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Fazit / Archiv | Beitrag vom 11.12.2012

"Radikaler Angriff auf den Verlag"

Ehemaliger Kulturstaatsminister Michael Naumann verteidigt Suhrkamp-Verlegerin

Michael Naumann (AP)
Michael Naumann (AP)

Ulla Unseld-Berkéwicz mache einen sehr guten Job und verkörpere den hohen Anspruch des Hauses Suhrkamp, betont Michael Naumann. Wenn man den Verlag mit einer Bachschen Fuge vergleiche, dann sei der Teilhaber Hans Barlach, Kontrahent im derzeitigen Rechtsstreit, "der Mann mit der Fahrradklingel".

Sollte die Unseld-Witwe auch in zweiter Instanz verlieren, könne es durchaus sein, dass Ulla Berkéwicz einen neuen Verlag aufmache und die jungen Autorinnen und Autoren mitnehme, so Naumann. Hans Barlach hätte dann nur "eine leere Hülle" erstritten.

Lesen Sie das ausführliche Interview mit Michael Naumann im Radiofeuilleton.

Links bei dradio.de:

Suhrkamp-Verlegerin ist deutlich angezählt - <br> Minderheitsgesellschafter gewinnt gleich zwei Prozesse gegen Unseld-Berkéwicz

Suhrkamp Verlag kritisiert seinen Gesellschafter Barlach als "unliterarisch" <br> Verlagsanwalt Raue sieht Abberufung der Geschäftsführung als nicht rechtskräftig an

"Das war wirklich eine Institution" <br> Der Politologe Claus Leggewie über die Bedeutung des Suhrkamp Verlages

Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Michael Naumann: Handelt Hans Barlach im Auftrag anderer?

Kulturpresseschau

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