Seit 15:05 Uhr Interpretationen
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 15:05 Uhr Interpretationen
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 11.12.2012

"Radikaler Angriff auf den Verlag"

Ehemaliger Kulturstaatsminister Michael Naumann verteidigt Suhrkamp-Verlegerin

Michael Naumann (AP)
Michael Naumann (AP)

Ulla Unseld-Berkéwicz mache einen sehr guten Job und verkörpere den hohen Anspruch des Hauses Suhrkamp, betont Michael Naumann. Wenn man den Verlag mit einer Bachschen Fuge vergleiche, dann sei der Teilhaber Hans Barlach, Kontrahent im derzeitigen Rechtsstreit, "der Mann mit der Fahrradklingel".

Sollte die Unseld-Witwe auch in zweiter Instanz verlieren, könne es durchaus sein, dass Ulla Berkéwicz einen neuen Verlag aufmache und die jungen Autorinnen und Autoren mitnehme, so Naumann. Hans Barlach hätte dann nur "eine leere Hülle" erstritten.

Lesen Sie das ausführliche Interview mit Michael Naumann im Radiofeuilleton.

Links bei dradio.de:

Suhrkamp-Verlegerin ist deutlich angezählt - <br> Minderheitsgesellschafter gewinnt gleich zwei Prozesse gegen Unseld-Berkéwicz

Suhrkamp Verlag kritisiert seinen Gesellschafter Barlach als "unliterarisch" <br> Verlagsanwalt Raue sieht Abberufung der Geschäftsführung als nicht rechtskräftig an

"Das war wirklich eine Institution" <br> Der Politologe Claus Leggewie über die Bedeutung des Suhrkamp Verlages

Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Michael Naumann: Handelt Hans Barlach im Auftrag anderer?

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsWer stiehlt den Karnevalisten die Show?
NPD, AfD, Pegida, Neonazis, Salafisten als demokratiefressende Krake: Motivwagen beim Kölner Rosenmontagsumzug. (dpa/picture alliance/Oliver Berg)

Die "FAS" sorgt sich um den Karneval. Schuld am Niedergang dieses Kulturguts sei die AfD: "Falsche Biedermänner wie Alexander Gauland, Funkenmariechen wie Frauke Petry oder ein entlaufener Steißtrommler wie Björn Höcke sorgen jetzt für ganzjähriges Narrentreiben."Mehr

weitere Beiträge

Fazit

Toshiki Okada in MünchenJapans unerlöste Seelen
Der japanische Dramatiker und Bühnenregisseur Toshiki Okada  (picture alliance / dpa)

Eine moderne Version des klassischen japanischen Nô-Theaters präsentiert Toshiki Okada an den Münchner Kammerspielen: Das Stück porträtiert eine Gesellschaft in Agonie, gezeichnet von demografischem Wandel und einer bis heute andauernden Finanzkrise.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur