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Literatur

Französische RevolutionTugend, Terror, Traumfabriken
Johannes Willms , aufgenommen am 09.10.2014 auf der 66. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen). (picture alliance / dpa-Zentralbild)

Ein deutsch-französisches Gespräch über Freiheit und Blut, über Tragödie und Farce, über Politik und Gedächtnisräume. Gäste sind der Historiker Johannes Willms, Autor des Buchs "Tugend und Terror", sowie die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy.Mehr

Abgründe der LiteraturLob der Angst
Stephen King zeigt bei einer Lesung in Hamburg sein Buch "Doctor Sleep"  (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

Der moderne Horror hockt in den Rissen des Lebens. Er spielt sich nicht mehr − wie noch bei "Dracula" − in beruhigender Ferne ab, sondern im Alltag. Wir machen Ausflüge zu den Nachtseiten der Literatur mit Elfriede Jelinek, Georg Klein, Stephen King, Paul Auster und Doris Lessing.Mehr

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Literatur / Archiv | Beitrag vom 29.11.2011

"Romane sind ein großes Geheimnis"

Die indische Schriftstellerin und Aktivistin Arundhati Roy

Von Margarete Blümel

Arundhati Roy bei einer Protestaktion in Neu Delhi. (picture alliance / dpa / Harish Tyagi)
Arundhati Roy bei einer Protestaktion in Neu Delhi. (picture alliance / dpa / Harish Tyagi)

Mit ihrem Roman "Der Gott der kleinen Dinge" wurde Suzannah Arundhati Roy vor 14 Jahren weltberühmt. Der schon bald in diverse Sprachen übersetzte Roman brachte der indischen Autorin unter anderem den Booker Prize ein.

Zur Freude indischer Menschenrechtsgruppen stiftet Arundhati Roy seitdem den Großteil ihrer Preisgelder an Einrichtungen und Aktionsbündnisse, die sich für gesellschaftliche und soziale Veränderungen einsetzen. Zum Bedauern der Rezensenten, die seit vielen Jahren der Publikation ihres nächsten Romans entgegenfiebern, hat die Schriftstellerin bisher ausschließlich gesellschaftskritische Essays und politische Sachbücher herausgebracht.

Und zum Ärger etlicher ihrer Landsleute nutzt die streitbare Aktivistin unerschrocken ihren Einfluss, um Missstände im heimatlichen Indien anzuprangern. Mal soll sie wegen ihres Engagements ins Gefängnis, mal läuft sie Gefahr, des Landes verwiesen zu werden. Doch die Autorin und Aktivistin lässt sich nicht beirren. "Wir sind viele - sie sind wenige!" macht sie sich und ihren Weggefährten Mut.

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