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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 19.12.2011

Rauschhafte Edelsteinsuche

Australiens Opal-Hauptstadt Lightning Ridge

Von Andreas Stummer

Geschliffene Opale aus Australien (z.T. in Cabochon-Schliff) in verschiedenen Farben. (picture alliance / dpa)
Geschliffene Opale aus Australien (z.T. in Cabochon-Schliff) in verschiedenen Farben. (picture alliance / dpa)

Für viele ist er der faszinierendste Edelstein überhaupt. Feuriger als ein Rubin, grüner als ein Smaragd, purpurner als ein Amethyst: der Opal, ein unregelmäßiges Mineral aus wasserhaltiger Kieselsäure, zeigt alle Farben des Regenbogens. Die wertvollsten australischen Opale kommen aus Lightning Ridge, einem Ort mitten im wilden Westen des australischen Outback.

Tagesanbruch in der Nähe von Lightning Ridge, Australiens Mekka der Opalsucher, 775 Kilometer westlich von Sydney. Das fahle Morgenlicht wirft dünne Schatten auf eine karge Mondlandschaft, übersät mit überdimensionalen Maulwurfshügeln und Bergen von Geröll. Hier, inmitten unwegsamen Gestrüpps werden - bis zu 30 Meter tief im Boden - wertvollste Edelsteine in allen Regenbogenfarben gefunden. In der Unterwelt der Opale.

Da, wo es Opale gibt, stottern unablässig Dieselgeneratoren und Drahtseilwinden. Von Rost zerfressene Lastwagen und liegen gelassene Bohrgeräte gehören zur Landschaft wie knorrige Buschzedern und die Camps der Schürfer: windschiefe Bretterbuden, zugige Wohnwägen, oft auch nur ein Zelt. Mark "Jacko" Jackson aber haust hier draußen in einem umgebauten Eisenbahncontainer mit Klimaanlage, Solardusche und Satellitenfernsehen. Denn "Jacko" ist mit 27 Jahren der jüngste Opal-Multimillionär von Lightning Ridge.

"Es war das beste Gefühl, das ich je hatte, als ich meine ersten eigenen Opale gefunden habe. Ich hätte heulen können. Jeder will den großen Fund landen, der eine Million wert ist. So gierig bin ich nicht. Ich gebe mich schon mit einer Viertelmillion zufrieden."

Alles, was man zum Opale suchen braucht, sind die richtige Ausrüstung und einen Claim. Ein Stück Land mit einer Schürflizenz. Opale sind unberechenbar. Es gibt kein Gerät, das sie aufspüren kann. Jacko aber glaubt, er hätte einen sechsten Sinn für den Edelstein.

20 Meter tief unter der Erde. Jacko führt mit Helm, Schutzbrille und Pickel unterm Arm durch seine Mine. Durch ein Labyrinth aus etwa eineinhalb Meter breiten, mannshohen Korridoren - abgestützt durch Balken aus Pinienholz.

Grelle Grubenlichter erleuchten die Stelle an der Jacko vor ein paar Tagen drei kieselsteingroße Opale gefunden hat. Er sucht im porösen Sandstein nach einer schwarzen, zementartigen Substanz - genannt Potch. In diese Schicht tröpfelte über Jahrmillionen flüssiges Silikon, wurde von Lehm eingeschlossen und verfestigte sich. An manchen Stellen als Opal. Darauf hat es Jacko abgesehen.

"You can hold that light for me. Let's get in here.... We could be on the money, mate. C'mon, baby.....”"

Aufgeregt lockert Jacko mit einem Handbohrer das Gestein. Doch was gerade noch wie ein paar zusätzliche Nullen auf seinem Bankkonto ausgesehen hat, zerbröselt vor seinen Augen zu wertlosem Sand.

""Did you see that ? It went from something back to nothing."

Mehr als 90 Prozent aller Opale werden in Australien gefunden, die schwarzen und wertvollsten in Lightning Ridge. Für Opalschürfer liegen Haben und Nicht-Haben oft nur einen Spatenstich weit auseinander. Viele suchen ihr Leben lang vergeblich, aber wer Glück hat, wie Jacko, der kann über Nacht Millionär werden.

"Wo sonst in der Welt kannst du ein, zwei, oder zehn Millionen Dollar finden, sie auch behalten und damit machen, was du willst ? Das ist großartig. Du brauchst nur den richtigen Riecher. Es kann sein, dass du nichts findest oder du holst eine Million aus dem Boden. Dieses Gefühl ist wie ein Rausch. Deshalb buddeln wir alle. Jeder hofft darauf, dass sein Claim Millionen wert ist."

Opalschürfer in Lightning Ridge leben in einer Vierklassengesellschaft. Ein bis zwei Prozent werden so reich, dass sie sich nie wieder um Geld sorgen müssen. Fünf bis zehn Prozent können so leben, als hätten sie im Lotto gewonnen und für 40 Prozent reicht es um einigermaßen bequem über die Runden zu kommen. Der Rest aber ist bettelarm und muss die Frau zum Arbeiten schicken, nur um die Telefonrechnung zu bezahlen. Die zehn Prozent, die stinkreich werden, lassen die 90 Prozent armen Schlucker träumen. Das einzige, das ihnen bleibt, ist Hoffnung.

Es liegen mal wieder Opale in der Luft. Ann Gregory ist eine unverbesserliche Optimistin. 2003 kündigte sie ihren Bürojob in Sydney, kratzte all ihr Erspartes zusammen und kaufte - mit ihrem Mann Ron - einen Opal-Claim.12 Kilometer westlich von Lightning Ridge. Die Idee war: Mit 30 Multimillionär sein - und dann in Rente gehen. Aber dann kam alles ganz anders.

Statt reich wurde Ann zweimal Mutter. Sonst aber hat sich nach acht Jahren in Lightning Ridge nichts geändert. Geld ist immer noch knapp, ihr Haus ist immer noch ein klappriger Wohnwagen mit undichten Fenstern und Schimmelflecken an der Decke. Auch mit 35 ist Ann immer noch so hübsch wie auf dem Hochzeitsfoto an der Wand. Aber sie fühlt sich wie ein Hamster im Laufrad. Sie strampelt und strampelt, aber von der Stelle kommt sie nicht.

"Direkt nebenan haben sie Steine im Wert von neun Millionen Dollar mit dem Bagger aus der Erde geholt. Die haben uns für verrückt erklärt, weil wir unter Tage gesucht haben. Aber bei uns ist nichts - Fehlanzeige. Wir haben nur winzige Opale in den Halden der alten Minen gefunden. Davon haben wir überlebt. Von dem Dreck, den andere zurückgelassen haben."

Vielleicht ist es der Staub, die Abgeschiedenheit oder brütend heiße 50 Grad im Sommer: Das Verhältnis Männer-Frauen in Lightning Ridge ist 6:1. "Emanzipation ist mir piepegal", sagt Ann. Sie kocht, putzt und wäscht, geht einkaufen und babysittet die Kleinen, Ron arbeitet unten in der Mine.

"Ich hoffe, dass wir irgendwann hier den ganz großen Fund machen. Einen, der uns so richtig reich macht. Ron könnte sich dann ein Boot kaufen. Ich möchte nur ein schönes Haus irgendwo an der Küste und mal Ferien."

Ron weiß gar nicht mehr wie oft er schon alles hinwerfen wollte. Jedes Mal wenn er für immer Schluss machen wollte, nach Opalen zu suchen, fand er wieder welche. Gerade genug, um weiterzumachen. Er nennt das den Fluch des Opals. Ron kann sogar ein Lied davon singen, er greift nach seine Gitarre.

Ohne Opale gäbe es auch kein Lightning Ridge. Auf dem Ortsschild steht: Einwohner 2.600. Eine maßlose Untertreibung. Das Postamt hat viermal so viele Postfächer. Sie gehören Opalsuchern, die sich nur mit dem Vornamen vorstellen und nicht nach ihrem Nachnamen gefragt werden wollen. Seit vor etwas über 100 Jahren zum ersten Mal Opale dort gefunden wurden, ist Lightning Ridge ein Magnet, der menschliches Strandgut anzieht. Glücksritter, Abenteuerer und Aussteiger, Betrüger, die Gierigen und die Eigenbrötler.

Über oder unter Tage: Kostas, der Grieche klampft unablässig auf seiner Bouzouki - angeblich sogar im Schlaf. Auf dem Friedhof liegt ein Ukrainer mit einem leeren Bierfass als Grabstein und der verrückte Harry spricht draußen an seiner Mine mit Außerirdischen. Menschen in allen Größen und in allen Farben: Aborigines, Serben und Kroaten, Türken und Libanesen, Afghanis und Vietnamesen. In Lightning Ridge ist die ganze Welt zuhause.

"Wir haben 52 verschiedene Sprachen und Dialekte hier, die in Lightning Ridge gesprochen werden. Und dann natürlich mein Schwäbisch noch dabei. Als 53. Sprache."

Zwei knallrote Mercedes S-Klasse und die Deutschland-Fahne vor der Tür: Herman Kreller kennt jeder im Ort nur als "Herman, the German." Der 58-jährige Schwabe ist Besitzer der "Opalhöhle", dem meistbesuchten Edelstein- und Juwelierladen der Gegend. Als er 1970 in Deutschland zur Bundeswehr sollte, setzte er sich nach Australien ab. Mitten im Outback gab Hermans uralter Jeep den Geist auf, ein paar Kilometer vor Lightning Ridge. Heute, 40 Jahre später, lebt er immer noch dort. Als Opalhändler und Selfmade-Millionär:

"Der Opal ist der hübscheste Edelstein der Welt. Er ist einer der wertvollsten Edelsteine. Es ist eine Sucht, das Gefühl, man muss noch einen größeren, noch einen hübscheren Stein finden. Und leider muss man die ausgraben, leider muss man die dann verkaufen."

Lightning Ridge hat seinen eigenen Verhaltenskodex. Hier gilt: "Graben und graben lassen". Was du früher einmal warst, getan oder gelassen hast, zählt nicht. Im Knast gewesen ? Schwamm drüber. Schwierigkeiten mit dem Steueramt, der eifersüchtigen Frau oder der Polizei? Vergeben und vergessen. Lightning Ridge gibt jedem eine zweite Chance. Graben und graben lassen. Wer sich nicht daran hält ist eine Ratte - Abschaum, das Allerletzte. Die Ratten, erzählt Herman Kreller, kommen im Schutz der Nacht. Sie schleichen sich in unbewachte Minen, die ihnen nicht gehören und plündern Opale.

"Ziemlich gefährlich hier, ja. Da sind Gruppen von Leuten, die tun nichts anderes als stehlen. Die haben Gewehre. Die haben sich schon mit der Polizei Schüsse ausgetauscht. Fast noch wie der Wilde Westen hier, gell ?"

Die Ratten sind schlau. Sie warten und beobachten. Wer macht Überstunden unter Tage? Wer neue Autos oder Werkzeuge kauft oder im Pub Freibier spendiert, wird notiert. Dann schlagen sie zu. Wer von Ratten bestohlen wurde, der geht nicht gleich zur Polizei. In Lightning Ridge kümmert man sich selbst um Ungeziefer. Mit Schrotflinten und - wenn nötig - mit ein paar Stangen Dynamit. Opalsucher sind genauso ungeschliffen wie die rohen Steine, die sie ausgraben. Aber es lohnt sich immer weniger, welche zu finden.

"In den letzen vier, fünf Jahren ist der Preis für Opale um die Hälfte gefallen. Verglichen mit den 90ern wird heute bis zu 80 Prozent weniger bezahlt. Auf lange Sicht kann sich das die Opalindustrie nicht leisten."

"Früher war alles besser", glaubt Anthony Melonas, ein Opalschleifer in dritter Generation. Schon sein Großvater hat ihm beigebracht wie er mit einem rotierenden Schleifstein aus einem verdreckten Brocken Roh-Opal ein funkelndes Schmuckstück polieren kann. "Früher", erinnert er sich, "standen die Kunden am Tresen, hatten Zeit, hielten Pläuschchen." Heute wollten die Opalsucher nur ihr Geld und nichts wie weg. Zurück in die Mine.

"Opale sind noch nie richtig vermarktet worden - obwohl jedes Schmuckstück, das aus ihnen gemacht wird, eine Werbung für Australien ist. Wenn wir das ändern, dann könnte die Opalindustrie auch eine Zukunft haben."

Nicht nur die Schleifer, die Schürfer oder die Opalhändler - ganz Lightning Ridge ist knapp bei Kasse. Sogar "Fred's Mining and Building Supplies" am Ende der Hauptstraße. Der bestsortierte Baumarkt im Ort. Spitzhacken, Schaufeln und Grubenlampen, Leitern und Ersatzteile für den Dieselgenerator: In Fred Mallouks Laden gibt es alles, was Opalsucher brauchen. Vor fünf Jahren bediente er noch um die 500 Kunden am Tag, heute ist er schon froh wenn 100 bei ihm vorbeikommen. Fred weiß auch genau warum: "Schuld an allem", winkt er ab, "sind die Sesselwärmer in der Regierung".

"Wir brauchen mehr Land auf dem wir nach Opalen schürfen können. Die größten Vorkommen sind ausgebeutet und die Industrie tritt auf der Stelle. Die Staatsregierung in Sydney sollte um Lightning Ridge herum mehr Gebiete für die Opalsuche freigeben. Denn mit neuen Schürflizenzen könnte hier wieder echtes Opalfieber ausbrechen."

Unterwegs im gelobten Land, 60 Kilometer südwestlich von Lightning Ridge. Hier draußen, wo sich Dingos und Kängurus gute Nacht sagen, liegt die Zukunft: Opalsuchgebiet Nummer vier. Das erste Grundstück, das die Staatsregierung seit zehn Jahren zum Schürfen freigegeben hat. Lizenzen wurden per Lotterie vergeben. 2.000 bewarben sich, nur sechs zogen das große Los. Einer ist Alan Hobden, Mitte 50, stämmig, Alleinunternehmer. Früher war er Weizenfarmer, jetzt aber erntet er lieber Opale.

Alan ist in seinem Element. Mit dicken Arbeitshandschuhen und ölverschmiertem Blaumann sitzt er auf dem Bock eines hydraulischen Bohrers, der sich wie ein überdimensionaler Korkenzieher in die knochentrockene Erde frisst. Es wird Alan etwa 100.000 Euro an Benzin, Bohr- und Suchgeräten und für die Schürflizenz kosten, hier zwei Jahre lang nach Opalen zu graben. Für länger reicht sein Bankkonto nicht. Aber als früherer Farmer hat Alan gelernt, Geduld zu haben.

"Das Leben als Opalschürfer ist besser als damals auf der Farm. Ich muss nicht mehr nach Wolken Ausschau halten und darauf hoffen, dass es regnet und mein Getreide nicht vertrocknet. Mit Opalen ist das viel einfacher. Entweder du findest welche oder nicht. Das macht das Leben unkomplizierter."

Erst vor ein paar Wochen hat Alan seinen Claim abgesteckt: Ein flaches, mit brüchigen Felsbrocken übersätes, 50 mal 50 Meter großes Stück Buschland. "Ideal zum Opale suchen", meint Alan, "für einen Farmer aber", glaubt er, "zu nichts zu gebrauchen."

"Hier draußen ist überhaupt nichts. Das Land ist völlig wertlos, nicht einmal Schafe halten es hier aus. Jahrein, jahraus - die Landschaft verändert sich nicht. Es regnet so gut wie nie. Die ganze Gegend ist Ödland."

Von wegen Einöde. Opalsuchgebiet Vier gehört zu Barnfield Station, einer Farm auf der John Usher 2000 Stück Vieh hält. Seine einzige Hoffnung ist, dass niemand Opale auf seinem Land findet. Denn wenn die Schürfer erst einmal ihre Schächte graben, dann ist John's Farm bald so löchrig wie ein Schweizer Käse.

"Niemand fragt, wie wichtig meine Zukunft ist. Das Land ist mein Einkommen. Wenn die Opalsucher da sind, dann kann ich mein Vieh nicht mehr hierher bringen. Aber wer hört schon auf uns Farmer ? In 100 Jahren haben wir es nicht geschafft hier auch nur eine einzige, geplante Opalmine zu verhindern."

Jeder Farmer muss an den Gewinnen einer Opalmine auf seinem Land beteiligt werden - aber wenn ein Schürfer nichts findet, dann geht auch der Farmer leer aus. Das einzige, wovon es immer mehr gibt, sind Löcher im Boden.

"Holes like this, they are all over this country here, yeah."

John Ushers Alptraum liegt auf "Wyndham Station", der Nachbarfarm. Hier wurde jahrelang nach Opalen gegraben. Wie ein Krebs haben sich die Minen dort ausgebreitet. Die Schürfer sind längst über alle Geröllberge, die Schächte aber sind geblieben. Ausgebeutete Opalminen müssen wieder aufgefüllt und der Busch regeneriert werden. So steht es im Gesetz - um das sich hier draußen aber niemand kümmert. Die Polizei sieht weg und John Murray von der Touristeninformation in Lightning Ridge hält verlassene Opalminen für wahre Goldgruben.

"Was Lightning Ridge derzeit über Wasser hält - das sind die Touristen. Letztes Jahr kamen fast doppelt so viele wie das Jahr zuvor. Aber sie werden wegbleiben, wenn die Minenschächte wieder aufgefüllt werden und die Schuttberge verschwinden. Das wäre ein Verbrechen. Denn die Leute kommen nicht hierher wenn Lightning Ridge genauso aussieht wie jedes andere Outback-Kaff in Australien. Wir müssen unbedingt den Charakter unseres Ortes bewahren."

30 Meter unter Tage, den Presslufthammer in den Sandstein gestemmt, wirkt das Hickhack um die Zukunft von Lightning Ridge Lichtjahre entfernt. Australiens Bodenschätze Gold, Eisenerz, Kupfer oder Uran werden von gigantischen Minen-Konzernen abgebaut. Selbst Diamanten. Opalschürfer aber sind auf sich allein gestellt. Sommer wie Winter, in guten wie in schlechten Zeiten. Die schönsten Steine existieren in der Phantasie der Männer, die nach ihnen graben. Es gab schon immer mehr Opale in der Einbildung der Schürfer als unter Tage. Aber solange sie Australiens Edelstein in Lightning Ridge finden - und damit reich werden können - solange werden sie dort auch nach Opalen suchen.

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