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Freitag, 12. Februar 2016MEZ15:12 Uhr

Religionen

Sendung vom 07.02.2016

Oskar Panizza: "Das Liebeskonzil" Dichter von Gottes Gnaden

Die Stahlskulptur der nicht mehr existierenden Bethlehemskirche auf dem Bethlehemskirchplatz in Berlin, aufgenommen 2012 (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

Nach wie vor gibt es im deutschen Strafgesetzbuch den Blasphemie-Paragraphen 166, nur wird er kaum mehr angewandt. Das war vor 130 Jahren anders: Damals wurde der Dichter Oskar Panizza wegen seines Theaterstücks "Das Liebeskonzil" für ein Jahr ins Gefängnis gesteckt.

Als Schneemänner verkleidete Jecken lachen beim Karneval vor dem Dom in Köln. (picture alliance / dpa / Federico Gambarini)

Religionen vom 7. Februar 2016Komik und Kirche

Um Clowns in den Religionen, das Lachen über Autoritäten wie die Kirche und manchmal schmerzhafte Satire geht es in den heutigen "Religionen". Zudem: ein Blasphemie-Fall im Deutschen Kaiserreich.

Papst Johannes Paul II. auf dem "Titanic"-Cover (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)

Humor und ReligionArtiges Nachbeten oder schmerzhafte Satire

Die Diskussion darüber, wie Humor und Religion zusammengehen könnten, das beschäftigt die großen monotheistischen Religionen schon länger. Eine Jüdin, eine Immamin und eine evangelische Theologin sprechen über ihren Umgang mit Glauben und Satire.

Der Kabarettist und Hüsch-Biograf Martin Buchholz vor einer Herbstlandschaft (Sergej Falk)

Kabarettist Martin Buchholz "Wir sind Narren um Christi willen"

Martin Buchholz ist Kabarettist - und Theologe. Die Tradition der heiligen Narren sei verwurzelt im Christentum, so Buchholz. Den Glauben teilt er mit seinem großen Vorbild Hanns Dieter Hüsch. Der habe das Leben leicht genommen, wobei ihm auch sein Glaube geholfen habe.

Sendung vom 31.01.2016
Ausstellung Verbrechen der Wehrmacht, 2002 in München: Sie zeigt auch Männer, die dagegen gearbeitet haben, wie ganz links im Bild Wehrmachts-Feldwebel Anton Schmid, der am 25. Februar 1942 wegen seiner Rettung von mehreren hundert jüdischen Bürgern der litauischen Stadt Wilna hingerichtet wurde. (dpa / picture alliance / Peter Kneffel)

Feldwebel Anton SchmidEin Retter in Wehrmachtsuniform

Als der Feldwebel Anton Schmid 1941 im litauischen Wilna eintrifft, ist er schockiert über die Zustände, die dort herrschen: Das Morden an den Juden ist im vollen Gange. Er kann nicht wegsehen und beschließt zu helfen.

Sendung vom 24.01.2016
Gedenktafel für die Rabbinerin Regina Jonas in der Krausnickstraße 6 in Berlin. In dem Haus, das zuvor an dieser Stelle stand, wohnte Regina Jonas bis zu ihrer Deportation nach Theresienstadt. Sie war der erste weibliche Rabbiner weltweit (imago/epd)

Erinnerung an Regina JonasEine fast vergessene Rabbinerin

Regina Jonas war die erste Rabbinerin überhaupt, sie wurde in den 30er-Jahren in Berlin ordiniert. 1944 wurde sie in Auschwitz ermordet. Damit wurde fast die gesamte Erinnerung an sie ausgelöscht. Doch eine evangelische Theologin machte sich auf die Suche nach ihr.

Die Rabbiner Yitshak Ehrenberg (links) und Berel Polatsek (rechts) lesen 2002 im Kaddisch, dem traditionellen jüdischen Totengebet, auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof im polnischen Slubice. (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)

Kaddisch in der Liturgie"Ein Ritual für die Trauernden"

Zehn Menschen sollen zuhören und antworten, wenn das jüdische Totengebet gesprochen wird. Auch die Erinnerung an die Schoah spielt im Kaddisch eine Rolle, erklärt die Sängerin Mimi Sheffer, die als Kantorin die Liturgie im jüdischen Gottesdienst genau kennt.

Sendung vom 17.01.2016
Bischöfe und Priester sitzen mit Gesangbüchern und Bibeln in der Hand im Kölner Dom.  (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

KinderbuchReligiöse Fragen kinderleicht beantwortet

In dem Buch "Wie heißt dein Gott eigentlich mit Nachnamen?" werden diese und andere Kinderfragen zu den fünf Weltreligionen beantwortet. Ein Kompendium mit einzigartigen Fotocollagen des Künstlers Jan von Holleben, der die Bilder zusammen mit Kindern angefertigt hat.

Der Religionslehrer Ridwan Bauknecht schreibt am Montag (27.08.2012) in Bonn an der Robert-Koch-Schule während des islamischen Religionsunterrichts an die Tafel. (dpa / Oliver Berg)

PädagogikWie viel Religion verträgt die Schule?

Kopftuch, Speisevorschriften und Gebetszeiten: Wie viel Religion darf in der Schule sein? Über diese Frage diskutierten Pädagogen auf einem Lehrkräfteforum der Evangelischen Landeskirche Hannover. Unser Reporter war dabei.

Sendung vom 10.01.2016
Futuristischer Tunnel - am Ende scheint Licht durch eine Öffnung. Es ist eine Computergrafik.  (Imago / Science Photo Library)

Nahtod-ErfahrungenAn der Schwelle zur nächsten Dimension

Wir können nicht wissen, was nach dem Tod kommt – das Paradies? Einfach nichts? Aber es gibt Menschen, die an der Schwelle zum Tod standen. Nahtod-Erfahrungen haben viel mit religiösen Vorstellungen zu tun, hat Dieter Bub herausgefunden.

Blick auf das christliche Viertel in der Altstadt von Jerusalem  (picture alliance / dpa / Reinhard Kaufhold )

Religionen vom 10. Januar 2016Fragen an die Religionen

Unsere Sendung beschäftigt sich heute mit philosophischen und praktischen Fragen, denen sich Religionen immer wieder stellen müssen: Wie ist Gott entstanden? Darf Kunst Gotteslästerung betreiben? Und macht Religion gesund - oder krank?

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14.02.2016, 14:05 Uhr Religionen
An der Seite der Indigenas
Mit seinem Besuch in Chiapas setzt Bischof Franziskus ein Zeichen für die Kirche in Mexiko
Gespräch mit Gerhard Kruip, Mexiko-Experte und Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik

Blumen verschenken statt Reben schneiden
In Serbien löst der Valentinstag das Fest des Heiligen Tryphon ab
Von Danja Antonovic

Ordensfrauen im Plattenbau
Die Missionsärztlichen Schwestern in Marzahn wollen Halt und Beratung bieten - um Kirche geht es dabei nicht
Von Josefine Janert

Meister Eckhart und die Obdachlosenhilfe
Das Dominikanerkloster in Hamburg steht mitten in der Stadt, die Mönche sind eng mit ihr verbunden
Von Mechthild Klein

"Wenn's vorne kratzt und hinten beißt, hilft Klosterfrau Melissengeist"
Wie eine kluge Nonne einem Heilwasser zu Weltruhm verhalf
Von Kirsten Serup-Bilfeldt

Moderation: Anne Françoise Weber

Aus der jüdischen Welt

Schweizer Künstlerin DessaStolpersteine in der Kritik
Im Hof eines Hauses in München sind in den Boden Stolpersteine eingelassen (picture-alliance / dpa / Andreas Gebert)

Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Kleine Messingquadrate, in Bürgersteige eingelassen, die an jüdische Schicksale erinnern. Neben großer Unterstützung gibt es auch kritische Stimmen - wie die der Schweizer Künstlerin Dessa.Mehr

Lian NajamiAls junge Araberin in Israel
Blick auf Haifa, Israel (picture-alliance / dpa / Andreas Keuchel)

Wie ist es, als Araberin in Israel zu leben? Die Muslimin Lian Najami stammt aus dem nordisraelischen Haifa. Sie lobt die multireligiöse Toleranz der liberalen Stadt. In Deutschland, ihrer aktuellen Heimat, habe sie mehr Probleme.Mehr

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Buch der Bücher (AP)

Beiträge aus den katholischen und evangelischen Kirchensendungen finden Sie im Audio-Bereich (siehe Link). Zusätzliche Informationen gibt es im Internet auf den Seiten des Rundfunkbeauftragten der evangelischen Kirche in Deutschland sowie den Seiten der Hörfunkbeauftragten der Katholischen Kirche. Mehr

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