Freitag, 31. Oktober 2014MEZ08:08 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSein und Online
Ein Internetnutzer hat ein Tablet auf dem Schoß, darauf ist eine Facebook-Illustration zu sehen. Seine Beine sind über eine Sofalehne geschwungen. 

Im Computer gibt es keine große Pause wie im Theater: Der Besucherschwund der Analog-Bühnen beschäftigt heute mehrere Feuilletonisten. Sind Twitter und Facebook schuld oder gar die "Blogwarte", von denen einer schreibt? Mehr

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Fazit

Goethe 2.0Das Leben eines Universalgenies digital
Auf dem Bild "Goethe in der römischen Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein liegt Goethe hingebettet vor einer italienischen Landschaft

Es ist eines der größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik: "Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica", nennt es sich. Wird der moderne Mensch den alten Dichter durch die digitalen Medien besser verstehen? Mehr

Filme der WocheSolidarität in den 80ern und heute
Die belgischen Brüder Jean-Pierre (l) and Luc Dardenne (r) bei der Vorstellung ihres Films "Zwei Tage, eine Nacht" beim Valladolid International Film Festival in Spanien, aufgenommen am 18.10.2014

Engagement, Kooperation und Mitgefühl auf der Leinwand: Das mitreißende britische Sozialdrama "Pride" punktet mit Spaß und Pointen; "Zwei Tage, eine Nacht" der Gebrüder Dardenne zeigt den Kampf einer Angeschlagenen in einem Klima sozialer Kälte.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.06.2012

Rumänische Künstler protestieren gegen Reform von Kulturinstitut

Direktorin Hoffman über die Gründe

Christin Hoffmann im Gespräch mit Vladimir Balzer

Blick auf die Nationalbibliothek in der Bukarester Innenstadt.
Blick auf die Nationalbibliothek in der Bukarester Innenstadt. (picture alliance / dpa / Wolfgang Langenstrassen)

Das Rumänische Kulturinstitut ICR soll künftig dem Senat - und nicht mehr dem Präsidenten unterstellt sein. Kulturschaffende haben deshalb zu dem Protest aufgerufen. Christin Hoffman, Direktorin des Instituts, sieht die Unabhängigkeit ihrer Einrichtung gefährdet.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch:

Vladimir Balzer: Warum sollte der Status gefährdet sein, nur weil man dem Parlament berichten muss als Kulturinstitut. Warum ist da plötzlich eine schlechtere Situation da als vorher, als man dem Staatspräsidenten berichten musste?

Christin Hoffmann: Natürlich hat man das Gefühl: 13 Jahre ist es so gut gelaufen. Und warum soll man im Moment etwas ändern, das eigentlich positive Ausstrahlung hat. Das ist die Grundfrage. Ich meine, es gibt genug Probleme. Es gibt ökonomische, es gibt Krise auch in Rumänien, nicht nur in Griechenland und in anderen europäischen Staaten. Es ist eine Struktur, die der Welt gezeigt hat, dass sie erfolgreich ist. Deshalb ist es schwer zu beurteilen, warum wir diesen neuen Weg gehen müssen. Ist es der Richtige?

Es sind natürlich die Befürchtungen, dass das vielleicht nicht mehr so ganz mit unserer Unabhängigkeit der Künstler und unserer Programme, weil, das muss ich ehrlich gestehen, weil wir nie einen Druck gespürt haben und dass wir auf dem höchsten Niveau ein Programm entwickelt haben, Veranstaltungen mit wichtigen Partnern hier in Deutschland, bei meinen Kollegen in den anderen Ländern, und ich kann nur sagen, das ist schade, wenn sich das ändern würde.

(...)

Das vollständige Gespräch mit Christin Hoffmann können Sie bis zum 18.6.2012 als
[url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/06/18/drk_20120618_1919_203dd10e.mp3
title="MP3-Audio" target="_blank"]MP3-Audio[/url] in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.