Seit 03:05 Uhr Lange Nacht des Blauen Sofas
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 03:05 Uhr Lange Nacht des Blauen Sofas
 
 

Kompressor | Beitrag vom 01.03.2016

Regisseur Kidlat TahimikVater des philippinischen Kinos

Kidlat Tahimik im Gespräch mit Gesa Ufer

Der philippinische Regisseur Kidlat Tahimik, Katrin de Guia und Moderatorin Gesa Ufer (von links). (Deutschlandradio / Philipp Eins)
Der philippinische Regisseur Kidlat Tahimik im Studio von Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio / Philipp Eins)

Seine Biografie liest sich so abenteuerlich wie die Stoffe seiner Filme: Der philippinische Regisseur Kidlat Tahimik hat bereits auf vielen Kontinenten gelebt. Seine Filme werden nun in einer umfassenden Werkschau in Berlin gezeigt.

Kidlat Tahimik ist ein Solitär des Kinos, seine fantastisch-wahnwitzigen Filme sind bei uns weitgehend unbekannt, als "Vater des unabhängigen philippinischen Kinos" gilt er aber als einflussreich in einem Land, das gerade in den letzten Jahren mit Filmemachern wie Lav Diaz oder Brillante Mendoza Darlings des internationalen Festivalbetriebs hervorgebracht hat.

Tahimiks Lebensweg ist so abenteuerlich wie seine Filme - über die USA, Frankreich und München zur Kunst und in die Philippinen zurück. Für eine Werkschau in Berlin (1.3. bis 18.3.), die erstmals alle seine Filme zwischen dem ersten (1977) und letzten (2015) Berlinale-Beitrag zeigt und in München (14.3. bis 23.3.) teils nachgespielt wird, ist er nun wieder nach Deutschland gekommen. Und zu uns zum Gespräch.

Mehr zum Thema

Philippinischer Regisseur Lav Diaz - "Ich suche nach der Seele meines Landes"
(Deutschlandradio Kultur, Vollbild, 20.02.2016)

Berlinale: "A Lullaby ..." - Euphorie nach achtstündigem Wettbewerbsfilm
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 18.02.2016)

Fazit

"Oresteia" am Theater BaselViel gewagt und noch mehr gewonnen
Die Oper "Orestie" am Theater Basel (Theater Basel/Foto: Sandra Then)

Das Theater Basel hat die Oper "Oresteia" des Komponisten Jannis Xenakis neu entdeckt und erzählt die antike Geschichte sehr sachlich auf verschiedenen Ebenen. Die Figuren-Konstellationen sind streng und stark, die Musik rhythmisch strukturiert und die Chöre extrem kraftvoll.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur