Sonntag, 23. November 2014MEZ08:22 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsViele Meinungen zum "Zeugenhaus"
Die Schauspieler Gisela Schneeberger, Edgar Selge, Iris Berben, Udo Samel und Jeff Burrell präsentieren den ZDF-Film "Das Zeugenhaus", der am 24. November ausgestrahlt wird.

Eine "scharfsichtige filmische Diagnose" zur Nachkriegszeit hat die NZZ gesehen. Ganz anders, nämlich als "quälend" erlebte die FAZ den prominent besetzten ZDF-Film "Das Zeugenhaus" nach einer wahren Geschichte, in dem KZ-Überlebende mit Nazis frühstücken. Mehr

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Fazit

"Rimini Protokoll"Hitzewelle auf der Hinterbühne
Die Umweltexperten Florian Rauser, Satya Bhowmik, Schirin Fahti, Kenneth Gbandi, Sabine Hain, Bernd Hezel und Ana Soliz Landivar Stange (l-r) agieren am 18.11.2014 in Hamburg auf der Fotoprobe von "Welt-Klimakonferenz". Das Projekt von Rimini Protokoll, bei dem die Zuschauer die Rollen der Teilnehmer einer internationalen Klimakonferenz übernehmen, feiert seine Uraufführung am 21.11.2014 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Foto: Markus Scholz

"Rimini Protokoll" gab mit der "Welt-Klimakonferenz" in Hamburg eine große Rollenspiel-Party, die zumindest anfangs sehr faszinierte. Wer sich einen Abend wie ein engagierter Delegierter gefühlt hat, wird die echten Klima-Verhandlungen künftig mit ganz anderen Augen sehen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.06.2012

Rumänische Künstler protestieren gegen Reform von Kulturinstitut

Direktorin Hoffman über die Gründe

Christin Hoffmann im Gespräch mit Vladimir Balzer

Blick auf die Nationalbibliothek in der Bukarester Innenstadt.
Blick auf die Nationalbibliothek in der Bukarester Innenstadt. (picture alliance / dpa / Wolfgang Langenstrassen)

Das Rumänische Kulturinstitut ICR soll künftig dem Senat - und nicht mehr dem Präsidenten unterstellt sein. Kulturschaffende haben deshalb zu dem Protest aufgerufen. Christin Hoffman, Direktorin des Instituts, sieht die Unabhängigkeit ihrer Einrichtung gefährdet.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch:

Vladimir Balzer: Warum sollte der Status gefährdet sein, nur weil man dem Parlament berichten muss als Kulturinstitut. Warum ist da plötzlich eine schlechtere Situation da als vorher, als man dem Staatspräsidenten berichten musste?

Christin Hoffmann: Natürlich hat man das Gefühl: 13 Jahre ist es so gut gelaufen. Und warum soll man im Moment etwas ändern, das eigentlich positive Ausstrahlung hat. Das ist die Grundfrage. Ich meine, es gibt genug Probleme. Es gibt ökonomische, es gibt Krise auch in Rumänien, nicht nur in Griechenland und in anderen europäischen Staaten. Es ist eine Struktur, die der Welt gezeigt hat, dass sie erfolgreich ist. Deshalb ist es schwer zu beurteilen, warum wir diesen neuen Weg gehen müssen. Ist es der Richtige?

Es sind natürlich die Befürchtungen, dass das vielleicht nicht mehr so ganz mit unserer Unabhängigkeit der Künstler und unserer Programme, weil, das muss ich ehrlich gestehen, weil wir nie einen Druck gespürt haben und dass wir auf dem höchsten Niveau ein Programm entwickelt haben, Veranstaltungen mit wichtigen Partnern hier in Deutschland, bei meinen Kollegen in den anderen Ländern, und ich kann nur sagen, das ist schade, wenn sich das ändern würde.

(...)

Das vollständige Gespräch mit Christin Hoffmann können Sie bis zum 18.6.2012 als
[url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/06/18/drk_20120618_1919_203dd10e.mp3
title="MP3-Audio" target="_blank"]MP3-Audio[/url] in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.