Seit 19:00 Uhr Nachrichten
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 19:00 Uhr Nachrichten
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 11.12.2012

"Radikaler Angriff auf den Verlag"

Ehemaliger Kulturstaatsminister Michael Naumann verteidigt Suhrkamp-Verlegerin

Michael Naumann (AP)
Michael Naumann (AP)

Ulla Unseld-Berkéwicz mache einen sehr guten Job und verkörpere den hohen Anspruch des Hauses Suhrkamp, betont Michael Naumann. Wenn man den Verlag mit einer Bachschen Fuge vergleiche, dann sei der Teilhaber Hans Barlach, Kontrahent im derzeitigen Rechtsstreit, "der Mann mit der Fahrradklingel".

Sollte die Unseld-Witwe auch in zweiter Instanz verlieren, könne es durchaus sein, dass Ulla Berkéwicz einen neuen Verlag aufmache und die jungen Autorinnen und Autoren mitnehme, so Naumann. Hans Barlach hätte dann nur "eine leere Hülle" erstritten.

Lesen Sie das ausführliche Interview mit Michael Naumann im Radiofeuilleton.

Links bei dradio.de:

Suhrkamp-Verlegerin ist deutlich angezählt - <br> Minderheitsgesellschafter gewinnt gleich zwei Prozesse gegen Unseld-Berkéwicz

Suhrkamp Verlag kritisiert seinen Gesellschafter Barlach als "unliterarisch" <br> Verlagsanwalt Raue sieht Abberufung der Geschäftsführung als nicht rechtskräftig an

"Das war wirklich eine Institution" <br> Der Politologe Claus Leggewie über die Bedeutung des Suhrkamp Verlages

Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Michael Naumann: Handelt Hans Barlach im Auftrag anderer?

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

62. Verleihung der Goethe-MedaillenMigration als Motor
Der nigerianische Fotograf Akinbode Akinbiyi  (Emeka Okereke)

"Migration der Kulturen - Kulturen der Migration" - dies war das Motto der 62. Verleihung der Goethe-Medaillen. Ausgezeichnet wurden der Schriftsteller Juri Andruchowytsch, der Fotograf Akinbode Akinbiyi und der Direktor des georgischen Nationalmuseums David Lordkipanidze.Mehr

Dokumentarfilm über Immobilienboom"Ein System der Gier"
Zahlreiche Baukrähne sind in Berlin zu sehen - vor allem bezahlbare neue Wohnungen werden gebraucht. (dpa / Jörg Carstensen)

"Muss ein Hartz-IV-Empfänger am Potsdamer Platz wohnen?", fragt einer der Protagonisten im Dokumentarfilm "Die Stadt als Beute". Filmemacher Andreas Wilcke hat vier Jahre lang den Immobilienboom in Berlin beobachtet - und zeigt eindringlich, wie Wohnraum zur Ware verkommt.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur