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Fazit / Archiv | Beitrag vom 19.03.2014

Reproduktionsmedizin"Rücke nicht von Grundideen dieser Rede ab"

Lewitscharoffs erster Auftritt nach ihrer umstrittenen Dresdner Rede

Von Jan Drees

Sibylle Lewitscharoff (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)
Sibylle Lewitscharoff (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Von "Abscheu" und "Horror" in Bezug auf die Reproduktionsmedizin hatte Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff in ihrer Dresdner Rede vor wenigen Wochen gesprochen. Jetzt trat sie zum ersten Mal auf der "lit.Cologne" in der Öffentlichkeit wieder auf.

Den Begriff "Halbwesen", mit dem sie die Kinder, die durch künstliche Befruchtung entstehen, bezeichnet hatte, hat sie inzwischen zurückgenommen. Trotzdem entbrannte eine heftige Debatte um ihre Äußerungen. Viele Veranstalter distanzierten sich von ihr und sagten geplante Auftritte mit der Schriftstellerin ab.

Für den Dialog entschieden

Auch die Organisatoren des Literaturfestes "lit.Cologne" haderten mit der Preisträgerin. "Als die Dresdner Rede bei uns im Wortlaut ankam, waren wir entsetzt über diese Äußerungen, über die inhaltlichen Verirrungen von Frau Lewitscharoff", sagte Mitorganisator Rainer Osnowski. Letztendlich hätten sie sich aber doch für den Dialog entschieden.

Sibylle Lewitscharoff selbst stellte sich zwar der harten Diskussion auf dem Podium, nahm ihre Äußerungen aber grundsätzlich nicht zurück. "Ich rücke nicht von den Grundideen dieser Rede ab", sagte sie im Gespräch mit der Moderatorin Bettina Böttinger am Mittwochabend.  

 

Hören Sie hier in unserem Audio-on-Demand-Angebot bis zum 18. August 2014 den gesamten Beitrag zu Sibylle Lewitscharoffs ersten Auftritt nach ihrer umstrittenen Dresdner Rede. 

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