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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 18.11.2013

ReparaturWie der Verfall von Produkten überlistet wird

Do-it-yourself-Bewegung wehrt sich gegen Wegwerf-Gesellschaft

Gabi Schlag und Dörte Wustrack

Ein Helfer versucht im Repair Cafe in Köln den CD-Player einer Frau zu reparieren. (picture alliance / dpa / Daniel Naupold)
Im Repair-Café in Köln will man nichts wegschmeißen. (picture alliance / dpa / Daniel Naupold)

Viele Hersteller stehen unter dem Verdacht, die Haltbarkeit ihrer Produkte künstlich zu verkürzen – und eine Selbstreparatur zu verhindern. Doch Konsumenten gehen zunehmend dagegen vor. Dabei sind sie nicht auf sich alleine gestellt.

Die Geschichte ist alt: 1924 vereinbarte das sogenannte Phoebus-Kartell, die Lebensdauer von Glühbirnen auf 1000 Stunden zu begrenzen. Da es bereits Lampen mit 2500-Stunden-Leistung auf dem Markt gab, wurde die Haltbarkeit des Produkts künstlich verkürzt – eine geplante Obsoleszenz nennt man so etwas.

Der Verdacht: Auch heute lassen Hersteller Produkte vorzeitig kaputtgehen, zudem behindern sie die Selbstreparatur. Konsumenten, die sich dem Kreislauf von "schnell kaufen, schnell wegwerfen" entziehen möchten, setzen auf Recycling und Reparatur. Sie finden Hilfe auf kritischen Internetseiten, in Repair-Cafés und Nachbarschaftswerkstätten.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat

Links zur Sendung:

Studie "Geplante Obsoleszenz | Entstehungsursachen – Konkrete Beispiele – Schadensfolgen – Handlungsprogramm"

Reparieren statt Wegwerfen: Repair Cafés in Deutschland

Fab Lab Berlin

 

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