Mittwoch, 1. Oktober 2014MESZ12:17 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsMusikfreunde hören Mono
Musik, Kopfhörer, Hören

"Wer 'Sgt. Pepper' noch nie Mono gehört habe, der habe 'Sgt. Pepper' überhaupt noch nie gehört", zitiert die "FAZ" John Lennon und singt ein Loblieb auf die alte Tonaufnahme. Die Zeitung rät: Auch im sonstigen Leben des Öfteren auf Mono schalten.Mehr

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Fazit

Alex van WarmerdamBöse und absurd

Er ist der große Surrealist des niederländischen Kinos und gilt als Kultregisseur: Alex van Warmerdam. Nun kommt mit "Borgmann" sein neues Werk in die Kinos - ein verstörender Trip in das menschliche Böse.Mehr

FotografieGesichter des Krieges
Eine Porträtserie der Fotografen Lucian Read und Martin Roemers betrachtet eine Besucherin der Ausstellung "World Press Photo des Jahres 2006" in Magdeburg.

Im Bild des erblindeten Kriegsopfers hat der niederländische Fotograf Martin Roemers die Spuren des Zweiten Weltkriegs sichtbar gemacht. In Berlin sind nun 40 Porträts zu sehen, die deutlich machen, was ein Krieg anrichtet.Mehr

Anne-Sophie Mutter"Die Feuilletons werden immer verletzender"
Die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter, Mai 2012 bei einem Konzert in Washington

Schlechter Musikunterricht, immer weniger Klassik-Liebhaber: Die Geigerin Anne-Sophie Mutter macht sich Sorgen um die Musikszene. Besonders bedauert sie, dass kaum noch ein Kulturjournalist in der Lage sei, dem Leser die "Begeisterung für das Werk" nahezubringen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.06.2012

Rumänische Künstler protestieren gegen Reform von Kulturinstitut

Direktorin Hoffman über die Gründe

Christin Hoffmann im Gespräch mit Vladimir Balzer

Blick auf die Nationalbibliothek in der Bukarester Innenstadt.
Blick auf die Nationalbibliothek in der Bukarester Innenstadt. (picture alliance / dpa / Wolfgang Langenstrassen)

Das Rumänische Kulturinstitut ICR soll künftig dem Senat - und nicht mehr dem Präsidenten unterstellt sein. Kulturschaffende haben deshalb zu dem Protest aufgerufen. Christin Hoffman, Direktorin des Instituts, sieht die Unabhängigkeit ihrer Einrichtung gefährdet.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch:

Vladimir Balzer: Warum sollte der Status gefährdet sein, nur weil man dem Parlament berichten muss als Kulturinstitut. Warum ist da plötzlich eine schlechtere Situation da als vorher, als man dem Staatspräsidenten berichten musste?

Christin Hoffmann: Natürlich hat man das Gefühl: 13 Jahre ist es so gut gelaufen. Und warum soll man im Moment etwas ändern, das eigentlich positive Ausstrahlung hat. Das ist die Grundfrage. Ich meine, es gibt genug Probleme. Es gibt ökonomische, es gibt Krise auch in Rumänien, nicht nur in Griechenland und in anderen europäischen Staaten. Es ist eine Struktur, die der Welt gezeigt hat, dass sie erfolgreich ist. Deshalb ist es schwer zu beurteilen, warum wir diesen neuen Weg gehen müssen. Ist es der Richtige?

Es sind natürlich die Befürchtungen, dass das vielleicht nicht mehr so ganz mit unserer Unabhängigkeit der Künstler und unserer Programme, weil, das muss ich ehrlich gestehen, weil wir nie einen Druck gespürt haben und dass wir auf dem höchsten Niveau ein Programm entwickelt haben, Veranstaltungen mit wichtigen Partnern hier in Deutschland, bei meinen Kollegen in den anderen Ländern, und ich kann nur sagen, das ist schade, wenn sich das ändern würde.

(...)

Das vollständige Gespräch mit Christin Hoffmann können Sie bis zum 18.6.2012 als
[url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/06/18/drk_20120618_1919_203dd10e.mp3
title="MP3-Audio" target="_blank"]MP3-Audio[/url] in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.