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Nachspiel

Der Fahrradboom am NilÄgypten im Sattel
Radfahrer fährt über eine Nil-Brücke in der ägyptischen Hauptstadt Kairo. (picture alliance / dpa /  Arno Burgi )

Immer mehr Ägypter satteln um: Radeln wird zum neuen Lifestyle. Vorneweg tritt Präsident Sisi in die Pedale. Seine Teilnahme an einer 20-km-Fahrt in der ägyptischen Hauptstadt bedeutete für alle Radfreunde kräftigen Rückenwind. Mehr

Glosse zur Tour de France Doping endlich legalisieren!
Radsportler fahren bei der 11. Etappe der Tour de France eine Steigung hoch. (Lionel Bonaventure / AFP)

Großer Jubel bei den Fans des Radsports: Alles geht, alles ist möglich. Dem postmodernen Motto wollen sich auch die Strippenzieher der ehrwürdigen Tour de France nicht mehr verweigern. Selbstoptimierung ist zum kategorischen Imperativ geworden.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 02.12.2012

Raufen mit Respekt

Asiatische Kampfkünste in Deutschland

Von Nina West

Judo bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 (AP)
Judo bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 (AP)

"Wing Tsun ist keine Sportart, wir halten uns nicht an Regeln, weil sich die Leute da draußen auch nicht an Regeln halten", sagt Kenan Yilmaz, Kampfkunstlehrer in Berlin. Wing Tsun oder WT hat sich als eigenständiges Selbstverteidigungssystem aus dem chinesischen Shaolin Kung Fu entwickelt.

Seit 1964 ist Judo olympische Disziplin. Regeln sind zentraler Bestandteil und auf Fairneß wird wert gelegt. Ziel ist es, den Gegner zur Aufgabe zu bringen oder einen Punktsieg zu erringen.

Das Aikido stammt ebenfalls aus Japan und ist eine immer noch der Tradition verhaftete Kampfkunst. Im Gegensatz zum Judo kennt das Aikido den Wettkampfgedanken nicht. Die Kraft des Angreifers wird ähnlich wie beim Wing Tsun aufgenommen und umgeleitet zurück zum Ursprung. Dabei wird allerdings darauf geachtet, dem Aggressor – wenn möglich – kein Haar zu krümmen.

Asiatische Kampfkünste oder Kampfsportarten – was zeichnet sie aus? Worin ähneln sie sich und worin liegen die Unterschiede?

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