Seit 06:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 06:07 Uhr Studio 9
 
 

Literatur / Archiv | Beitrag vom 29.11.2011

"Romane sind ein großes Geheimnis"

Die indische Schriftstellerin und Aktivistin Arundhati Roy

Von Margarete Blümel

Arundhati Roy bei einer Protestaktion in Neu Delhi. (picture alliance / dpa / Harish Tyagi)
Arundhati Roy bei einer Protestaktion in Neu Delhi. (picture alliance / dpa / Harish Tyagi)

Mit ihrem Roman "Der Gott der kleinen Dinge" wurde Suzannah Arundhati Roy vor 14 Jahren weltberühmt. Der schon bald in diverse Sprachen übersetzte Roman brachte der indischen Autorin unter anderem den Booker Prize ein.

Zur Freude indischer Menschenrechtsgruppen stiftet Arundhati Roy seitdem den Großteil ihrer Preisgelder an Einrichtungen und Aktionsbündnisse, die sich für gesellschaftliche und soziale Veränderungen einsetzen. Zum Bedauern der Rezensenten, die seit vielen Jahren der Publikation ihres nächsten Romans entgegenfiebern, hat die Schriftstellerin bisher ausschließlich gesellschaftskritische Essays und politische Sachbücher herausgebracht.

Und zum Ärger etlicher ihrer Landsleute nutzt die streitbare Aktivistin unerschrocken ihren Einfluss, um Missstände im heimatlichen Indien anzuprangern. Mal soll sie wegen ihres Engagements ins Gefängnis, mal läuft sie Gefahr, des Landes verwiesen zu werden. Doch die Autorin und Aktivistin lässt sich nicht beirren. "Wir sind viele - sie sind wenige!" macht sie sich und ihren Weggefährten Mut.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Literatur

Totgesagte leben längerLinker Buchhandel in der Bundesrepublik
Der Buchladen "Schwarze Risse" in Berlin Kreuzberg (Mai 2016).   (imago / Steinach)

Nach der Studentenrevolte 1968 entstanden viele linke Buchhandlungen. Sie verstanden sich als Avantgarde der Republik und waren damit gar nicht so weit entfernt vom Standesbewusstsein ihrer bürgerlichen Kollegen, die stolz waren, es mit einer geistigen Ware zu tun zu haben.Mehr

Polfahrer- und EntdeckerromaneEiszeiten
(dpa)

Ergründen, erforschen, sich erschließen - Menschen mit Eroberungsdrang sind die Helden der Polfahrer- und Entdeckerromane. Sie sind auf der Suche nach dem Verborgenen, hinausgeschickt von Autoren, die sich oft die weite Welt nur erdichten - vom Schreibtisch aus.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur