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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 18.03.2016

Rechtspopulisten in der EUDie extremistische Verlockung

Moderation: Andre Zantow

Rechtspopulisten im Europäischen Parlament: die Britin Janice Atkinson (UKIP), die Französin Marine Le Pen (Front National), der Niederländer Geert Wilders (PVV) (dpa / picture alliance / Olivier Hoslet)
Rechtspopulisten im Europäischen Parlament: die Britin Janice Atkinson (UKIP), die Französin Marine Le Pen (Front National), der Niederländer Geert Wilders (PVV) (dpa / picture alliance / Olivier Hoslet)

Nationalisten und Rechtspopulisten mit Rechtsextremen in ihren Reihen gewinnen in Europa mehr Wählerstimmen. Was vereint, was trennt diese Gruppierungen?

In Deutschland ist die AfD in drei weitere Landtage eingezogen, in Österreich liegt die FPÖ in den Umfragen zehn Prozent vor den beiden Regierungsparteien, in Frankreich holte der Front National mit 25 Prozent bei der Europawahl die meisten Stimmen, auch Schweden-Demokraten, Wahre Finnen und Dänische Volkspartei konnten zuletzt deutlich zulegen und in Polen hat die PiS-Regierung die Gewaltenteilung praktisch außer Kraft gesetzt.

Nationalisten und Rechtspopulisten mit Rechtsextremen in ihren Reihen gewinnen in Europa mehr Wählerstimmen.

Was vereint, was trennt diese Gruppierungen? Wie lässt sich dieses Phänomen in fast allen EU-Ländern erklären? Was sind die Ursachen auch unabhängig von den Kriegen im Nahen Osten? Wie sollten die liberal-demokratischen Parteien mit dem neuen, alten Kontrahenten umgehen? Wohin führen die vertretenen Ideologien?

Ist funktionierende Regierungsarbeit die beste und einzige Prävention oder gibt es im Bereich Geschichtsaufarbeitung und politische Bildung noch viel zu tun in Europa?

Diskussionsrunde beim "Wortwechsel" am 18. März 2016 auf der Leipziger Buchmesse. (Deutschlandradio / Margarete Hucht)Diskussionsrunde beim "Wortwechsel" am 18. März 2016 auf der Leipziger Buchmesse. (Deutschlandradio / Margarete Hucht)

Darüber diskutierten im "Wortwechsel" auf Deutschlandradio Kultur, zu hören am 18. März, ab 18 Uhr 07:

Ulrike Guérot - Politologin, European Democracy Lab
Josef Haslinger - Österreichischer Schriftsteller, Präsident des Pen-Zentrums Deutschland
Katharina Schenk - Landesvorsitzende der Jusos Sachsen, im Stadtrat von Leipzig
Basil Kerski – Politologe, Leiter des Europäischen Solidarność-Zentrums in Danzig

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