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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 15.04.2009

"Radio Rock Revolution"

Jörg Taszman über eine Komödie über Musikpiraten

Die Schauspieler Bill Nighy, Tallulah Riley, Rhys Ifans und Gemma Arterton  aus "Radio Rock Revolution" (AP)
Die Schauspieler Bill Nighy, Tallulah Riley, Rhys Ifans und Gemma Arterton aus "Radio Rock Revolution" (AP)

Der Film "Radio Rock Revolution" lässt die Zeit von 1966 wieder aufleben. Von einem Schiff in der Nordsee aus beglückt der Piratensender Radio Rock die Briten mit 24 Stunden Rockmusik. Klischees von Sex, Liebe und Rock 'n‘ Roll werden dabei aufgegriffen und gleichzeitig ironisiert.

USA 2009, Regie: Richard Curtis, Hauptdarsteller: Philip Seymour Hoffman, Bill Nighty, Kenneth Branagh, ab zwölf Jahren

Carl ist ein junger Mann, der gerade von der Schule geflogen ist und von seiner Mutter zur Bewährung auf das Schiff seines Patenonkels Quentin geschickt wird. Der ebenso schrullige wie smarte Quentin ist Ende 50 und gleichermaßen Schiffskapitän wie Piratenboss. Aber sein Boot überfällt keine friedlichen Mitbürger, sondern bringt 20 Millionen Briten etwas, das sie sonst nicht bekommen: 24 Stunden Rockmusik am Tag.

Liebevoll hat Richard Curtis, der Autor von "Bridget Jones" und "Notting Hill", mit "Radio Rock Revolution", seinem zweiten Film als Regisseur, eine in Vergessenheit geratene Epoche wieder aufleben lassen.
"Radio Rock Revolution" feiert die Meinungsfreiheit, die anarchische Kraft der Musik und gehört zu den britischen Filmen, die ganz offen ein breites Publikum ansprechen.

Richard Curtis hat sein Thema leicht und locker aufbereitet, nimmt dabei einige dramaturgische Klischees von Sex, Liebe und Rock 'n‘ Roll in Kauf, aber ironisiert sie gleichzeitig. Wer dieses "Good Feel Movie" nicht genießen kann, ist selber Schuld.


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