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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 05.09.2008

Rheinland-Pfalz im Archiv

Was das Bundesarchiv/Reichsarchiv über das Land erzählen

Von Christoph Gehring

Die Einrichtung ist alt, sehr alt sogar, aber mit dem, was sie archiviert, kann sie nicht Schritt halten. Deutsche Geschichte ist etwas betagter als das Bundesarchiv in Koblenz mit seinen 100 Jahren. Aber das Archiv ist wesentlich älter als das Bundesland, in dem es steht, also als Rheinland-Pfalz. Und was kann das vormalige Reichsarchiv nun über die Geschichte dieses Bundeslandes erzählen?

Andre: "Wir sind kein Datenfriedhof, sondern wir sind ein Zentrum für Verwaltungsinformationen, wir dokumentieren Verwaltungshandeln. Wir sind das Gedächtnis des Landes."

Weber: "Gedächtnis der Nation – also das ist ein Zitat von… von… na… wie hieß der? Also das ist auf jeden Fall ein Literaturzitat. Gedächtnis der Nation."

Woran erinnern wir uns? Eigentlich an nichts. Das Gedächtnis ist ein Sieb. Und das bisschen, was in diesem Sieb versehentlich doch hängengeblieben ist, verändert sich jeden Tag ein bisschen mehr, bis es mit der vergangenen Wirklichkeit wirklich nichts mehr zu tun hat. Deswegen gibt es Archive. Da lagern sie, kühl und dunkel und für die Ewigkeit, die kollektiven, papiergewordenen Erinnerungen.

Oben auf dem Berg über Koblenz steht ein ziemlich betonlastiger Bau. Sechs Stockwerke hoch, zwei Stockwerke tief. Das Bundesarchiv. Das Bundeslager für Erinnerungen. Das Bundesgedächtnis. Urkunden, Akten, Briefe, Landkarten, Bilder, Filme – was in letzten paar hundert Jahren eben wichtig war für Deutschland. Es verteilt sich auf insgesamt 300 Regalkilometer, die sich wiederum verteilen auf Koblenz, Berlin, Bayreuth, Freiburg, Ludwigsburg, Rastatt und Sankt Augustin bei Bonn. Der Herr über die 300 Regalkilometer heißt Hartmut Weber, trägt eine rahmenlose Brille, einen gedeckten Anzug, den Titel eines Professors und als Präsident des Bundesarchivs die Verantwortung. Allerdings nicht dafür, dass sein Archiv gewisse Erinnerungslücken hat. Denn die sind systembedingt.

Weber: ""Im Zeichen des Föderalismus können wir nicht den Anspruch erheben, dass man hier alles findet, sondern hier findet man eben die sogenannte zentralstaatliche Überlieferung, die Überlieferung des Bundes und seiner Rechts- und Funktionsvorgänger, also die Überlieferung vom Reichskammergericht als der ältesten Einrichtung, die zentralstaatlich war, dann die Überlieferungen des Deutschen Bundes, die Unterlagen des Norddeutschen Bundes, die Unterlagen der Nationalen Versammlung Paulskirche, der Deutschen Nationalversammlung von 1948/49, die Unterlagen des Deutschen Reiches, selbstverständlich die Unterlagen der Bundesrepublik Deutschland und des anderen deutschen Staates, der DDR, und der Partei- und Massenorganisationen der DDR. Sie finden aber nicht die Unterlagen der Länder."

Unten in der Koblenzer Altstadt, zwei Steinwürfe weg vom Deutschen Eck, wo Rhein und Mosel sich vereinigen, steht ein filigraner Fünfziger-Jahre-Bau, bei dem sie offensichtlich die Fenster vergessen haben. Das Landeshauptarchiv Rheinland-Pfalz. Auch ein Lager für Erinnerungen. Das Landesgedächtnis. Urkunden, Akten, Briefe, Landkarten, Bilder, Filme – alles, was nicht im Bundesarchiv lagert und in den letzten paar hundert Jahren eben wichtig war für die Gegend, die sich heute Rheinland-Pfalz nennt. Es verteilt sich auf insgesamt 60 Regalkilometer, die sich wiederum auf Koblenz und Speyer verteilen. Die Herrin über die 60 Regalkilometer heißt Elsbeth Andre, trägt eine weiße Perlmuttkette, eine weiße Markenblusen, eine Doktortitel und die Verantwortung als Leiterin des Landeshauptarchivs und der Landesarchivverwaltung. Hinter der steht eine gewisse Tradition.

Andre: ""Das Haus ist 1953 gebaut worden. Seit 1832 war das Preußische Staatsarchiv hier, für die Bezirksregierung zuständig. Und man hat dann an historischer Stelle und in Übernahme oder in Fortsetzung der Tradition hier das Landeshauptarchiv gegründet."

Vom gemeinen Archivar kennt der gemeine Bürger nur gemeine Vorurteile: Ein Archivar hat Staub in den Haaren, was aber egal ist, weil die Archivarshaare sowieso immer grau sind. Ein Archivar trägt eine Brille – immer! –, mag altes Papier lieber als lebende Menschen und wenn ein Archivar überhaupt mal eine Beziehung eingeht, dann mit der Kollegin Archivarin, die einen grauen, staubigen Dutt auf dem Kopf hat und die er im Dämmerlicht des zweiten Untergeschosses vor Regalabschnitt H 35 Strich römisch vier kennengelernt hat. Vorurteile sind so was schönes!

Müller: "B 136 steht für Bundeskanzleramt. Das fängt hier hinten an mit Band Nummer 1, geht bis zu dem Pfeiler und setzt sich dann hier vorne auf der linken Seite fort mit dann schon der Signatur 37201. Und das ist, glaube ich, die Zeit bis Ende der Neunziger Jahre. Der Aktenplan des Kanzleramtes, der ist über die Jahrzehnte relativ stabil gewesen. Und wenn man sich intensiver mit diesem Bestand befasst, kann man an dieser Nummer schon erkennen, dass es hier auf jeden Fall um Außenpolitik und Deutschlandpolitik geht: NATO-Verträge, Souveränität der Bundesrepublik. Und dann finden Sie da halt auch alles, was zu dieser Zeit da zugeordnet wurde. Da suche ich jetzt mal gerade das eine – da muss ich immer relativ weit nach hinten …"

Gisela Müller ist Archivarin. Das Vorurteil zerbröselt wie altes Papier. Sie hat keinen Dutt, ist nicht weltfremd und kein bisschen langweilig. Das Haar ist etwas angegraut. Immerhin. Beim Bundesarchiv – oben auf dem Berg über Koblenz – betreut Gisela Müller im Referat B4 die historische und politische Bildungsarbeit. Im Moment steht sie aber im Kellerreiche des Referates B1, das die Schriftgutverwaltung des Bundes und die Hinterlassenschaften der Obersten Organe der Staatsführung betreut. Das ist viel gemahlenes Holz, also: Papier. Sehr viel.

Müller: "Hab’ ich jetzt den falschen Band? Nein, ich hab’ den richtigen. Sie müssen sich die Situation vorstellen, dass die Verträge zum Beitritt zur NATO von allen Beteiligten unterzeichnet waren. Das muss dann der Bundeskanzler ja den anderen Verfassungsorganen zur Kenntnis geben. Hier, den Entwurf, mit dem Bundeskanzler Adenauer das Hohe Haus, also den Bundestag informieren würde. Und da steht: "Die Vertreter der Französischen Republik und des Vereinigten Königreiches haben um 12 Uhr die Urkunden zur Ratifizierung des Deutschlandvertrages und des Truppen-, korrigiert wurde schon: Stationierungs-Vertrages hinterlegt. Das Besatzungsregime ist damit beendet und Deutschland hat seine Souveränität wiedererlangt." Steht im Entwurf, hat aber ein aufmerksamer Mitarbeiter durchgestrichen, denn das war völkerrechtlich ja definitiv nicht korrekt, und hat dann korrigiert: "Die Bundesrepublik Deutschland ist souverän." Punkt. Das ist Geschichte!"

Weber: "Der bleibende Wert von Unterlagen bemisst sich eben an der Bedeutung der Unterlagen für die historische, für die politische, für die wirtschaftliche, für die kulturelle Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland."

Müller: "Ich kann Ihnen jetzt auch noch Schindlers Liste zeigen. Wir wissen, dass diese Liste aus dem Nachlass von Oskar Schindler stammt. Und Oskar Schindler hat Juden gerettet, indem er sie als Arbeitskräfte für seine Unternehmen angefordert hat. Und man sieht hier eben Namen, man sieht Geburtsjahre, man sieht die Berufe: Schlossergeselle, Maurer, Eisendreher, Klempner, Stanzer, Maler, Lackierer und noch viele andere mehr. Ganz schlicht, ganz unscheinbar – aber, wie gesagt, trotz seiner Schlichtheit ein Dokument von, wie ich finde, großer historischer Bedeutung."

Weil Archivare sich immer nur mit dem beschäftigen dürfen, was war, wollen sie von dem, was ist, nichts wissen. Das weiß jeder, der sich mit Archivaren und mit Klischees auskennt. Denn wenn sich einer für die Gegenwart interessiert, wird er gar nicht erst Archivar. Oben, im fünften Stock des betonlastigen Bundesarchivbaus, lächelt der Präsident Weber, nein, er grinst, denn er ist technisch ganz vorne:

Weber: "Also ich hab so’n I-Phone von der neuen Generation mit 16 Gigabyte, und ich bin auch ganz begeistert, was man da alles, also was man da alles abspeichern kann, was damit alles machen kann, dass man überall seine E-Mails lesen kann."

Natürlich sammeln sie im Bundesarchiv auch die Mails aus den Bundesbehörden. Dazu brauchen sie riesenhafte Rechnerkapazitäten und eine eigene Klimaanlage und eine permanente Datenmigration. Die elektronischen Dokumente, sie wandern, von einem Format zum andern. Damit sie auch in Zukunft noch gut lesbar sind. Aber sie lösen sich dabei jedenfalls nicht einfach so auf wie in den Aktenordnern und Pappschubern das billige Papier, das Ämter und Behörden seit 150 Jahren benutzen. Unten, im Landesarchiv, bedauert die Leiterin Andre den Sparwillen und ihre braunen Augen werden ernst:

Andre: "Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat man erfunden, dass man Papier deutlich billiger herstellen konnte als bislang. Bislang hatte man Hadernpapier hergestellt, also Lumpen zerkleinert und daraus Büttenpapier geschöpft. Man hat dann herausgefunden, dass man durch die Beigabe von Holzschliff deutlich, deutlich günstiger herstellen konnte. Dieser Holzschliff enthält nun einen Stoff Lignin und der bildet unter Lichteinfall Säure."

Deswegen ist es in den Archivkellern so dämmrig wie im Champignonstollen unter Tage. Und trotzdem zerfallen in den Archivkeller Hitlers Drittes Reich und die DDR gerade noch einmal zu Staub, weil sie beim Papier auf den Preis geachtet haben. Früher war vermutlich nur weniges besser, aber die Beschreibunterlagen – so nennen Archivare das, worauf geschrieben wird – die waren es. Besser. Beständiger. Bedeutsamer?

Andre: "Ich will Ihnen jetzt was Besonderes zeigen. Wir gehen an den Stahlschrank. Jetzt gehen wir mal zu dem Tisch, damit wir das ordentlich hinlegen können. Wenn ich Ihnen jetzt eine unserer wirklichen Kostbarkeiten zeige, verstehen Sie, warum ich dazu Handschuhe anziehe und die nicht mit bloßen Händen anfasse: Es handelt sich um eine Bilderhandschrift aus dem 14. Jahrhundert, eine Bilderhandschrift die den Rom-Zug des deutschen Königs Heinrich VII. dokumentiert. Sein Bruder, der Trierer Erzbischof Balduin, da geht man von aus, dass er diese Handschrift hat aufzeichnen lassen. Und auf knapp vierzig Pergamentseiten findet sich wirklich ein politisches Programm, ein Propagandamaterial des 14. Jahrhunderts dokumentiert. Sie finden hier dargestellt auf wirklich schönen Federzeichnungen und Tuschezeichnungen die Krönung des Kurfürsten Balduin zum Trierer Erzbischof im Jahr 1308, das jährt sich also in diesem Jahr zum 700. Mal. Hier gibt’s ein Gastmahl, eine Tafel, an der König sitzt, dargestellt. Neben ihm seine Mutter, neben ihm seine Brüder, unter anderem der Erzbischof. Und auf dem zweiten Bild sind die sieben Kurfürsten dargestellt, die Heinrich VII. zuvor zum König gewählt hatten. (Zwischenfrage: Sie blättern das relativ angstfrei um nach 700 Jahren. Kann das nicht sein, dass es auseinanderfällt?) Ähm… Ich bin natürlich angstfrei, weil wir als Archivare relativ gewohnt sind, mit wertvollen Materialien unzugehen. Aber Sie können mir schon glauben, dass ich das sehr vorsichtig tue: Ich habe weiße Handschuhe an, ich würde niemals versuchen, die Seiten mit starken Bewegungen irgendwie zu knicken. Pergament – das sind ja hier Unterlagen aus dem 13., 14. Jahrhundert, da hat man Pergament verwendet, kein Papier – ist durchaus robust, aber wir versuchen natürlich, die Originale weiterhin in einem guten Zustand zu halten durch pflegliche Behandlung und natürlich durch gute Lagerungsbedingungen."

Unter guten Lagerungsbedingungen bleibt das Archivgedächtnis lange fit. Und wird – wie alle Erinnerungen an das, was ganz früher war – immer wertvoller.

Andre: "Wir geben als Versicherungswert, wenn wir’s leihen – und die Leihnehmer müssen es dann ja versichern – eine Million Euro an. Pro Seite."
"Was mir sehr wichtig ist, dass nicht der Eindruck entsteht, es gibt manche Bestände, die wertvoller sind als andere. Wenn Sie Doktorand sind und über ein mittelalterliches Thema Ihre Arbeit schreiben, brauchen Sie natürlich unsere mittelalterlichen Urkunden. Aber es wäre völlig falsch zu behaupten, dass die ersten Kabinettsprotokolle in der Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz weniger wichtig sind, bloß weil sie tausend Jahre jünger sind und erst im Jahr 1947 entstanden."

Das Schöne an der relativen Neuzeit ist, dass sie nicht nur aus Papier besteht. Manchmal besteht sie auch aus Bildern und Tönen. Oben, im betonlastigen Bau des Bundesarchivs, wie auch unten, im Landesarchiv in der Koblenzer Altstadt, sind sie schon ein bisschen stolz darauf, dass sie die jüngste Geschichte auch bebildert und vertont im Keller liegen haben. Unten, im Landesarchiv, haben die 70 Landesarchivmitarbeiter Bilder und Töne von ewigem Wert unter besonderer Berücksichtigung des Landes Rheinland-Pfalz gesammelt und aufgearbeitet. Denn Rheinland-Pfalz war eigentlich immer mehr oder minder das Zentrum der Demokratie in Deutschland.

"Die Rittersturz-Konferenz von 1948. Drei Jahre nach Kriegsende standen die deutschen Politiker vor der Frage, ob und wie die Herrschaft der Sieger wieder durch eine deutsche Staatsgewalt abgelöst werden könne. Die Konferenz der Ministerpräsidenten der westdeutschen Länder auf dem Rittersturz bei Koblenz vom 8. bis 10. Juli 1948 war der entscheidende Schritt zu dieser neuen Staatlichkeit. Präsident dieser Konferenz war der Regierungschef von Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Altmeier. In einem Interview für die Landesbildstelle Rheinland-Pfalz berichtete Altmeier 20 Jahre danach über die Vorgeschichte, den Verlauf und die Ergebnisse der Konferenz sowie über ihre Auswirkungen aus heutiger Sicht. Das Interview wurde am 5. August 1968 in der Wohnung des Ministerpräsidenten in Koblenz Moselweiß aufgenommen. Gesprächspartner von Ministerpräsident Dr. Peter Altmeier war Wolfgang Götz, Direktor beim Institut für staatsbürgerliche Bildung in Rheinland-Pfalz."

Und wir lernen: Früher gab es kein Dolby und Direktoren waren noch Direktoren.

"Herr Ministerpräsident, wie kam es im Sommer 1948, nur wenige Wochen nach der Währungsreform und der Schaffung der Deutschen Mark zu der Konferenz der Ministerpräsidenten und der Länder aus den damaligen amerikanischen, englischen und französischen Besatzungszonen? – Die Antwort auf diese Frage, Herr Direktor Götz, erfordert den Hinweis auf die damalige, furchtbare Situation Deutschlands, das durch die bedingungslose Kapitulation der nationalsozialistischen Diktatoren in einem Ausmaß wie nie zuvor in seiner Geschichte völlig zusammengebrochen war. Zusammengebrochen nicht nur militärisch, sondern auch in seiner gesamten staatlichen Ordnung."

Die Archive in Koblenz und anderswo sind voller Zeugnisse staatlicher Ordnungen, die zusammengebrochen sind. Die weltliche Herrschaft der Päpste beispielsweise – passé. Aber unter den Händen der Landesarchivleiterin Elsbeth Andre entfaltet sich noch einmal ein Dokument des langen Arms, der vor mehr als 800 Jahren von Rom bis nach Trier reichte:

Andre: "Ich hab hier einen Papsturkunde, die ich Ihnen gerne zeigen möchte. Das ist eine Urkunde aus dem Jahr 1189, in der der Papst Clemens III. dem Trierer Klerus mitteilt, dass er den Trierer Erzbischof seines Amtes enthoben hat. Der hat sich der Ladung des Papstes entzogen – wir gehen jetzt nicht auf die Einzelheiten ein – und der Papst teilt nun in dieser wunderschönen, großen, erhaltenen Urkunde, diesem Pergament mit, eben dass er den Trierer Erzbischof von seinem Amt enthoben hat. Papsturkunden sind ganz schnell erkennbar, weil sie mit Bleibullen gesiegelt sind. Die hier, die Papstbulle hier, hängt an einem seidenen Faden – das ist auch etwas ganz typisches."

Die Vergangenheit hat eine sichere Zukunft. Denn geschrieben wird immer. Und manchmal eben für die Ewigkeit.

Weber: "Für ein Menschenleben reicht es nicht aus. Und unsere Unterlagen sollen eben nicht nur für unsere Generation da sein, sondern die sollen ja auch für künftige Generationen da sein, dass sich die künftigen Generationen vor ihrem Erfahrungsschatz dann immer ein Bild machen können, wie hat das im 20. und 21. Jahrhundert in Deutschland ausgesehen."

Andre: "Planungen für Archivbauten können immer nur die nächste Generation, die nächste Arbeitsgeneration, 25 Jahre berücksichtigen. Wir können nicht auf die nächsten hundert oder sogar dreihundert Jahre hin planen – das macht auch kein Rechnungshof mit."

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