage aus Gemeinschaftstexten von Albert Oehlen, Werner Büttner, Martin Kippenberger u.a. sowie Zitaten von Wolfgang Bauer und August Strindberg

Von Thomas Groetz

Regie:Giuseppe Maio
Mit: Paul Herwig, Bernhard Schütz, Jan Uplegger.
Produktion: DKultur 2012
Länge: 43"05
(Ursendung)

In den Katalogen des Malers Albert Oehlen (*1954) finden sich frühe, teils collagierte Texte, die oft gemeinsam mit seinen Maler- und Musikerfreunden entstanden. Generations- und Zeittypisches zu Beginn der 80er-Jahre.

Thomas Groetz, geboren 1965, Autor, Kritiker und Künstler.