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Nachspiel

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JugendsportIm Idealfall Idealisten
Eine Schülerin während des Judo-Unterrichts

Fußball boomt, doch in seinem Schatten kämpfen viele Sportarten mit Nachwuchsproblemen. Zu wenig Medienpräsenz, zu geringer Glamourfaktor, zu trainingsintensiv. Warum sollte ein Teenager alles nach irgendeinem Randsport ausrichten, der weder Ruhm noch Reichtum verspricht? Mehr

Sport im Fernsehen"Wir können nicht alles abbilden"

Mehr als 250 Millionen Euro gibt die ARD pro Jahr für Sportrechte aus. Manche ärgern sich, zu viel davon fließe in den Fußball. Sportkoordinator Axel Balkausky verteidigt die Auswahl und begründet, warum ihm Sportübertragungen im Internet keine Angst machen.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 02.12.2012

Raufen mit Respekt

Asiatische Kampfkünste in Deutschland

Von Nina West

Judo bei den Olympischen Spielen in Peking 2008
Judo bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 (AP)

"Wing Tsun ist keine Sportart, wir halten uns nicht an Regeln, weil sich die Leute da draußen auch nicht an Regeln halten", sagt Kenan Yilmaz, Kampfkunstlehrer in Berlin. Wing Tsun oder WT hat sich als eigenständiges Selbstverteidigungssystem aus dem chinesischen Shaolin Kung Fu entwickelt.

Seit 1964 ist Judo olympische Disziplin. Regeln sind zentraler Bestandteil und auf Fairneß wird wert gelegt. Ziel ist es, den Gegner zur Aufgabe zu bringen oder einen Punktsieg zu erringen.

Das Aikido stammt ebenfalls aus Japan und ist eine immer noch der Tradition verhaftete Kampfkunst. Im Gegensatz zum Judo kennt das Aikido den Wettkampfgedanken nicht. Die Kraft des Angreifers wird ähnlich wie beim Wing Tsun aufgenommen und umgeleitet zurück zum Ursprung. Dabei wird allerdings darauf geachtet, dem Aggressor – wenn möglich – kein Haar zu krümmen.

Asiatische Kampfkünste oder Kampfsportarten – was zeichnet sie aus? Worin ähneln sie sich und worin liegen die Unterschiede?

Manuskript zur Sendung PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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