Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
 
 

Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 21.05.2009

"Rechtsaußen ins Abseits!"

Gegen Antisemitismus und Rassismus in den Fußballstadien

Von Thorsten Poppe

Das erste Tor gegen Deutschland im Halbfinalspiel gegen Italien (AP)
Das erste Tor gegen Deutschland im Halbfinalspiel gegen Italien (AP)

Der Profifußball hat seit Anfang der 90er Jahre den Kampf gegen rassistische und rechte Tendenzen in der Fankurve aufgenommen. Nur mit erheblichem finanziellen Aufwand und durch hauptamtliche Fanbeauftragte ist es gelungen, Vorkommnisse dieser Art an den Spieltagen der oberen Ligen fast auszuschalten.

Anders ist die Situation in den Fußball-Amateurligen von der Kreisklasse bis hin zur Verbandsliga. Seit im September 2006 bei einem Auswärtsspiel Berlins einziger jüdischer Fußballverein TuS Makkabi mit antisemitischen und rechten Parolen - "Wir bauen die U-Bahn bis nach Auschwitz" - konfrontiert wurde, die auch ein Nachspiel vor Gericht hatten, kann kein Verantwortlicher im Amateurbereich diese Gefahr mehr übersehen. Seitdem sieht sich der Verein zunehmend antisemitischen Parolen und rassistisch motivierter Gewalt gegenüber.

Wo ist es einfach nur Frust, wo fängt die politisch motivierte Aktion an? Thorsten Poppe berichtet über die Hintergründe dieses Phänomens und wie die Vereine nach passenden Antworten suchen.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Nachspiel

SportpsychologieMit Achtsamkeit zum sportlichen Erfolg?
Novak Djokovic nach seinem Sieg über Andy Murray bei den French Open. (picture alliance / dpa  / Ian Langsdon)

Achtsamkeit für das, was im Körper passiert: Das schützt nicht nur vor Stress und Depression. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Achtsamkeitstraining auch sportliche Leistungen verbessern kann. Prominentes Beispiel: Tennisprofi Novak Djokovic.Mehr

FIFA-ReformenNeuanfang oder Weißwäscherei?
Ein Miniaturfußball liegt auf mehreren Dollar-Scheinen (Imago)

Die FIFA will ihr ramponiertes Image aufpolieren und mehr auf Menschenrechte und Nachhaltigkeit setzen. Ob sie wirklich auf dem Weg zur "FIFA 2.0." ist, wurde kürzlich auf einer Podiumsdiskussion in Zürich debattiert. Unser Reporter Tommy Wheeler war vor Ort.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur