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Samstag, 6. Februar 2016MEZ01:10 Uhr

Religionen

Sendung vom 31.01.2016
Ausstellung Verbrechen der Wehrmacht, 2002 in München: Sie zeigt auch Männer, die dagegen gearbeitet haben, wie ganz links im Bild Wehrmachts-Feldwebel Anton Schmid, der am 25. Februar 1942 wegen seiner Rettung von mehreren hundert jüdischen Bürgern der litauischen Stadt Wilna hingerichtet wurde. (dpa / picture alliance / Peter Kneffel)

Feldwebel Anton SchmidEin Retter in Wehrmachtsuniform

Als der Feldwebel Anton Schmid 1941 im litauischen Wilna eintrifft, ist er schockiert über die Zustände, die dort herrschen: Das Morden an den Juden ist im vollen Gange. Er kann nicht wegsehen und beschließt zu helfen.

Sendung vom 24.01.2016
Gedenktafel für die Rabbinerin Regina Jonas in der Krausnickstraße 6 in Berlin. In dem Haus, das zuvor an dieser Stelle stand, wohnte Regina Jonas bis zu ihrer Deportation nach Theresienstadt. Sie war der erste weibliche Rabbiner weltweit (imago/epd)

Erinnerung an Regina JonasEine fast vergessene Rabbinerin

Regina Jonas war die erste Rabbinerin überhaupt, sie wurde in den 30er-Jahren in Berlin ordiniert. 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet. Damit wurde fast die gesamte Erinnerung an sie ausgelöscht. Doch eine evangelische Theologin machte sich auf die Suche nach ihr.

Die Rabbiner Yitshak Ehrenberg (links) und Berel Polatsek (rechts) lesen 2002 im Kaddisch, dem traditionellen jüdischen Totengebet, auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof im polnischen Slubice. (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)

Kaddisch in der Liturgie"Ein Ritual für die Trauernden"

Zehn Menschen sollen zuhören und antworten, wenn das jüdische Totengebet gesprochen wird. Auch die Erinnerung an die Schoah spielt im Kaddisch eine Rolle, erklärt die Sängerin Mimi Sheffer, die als Kantorin die Liturgie im jüdischen Gottesdienst genau kennt.

Sendung vom 17.01.2016
Bischöfe und Priester sitzen mit Gesangbüchern und Bibeln in der Hand im Kölner Dom.  (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

KinderbuchReligiöse Fragen kinderleicht beantwortet

In dem Buch "Wie heißt dein Gott eigentlich mit Nachnamen?" werden diese und andere Kinderfragen zu den fünf Weltreligionen beantwortet. Ein Kompendium mit einzigartigen Fotocollagen des Künstlers Jan von Holleben, der die Bilder zusammen mit Kindern angefertigt hat.

Der Religionslehrer Ridwan Bauknecht schreibt am Montag (27.08.2012) in Bonn an der Robert-Koch-Schule während des islamischen Religionsunterrichts an die Tafel. (dpa / Oliver Berg)

PädagogikWie viel Religion verträgt die Schule?

Kopftuch, Speisevorschriften und Gebetszeiten: Wie viel Religion darf in der Schule sein? Über diese Frage diskutierten Pädagogen auf einem Lehrkräfteforum der Evangelischen Landeskirche Hannover. Unser Reporter war dabei.

Sendung vom 10.01.2016
Futuristischer Tunnel - am Ende scheint Licht durch eine Öffnung. Es ist eine Computergrafik.  (Imago / Science Photo Library)

Nahtod-ErfahrungenAn der Schwelle zur nächsten Dimension

Wir können nicht wissen, was nach dem Tod kommt – das Paradies? Einfach nichts? Aber es gibt Menschen, die an der Schwelle zum Tod standen. Nahtod-Erfahrungen haben viel mit religiösen Vorstellungen zu tun, hat Dieter Bub herausgefunden.

Blick auf das christliche Viertel in der Altstadt von Jerusalem  (picture alliance / dpa / Reinhard Kaufhold )

Religionen vom 10. Januar 2016Fragen an die Religionen

Unsere Sendung beschäftigt sich heute mit philosophischen und praktischen Fragen, denen sich Religionen immer wieder stellen müssen: Wie ist Gott entstanden? Darf Kunst Gotteslästerung betreiben? Und macht Religion gesund - oder krank?

Sendung vom 03.01.2016
Mühlhausen in Thüringen (imago/Westend61)

Einstiges jüdisches Leben in ThüringenDie Synagoge von Mühlhausen

Dank glücklicher Umstände wurde die Synagoge in Mühlhausen unter den Nazis nicht zerstört. Nach dem Krieg wurde das Gotteshaus aber Jahrzehnte nicht mehr genutzt. Unter dem Eindruck der NSU-Morde haben sich jetzt Schüler mit der jüdischen Geschichte ihrer Stadt beschäftigt.

Die Stahlskulptur der nicht mehr existierenden Bethlehemskirche auf dem Bethlehemskirchplatz in Berlin, aufgenommen 2012 (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

BerlinErinnerung an zerstörte Gotteshäuser

Berlin mag als eine gottlose Stadt gelten, aber zumindest vor dem Zweiten Weltkrieg gab es hier ziemlich viele Kirchen. Allein in Berlin-Mitte wurden 22 Gotteshäuser so stark zerstört, dass sie abgerissen wurden. Seit einiger Zeit wird an diese Kirchen erinnert.

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07.02.2016, 14:05 Uhr Religionen
Weise Clowns und heilige Narren
Heilsame Anschläge auf den Verstand - welche Funktion Clowns und Narren in den Religionen haben
Von Geseko von Lüpke

Lachen untergräbt die Autorität der Kirche
Ein Gespräch mit dem Kabarettisten, Journalisten, Theologen und Autoren Martin Buchholz über das Spannungsfeld von Religion und Humor - und über seinen verstorbenen Freund Hanns Dieter Hüsch
Von Philipp Gessler

Komisches Verfremden statt artiges Nachbeten
Wie die monotheistischen Religionen mit der manchmal schmerzhaften Satire umgehen
Von Susanne Krahe

Dichter von Gottes Gnaden
"Das Liebeskonzil" von Oskar Panizza - und seine Verfolgung wegen Blasphemie im deutschen Kaiserreich
Von Ralf Bei der Kellen

Moderation: Philipp Gessler

Aus der jüdischen Welt

Schweizer Künstlerin DessaStolpersteine in der Kritik
Im Hof eines Hauses in München sind in den Boden Stolpersteine eingelassen (picture-alliance / dpa / Andreas Gebert)

Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Kleine Messingquadrate, in Bürgersteige eingelassen, die an jüdische Schicksale erinnern. Neben großer Unterstützung gibt es auch kritische Stimmen - wie die der Schweizer Künstlerin Dessa.Mehr

Lian NajamiAls junge Araberin in Israel
Blick auf Haifa, Israel (picture-alliance / dpa / Andreas Keuchel)

Wie ist es, als Araberin in Israel zu leben? Die Muslimin Lian Najami stammt aus dem nordisraelischen Haifa. Sie lobt die multireligiöse Toleranz der liberalen Stadt. In Deutschland, ihrer aktuellen Heimat, habe sie mehr Probleme.Mehr

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Kirchensendungen

Kirchensendungen im Deutschlandradio Kultur
Buch der Bücher (AP)

Beiträge aus den katholischen und evangelischen Kirchensendungen finden Sie im Audio-Bereich (siehe Link). Zusätzliche Informationen gibt es im Internet auf den Seiten des Rundfunkbeauftragten der evangelischen Kirche in Deutschland sowie den Seiten der Hörfunkbeauftragten der Katholischen Kirche. Mehr

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