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Religionen

Sendung vom 27.11.2016

Flüchtlinge in LeipzigMuslime mobben Christen

Ein Flüchtling hört sich am 21.03.2016 die Übersetzung eines Pressegespräches zu christlichen Flüchtlingen und ihrer Unterbringung in der katholischen Kirche St. Elisabeth in Berlin, in Arabisch über Kopfhörer an. (dpa)

Pater Andreas Knapp arbeitet in Leipzig mit Flüchtlingen aller Religionen. Doch immer wieder stößt er auf Probleme, die gerade christliche Flüchtlinge aus dem Nahen Osten hier haben – aufgrund von Mobbing durch muslimische Mitflüchtlinge.

Eine kaputte Schwimmweste ist an einen Strand in Libyen angespült worden. (dpa-Bildfunk / EPA / Ben Khalifa)

Religionen vom 27.11.2016Seelsorge für Seeleute

Wir berichten über geflüchtete Christen aus dem Nahen Osten und Seelsorge für Seeleute, die Flüchtlingen im Mittelmeer oft nur unzureichend helfen können. Außerdem über die neuen Chancen einer christlich-jüdischen Partnerschaft nach dem Ende der Judenmission.

Sendung vom 20.11.2016
Grabsteine auf dem Alten Friedhof von Schwerin, aufgenommen am Donnerstag (16.11.2006). Am Sonntag (19.11.2006) wird in Deutschland der Volkstrauertag begangen. Traditionell wird an diesem Tag zwei Wochen vor dem ersten Advent der Toten beider Weltkriege und der Nazi-Opfer gedacht. (picture-alliance/ dpa-ZB / Jens Büttner)

Trauerkultur im WandelKuscheltier und Kraniche statt Kreuze

Über Jahrhunderte hinweg diktierte die Kirche den Menschen ihre Trauerrituale. Doch jetzt findet ein fundamentaler Wandel statt: Die Menschen erobern sich ihre Trauer zurück. Sie drücken sie aus, wie es ihnen gefällt - und das nimmt bisweilen ganz eigene Züge an.

Sendung vom 13.11.2016
Evangelikale in Kalifornien (imago stock&people)

Auf antiliberalem KursEvangelikale in den USA favorisieren Trump

Rund 81 Prozent der weißen evangelikalen Christen sollen Donald Trump gewählt haben. Er sei in ihren Augen das "kleinere Übel" gewesen, sagt Pfarrer Ulrich Rosenhagen: Damit sei auch eine Entscheidung gegen das liberale Amerika Barack Obamas verbunden gewesen.

An der Liberty Universtiy in Lynchburg, Virginia singen Studenten ein christiliches Lied vor dem Auftritt von Donald Trump (AFP/Nicholas Kamm)

Religionen vom 13. November 2016Ressentiment statt Religion

Nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA stellen sich viele Fragen nach den Konsequenzen – auch im Feld der Religion. Denn selbst wenn er eher das Gegenteil konservativ-christlicher Sexualmoral vertritt, haben ihm unzählige evangelikale Christen ihre Stimme gegeben. Außerdem geht es um den Kampf gegen Genitalverstümmelung und um Organspenden.

Sendung vom 06.11.2016
Protest gegen den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche (imago/epd/Foto: Rolf Zoellner)

PotsdamStreit um Wiederaufbau der Garnisonkirche

Die Potsdamer Garnisonkirche war das Wahrzeichen des preußischen Militärs und Schauplatz des "Tags von Potsdam" 1933, als Hitler und Reichspräsident Hindenburg einen symbolischen Händedruck vollzogen. Die im Krieg zerstörte Kirche wurden 1968 gesprengt, um den Wiederaufbau wird seit Jahren gestritten.

Eine als Sankt Martin verkleidete Reiterin teilt vor der Kirche Sankt Columban in Friedrichshafen den Mantel mit dem Schwert, um dem Frierenden in seiner Not zu helfen. (dpa / picture alliance / Felix Kästle)

Sankt MartinEin Soldat Christi, der nur einmal zum Schwert griff

Seit dem 4. Jahrhundert wird seiner barmherzigen Tat gedacht: Den halben Mantel gab Martin von Tours einem frierenden Bettler. Der Theologe und Schriftsteller Uwe Metz nennt Sankt Martin eine Inklusionsfigur für alle – deswegen ist er auch gegen Namen wie "Laternenfest".

Die St.-Hedwigs-Kathedrale 07.02.2010 während eines Hochamts. Die katholische Kathedrale an der Südostecke des Bebelplatzes entstand Mitte des 18. Jahrhunderts, sie war der zweite Bau des geplanten Forum Fridericianum und ist heute die Bischofskirche des Bistums Berlin. Foto: Soeren Stache (dpa / Soeren Stache)

Religionen vom 6. November 2016Kirchenarchitektur

Architektur bietet reichlich Potenzial für leidenschaftliche Diskussionen - auch die Architektur von Kirchen, wie die Entscheidung zum Umbau der Berliner Hedwigskathedrale zeigt. Wie sieht es bei anderen kirchlichen Bauprojekten aus?

Sendung vom 30.10.2016Sendung vom 23.10.2016Sendung vom 16.10.2016
(Imago/CHROMORANGE)

Protestantische Bewegung der Waldenser"Es gab viele Reformationen"

Martin Luther als Inbegriff der Reformation - das sei eine sehr deutsche Perspektive, meint Daniele Garrone, Professor für Altes Testament an der theologischen Fakultät der Waldenser in Rom. Die Waldenser hatten schon vor Luther versucht, die katholische Kirche zu verändern.

Sendung vom 09.10.2016
Student in der Mosche der Al-Azhar Universität in Kairo (picture-alliance / dpa / Sarah Louise Ramsay)

Religionen vom 9. Oktober 2016Klöster und Koran

Die jüdische Philosphin und spätere katholische Nonne Edith Stein steht im Mittelpunkt der "Religionen"-Sendung: Außerdem geht es um neue Nutzungen aufgegebener Kloster und die Heilige Schrift, den Koran.

Die katholischen Philosophin Dr. Edith Stein in einer historischen Portraitaufnahme. (dpa)

Philosophin und Nonne Edith Stein"Sie lebte den Sühnegedanken"

Edith Stein wurde als Jüdin geboren, sie wurde erst Philosophin und dann katholische Nonne. Die Nazis ermordeten sie 1942 in Auschwitz. Die Religionsphilosophin Beate Beckmann-Zöller hat sich intensiv mit der faszinierenden Persönlichkeit auseinandergesetzt.

Sendung vom 02.10.2016
Ein Mann mit der jüdischen Kopfbedeckung Kippa sitzt am 07.05.2015 in Berlin beim Festakt zum zehnten Jahrestag der Übergabe des Denkmals für die ermordeten Juden Europas an die Öffentlichkeit. (dpa / picture alliance / Paul Zinken)

Kabbalah Centre BerlinJüdische Mystik für jedermann

Traditionell war die Kabbala nur männlichen Juden über 40 zugänglich. Bis Philip "Rav" Berg und seine Frau Karen die Lehre öffneten - von Kritikern als "Hollywood-Kabbala" geschmäht. Auch in Berlin gibt es seit zehn Jahren ein solches "Kabbalah Centre".

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04.12.2016, 14:05 Uhr Religionen
Schwerpunktthema: Lateinamerika
(vor der Verleihung des Friedensnobelpreises an den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos am 10.12.16)
Moderation: Kirsten Dietrich

Friedensreferendum oder Familienwerte?
Evangelikale Christen streben in die kolumbianische Politik
Von Etienne Roeder

"Die Befreiungstheologie ist die Theologie der Zukunft"
Kirsten Dietrich im Gespräch mit dem brasilianischen Theologen Leonardo Boff

Mit den Indigenas gegen Ölbohrungen
Katholische Kirche in Ecuador
Von Burkhard Birke

Die Dämme brechen
Frankreichs Katholiken rücken näher zum rechtsextremen Front National
Von Bettina Kaps

Luther aufs Maul geschaut
Von Dieter Kosslick
  

Aus der jüdischen Welt

Porträt Amnon WeinsteinViolinen der Hoffnung
Geigenbauer Amnon Weinstein mit einer von ihm restaurierten Violine bei der Ausstellung "Violins of Hope" in Monaco. (picture alliance / dpa / Cyril Dodergny)

Amnon Weinstein bringt Geigen wieder zum Klingen, die Holocaust-Opfern gehörten. Dafür erhielt der Geigenbauer die Ernst-Cramer-Medaille - im kommenden Jahr wird er das Bundesverdienstkreuz für seine Arbeit in Empfang nehmen dürfen. Mehr

Pluralität des Judentums60 Jahre nach dem Tod Leo Baecks
Die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin mit dem Sitz der Verwaltung der Jüdischen Gemeinde (picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)

Sein Name steht nicht nur für den interreligiösen Dialog, sondern auch für die Förderung eines pluralen Judentums: 60 Jahre nach dem Tod des Rabbiners Leo Baeck wurde seines Vermächtnisses bei einer Veranstaltung im Centrum Judaicum gedacht. Mehr

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Kirchensendungen

Kirchensendungen im Deutschlandradio Kultur
Buch der Bücher (AP)

Beiträge aus den katholischen und evangelischen Kirchensendungen finden Sie im Audio-Bereich (siehe Link). Zusätzliche Informationen gibt es im Internet auf den Seiten des Rundfunkbeauftragten der evangelischen Kirche in Deutschland sowie den Seiten der Hörfunkbeauftragten der Katholischen Kirche. Mehr

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