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Programm: Vor- und Rückschau

Seit 09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Menschenrechte: Wie viel sind sie noch wert?
Christoph Strässer, SPD-Politiker und ehemaliger Beauftragter für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung - und Markus M. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland
Tel: 00800 2254 2254
E-Mail unter gespraech@deutschlandradiokultur.desowie auf Facebook und Twitter

Am 10. Dezember ist der „Internationale Tag der Menschenrechte“.
Politikerinnen und Politiker weltweit werden die Universalität und Bedeutung der Menschenrechte betonen; Nichtregierungsorganisationen werden die Verletzungen dieser Rechte beklagen. Denn allen Appellen und Bemühungen zum Trotz wurden im vergangenen Jahr in über 120 Ländern Menschen gefoltert und misshandelt, in mindestens 113 Ländern wurde die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt; weltweit wurden 158 Menschenrechtsverteidiger getötet.

Tagesprogramm Sonntag, 14. Februar 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Duell in Baden-Baden
Die innige Feindschaft zwischen Dostojewski und Turgenjew
Von Tom Peuckert
(Wdh. v. 06.05.2012)

Sie sind die Gegenpole der russischen Literatur: Iwan Turgenjew, der Westler, und Fjodor Dostojewski, der Slawophile. Der legendäre Konflikt im russischen Geistesleben läßt sich mühelos in die Gegenwart verlängern.

Im Sommer 1867 begegnen sie sich in Baden-Baden. Iwan Turgenjew lebt als reicher Emigrant in der Stadt, Fjodor Dostojewski hat im Casino eben sein letztes Geld verspielt. An einem Vormittag sitzen sie zwei Stunden zusammen und gehen als Todfeinde auseinander. Dostojewski wird später wüste Satiren auf Turgenjew verfassen. Turgenjew schreibt nur ein paar melancholische Briefe, in denen er Dostojewski einen Lügner und Geisteskranken nennt. Eine pikante Episode aus dem Leben zweier Prominenter. Aber auch ein legendärer Konflikt, der das russische Geistesleben im 19. Jahrhundert dominiert: der Streit zwischen Slawophilen und den sogenannten Westlern. Die Frontlinien lassen sich mühelos in die Gegenwart verlängern.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Mathias Mauersberger

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Hindu-Gemeinde

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Jüdin, Katholikin, Kosmopolitin
Valentina Freimane
Von Elena Griepentrog
Katholische Kirche

Valentina Freimane, geboren 1922 in Riga, ist in Lettland eine nationale Legende. Doch sie ist noch weit mehr als das: In ihrem Leben spiegelt sich ein Großteil des dramatischen 20. Jahrhunderts wider. Freimane ist deutschsprachige Jüdin aus dem Großbürgertum, in Riga und Berlin aufgewachsen, überlebte den Holocaust und die sowjetische Okkupationen, verlor dabei ihre gesamte Familie, wurde zwei Mal Witwe und ist bei allem ein beeindruckend lebenskluger Mensch mit Rückgrat. Heute lebt die Film-, Theater- und Kunstwissenschaftlerin wieder in Riga und Berlin, wie am Anfang ihres Lebens. Elena Griepentrog hat sie in ihrer Wohnung in Berlin besucht.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Papierflieger, die wirklich fliegen
Von Rusalka Reh
Ab 6 Jahren
Gelesen von Ilka Teichmüller
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Moderation: Patricia Pantel

Nick ist einfach nicht so geschickt wie die anderen Kinder. Immer wieder stößt er etwas um oder es geht ihm etwas schief. Auf der Party bei Tante Katy findet sich eine ganz einfache Erklärung für seine Ungeschicklichkeit.

Auf einem schönen Fest bei seiner Lieblingstante Katy spielen Nick und die anderen Kinder tolle Spiele. Darüber vergisst er fast, dass er oft so ungeschickt ist. Als alle anfangen, Papierflieger zu basteln und die Wolkenschneider, die Albatros und die Phönix nur so durch die Zimmer schwirren, macht Nick eine entscheidende Entdeckung.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Entzauberung unmöglich
Von Lia Pirskawetz
Nach einem Märchen von Johann Karl August Musäus
Ab 8 Jahren
Regie: Walter Niklaus
Musik: Steffen Schleiermacher
Mit: Walter Niklaus, Ruth Friemel, Udo Prucha, Subeer Saleh, Hannelore Schubert, Ulrike Kunze, Joachim Nimtz, Axel Wandtke, Lars Jung, Wolfgang Fleischmann, Martina Schumann u. a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1986
Länge: 45'52
Moderation: Patricia Pantel

Reinhalds drei Schwestern sind mit wilden Tieren verheiratet, er will sie befreien.

Ein Graf hat seine drei Töchter mit wilden Tieren verheiratet, mit einem Bären, mit einem Adler und mit einem Fisch. Die drei sind verzauberte Prinzen, die nur jeden siebten Tag, jede siebte Woche, jedes siebte Jahr ihre menschliche Gestalt annehmen dürfen. Die Töchter haben sich damit abgefunden, aber nicht ihr jüngerer Bruder Reinhald. Er macht sich auf den Weg, um seine Schwestern zu erlösen.

Johann Karl August Musäus lebte von 1735 bis 1787. Er gilt als einer der bedeutendsten Volksmärchen- und Sagensammler des 18. Jahrhunderts. Zusammgetragen hat er sie in der Sammlung "Volksmärchen der Deutschen". Darin enthalten sind u. a. auch die Rübezahl-Legenden.

Lia Pirskawetz, geboren 1938, studierte Slawistik und Anglistik, lebt als freischaffende Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin, hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Dramen aus dem Russischen übersetzt und u.a. Hörspiele für Kinder und Erwachsene geschrieben.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin
Flirten
Moderation: Matthias Hanselmann

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit dem Autor und Moderator Roger Willemsen durch seine Heimatstadt Bonn

Aus Anlass des Todes von Roger Willemsen, der diese Woche im Alter von 60 Jahren seinem Krebsleiden erlag, wiederholen wir einen Spaziergang mit ihm durch Bonn aus dem Sommer 2014.

Als Roger Willemsen 1955 geboren wurde, war seine Heimatstadt Bonn provisorische Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Stadt der Diplomaten. Das könnte ihn geprägt haben: mit seinen welligen Haaren, der stilvollen Brille, dem Tweed-Jackett und dem immer höflichen Lächeln, mit seinem Talent für humorvolle, intelligente Konversation.
Doch das war nicht immer so. In seiner Jugend trug er meist einen beigen Parka. Seine Haare hingen „wie Sauerkraut“ auf die Schultern - eine „haarige Burka“, wie er selber sagt, nur gescheitelt durch die Nase.
Damals sprühte er politische Parolen an Hauswände, feierte Feste in den Bunkern der Hardthöhe; es war die Zeit wilder Partys in Unterwelt-Diskotheken. Gleichzeitig jobbte er als Nachtwächter in Parteizentralen und Regierungsgebäuden.
Diese und andere Geschichten erzählt der Buchautor und Publizist Roger Willemsen bei einem ganz persönlichen Stadtrundgang mit Renate Schönfelder durch seine Stadt - Bonn.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Miriam Rossius

12:30 Uhr

Die Reportage

Keine Heimat. Nirgends 
Staatenlos in Deutschland 
Von Thomas Klug und Maximilian Klein 

Es könnte so einfach sein: Kindergarten, Schulbesuch, Ausbildung und dann ein Berufsleben. Doch in Yachias Leben ist nichts einfach, nichts normal. Yachia ist staatenlos. Wie jeder andere auch, hat er eigentlich das Recht auf einen Pass - das legt die allgemeine Erklärung der Menschenrechte fest. Und trotzdem werden in Europa mindestens 600.000 Menschen nicht als Staatsbürger anerkannt, in Deutschland sind es rund 13.000. Was das bedeutet, bekommt Yachai jeden Tag zu spüren. Er hat eine befristete Duldung, die alle drei Monate verlängert werden muss. Kein Recht auf Freizügigkeit. Keine Arbeitserlaubnis. Thomas Klug und Maximilan Klein darüber, wie es sich anfühlt, immer nur geduldet zu sein.  

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Stephanie Rohde

Philosophischer Wochenkommentar: Rechte Denker
Von Nils Markwardt

Reihe Teil II: Asiatische Philosophie
Gespräch mit Rolf Elberfeld

Konvivialismus - mehr als eine schöne Idee?
Von Gerd Brendel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

An der Seite der Indigenas
Mit seinem Besuch in Chiapas setzt Bischof Franziskus ein Zeichen für die Kirche in Mexiko
Gespräch mit Gerhard Kruip, Mexiko-Experte und Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik

Blumen verschenken statt Reben schneiden
In Serbien löst der Valentinstag das Fest des Heiligen Tryphon ab
Von Danja Antonovic

Ordensfrauen im Plattenbau
Die Missionsärztlichen Schwestern in Marzahn wollen Halt und Beratung bieten - um Kirche geht es dabei nicht
Von Josefine Janert

Meister Eckhart und die Obdachlosenhilfe
Das Dominikanerkloster in Hamburg steht mitten in der Stadt, die Mönche sind eng mit ihr verbunden
Von Mechthild Klein

"Wenn's vorne kratzt und hinten beißt, hilft Klosterfrau Melissengeist"
Wie eine kluge Nonne einem Heilwasser zu Weltruhm verhalf
Von Kirsten Serup-Bilfeldt

Moderation: Anne Françoise Weber

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Empfindliches Gleichgewicht
Beethovens Violinsonaten op. 30 A-Dur und c-Moll
Moderation: Ulrike Timm

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Miriam Rossius

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Kampf und Kunst
Karate fördert die Charakterbildung
Von Elmar Krämer

Von jeher versucht der Mensch, die eigene Angst zu überwinden, um sich im Ernstfall wehren zu können. Kampfsportschulen gibt es inzwischen an jeder Ecke. Die Angebote dort sind vielfältig. Welches Selbstbild verfolgen die Aktiven: Kämpfen sie, um kämpfen zu können? Oder ist da mehr? Karatesportler sprechen gern von einer Philosophie in Bewegung und zitieren gern den Begründer des modernen Karate: "Das letzte Ziel des Karate-Do liegt nicht in Sieg oder Niederlage, sondern in der Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden."

18:30 Uhr

Hörspiel

Sommertag
Von: Jon Fosse
Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel
Regie: Ulrike Brinkmann
Vokalkomposition: Hilde Kappes
Mit: Monica Bleibtreu, Marina Galic, Lieselotte Rau, Katja Tippelt, Falk Rockstroh und Max Giermann
Ton: Lutz Pahl
Produktion: Deutschlandradio Berlin 2001
Länge: 75’17
(Wdh. v. 06.05.2001)

Eine Frau durchlebt in Gesellschaft ihrer Freundin den Tag, an dem ihr damals junger Mann aufs Meer hinausfuhr und nicht zurückkehrte.

Ein Stück über das Erinnern und Vergessen: Ein einsames Haus am Fjord. Den jungen Ehemann zieht es oft auf das Meer hinaus, auch an diesem stürmisch-regnerischen Tag. Er wird nicht mehr zurückkehren. Seine Frau, inzwischen gealtert, durchlebt jenen Tag erneut - gemeinsam mit ihrer Freundin, die sie damals im Haus am Fjord besucht hatte.

Jon Fosse, geboren 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund. Dramatiker, Romancier, Lyriker und Kinderbuchautor. Nordischer Dramatikerpreis für 'Sommertag', Melsom-Preis für den Roman 'Melancholia I & II', Internationaler Ibsen-Preis 2010. Mit dem Drama 'Meer' hat sich Fosse 2014 vom Theater verabschiedet und der Prosa zugewandt. Derzeit lebt er mit seiner Familie an der österreichisch-slowakischen Grenze.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Hauptkirche Beatae Mariae Virginis, Wolfenbüttel
Aufzeichnung vom 31.01.2016

Michael Praetorius
Kompositionen über Luther-Choräle
Veni sancte (Komm heiliger Geist)
Aus tiefer Not
Mit Fried und Freud
Nun freut euch (auf eine Melodie von Luther)
Nun freut euch, ihr lieben Christen
Vater unser
Ein feste Burg
Erhalt uns Herr bei deinem Wort

Ensemble Weser-Renaissance Bremen
Leitung: Manfred Cordes

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Wrocławs neuer Klang
Musik in der Europäischen Kulturhauptstadt 2016
Von Nina Jozefowicz

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Birgit Kolkmann

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann
u.a. 66. Internationale Filmfestspiele Berlin

Berlinale Wettbewerbsfilm
Von Hannelore Heider

Mumien der Welt: Grösste Schau im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
Gespräch mit der Direktorin Prof. Dr. Regine Schulz

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

Februar 2016
MO DI MI DO FR SA SO
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